4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99

© by WU2005

ÖEHV bei Konsequenzen nach Sotschi zurückhaltend



Teilen auf facebook


Montag, 17.März 2014 - 12:58 - Die Aufarbeitung der Vorfälle bei den Olympischen Spielen fand innerhalb des Präsidiums des Österreichischen Eishockeyverbandes mit einer außerordentlichen Sitzung in Wien statt. Die betroffenen sieben Spieler werden als Wiedergutmachung einen Beitrag zur Nachwuchsarbeit leisten.

Die 13. Teilnahme einer österreichischen Eishockey-Nationalmannschaft an Olympischen Winterspielen brachte mit dem zehnten Endrang die beste Platzierung seit 1988 (Rang neun) und mit Michael Grabner den besten Torschützen des olympischen Turniers. Der Stürmer der New York Islanders traf aus 17 Schüssen in vier Spielen fünf Mal und sicherte sich damit die Torjägerkrone vor dem US-Amerikaner Phil Kessel (21 Schüsse, sechs Spiele, fünf Tore).

Diesen positiven Ergebnissen blieb leider auch der fahle Beigeschmack aufgrund des von einigen Spielern zwei Nächte vor dem Play-off-Duell gegen Slowenien zu lange gefeierten 3:1-Sieges gegen Norwegen haften. Eine Aufarbeitung dieser nächtlichen Vorfälle machte der Österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) bei einer außerordentlichen Präsidiumssitzung in Wien.

Folgende Punkte bzw. Positionen werden bis zum Beginn der Vorbereitung auf die IIHF Weltmeisterschaft Division IA – das erste Trainingslager beginnt am 24. März – umgesetzt:

  • die betroffenen Spieler werden einen finanziellen Beitrag zur österreichischen Nachwuchsförderung leisten, konkret wird das Nachwuchsprojekt ENZO (www.enzo.at), das für Kinder und Jugendliche im Osten Österreichs die Verbindung von Schule und Sport abdeckt und seit einem Jahr unter der Führung von DI Dr. Peter Andrecs im Laufen ist, finanziell unterstützt;
  • Sportdirektor Alpo Suhonen übernimmt für die Zeit bis zur IIHF Weltmeisterschaft als General Manager die Letztverantwortung für die Nationalmannschaft; - die Professionalität in der Betreuung der Nationalmannschaft soll dadurch gesteigert werden, um ähnliche Verfehlungen einzelner Teammitglieder nicht mehr aufkommen zu lassen;
  • aufgrund seiner Tätigkeit in der Schweiz wird Christian Weber nicht mehr als Assistant Coach zur Verfügung stehen. An seiner Stelle werden die österreichischen U20-Trainer Dieter Kalt und Christoph Brandner in den Betreuerstab aufgenommen, um für zukünftige Aufgaben innerhalb des Verbandes erste Erfahrungen bei einer IIHF Weltmeisterschaft von der anderen Seite der Bank zu sammeln;
  • mit dem „Medical Pool“ des Instituts für medizinische und sportwissenschaftliche Beratung (kurz IMSB Austria) wird eine Partnerschaft angestrebt. Diese Zusammenarbeit wird die Bereiche Physiotherapie, Massage sowie Off-Ice-Training professionalisieren und es wird ein gemeinsamer Vorbereitungs- und Trainingsplan ausgearbeitet.

    Auf die Frage, warum entgegen erster Ankündigungen doch auf eine öffentliche Nennung der involvierten Spieler verzichtet wurde, erwidert ÖEHV-Präsident Dr. Dieter Kalt: „Das Präsidium hat eine demokratische Entscheidung getroffen, die Namen nicht zu nennen. Es wurden in der Sitzung Pro und Contra diskutiert, wobei sportliche und Marketingfragen im Vordergrund standen. Am Ende des Tages war die Mehrheit für die Nicht-Veröffentlichung. Natürlich wurde bei dieser Entscheidung auch der Aspekt berücksichtigt, dass Österreich bereits in wenigen Wochen an der Weltmeisterschaft in Südkorea teilnimmt.“

    Die österreichische Nationalmannschaft, die mit aus dem Play-off der österreichischen Meisterschaft ausgeschiedenen Spielern zwei Trainingslager in Wien (1. Termin: 24. bis 27. März; 2. Termin: 31. März bis 3. April) abhalten wird, bereitet sich zudem mit zwei Länderspielen gegen Slowenien (10. April in Wien) und Ungarn (12. April in Budapest) auf die IIHF Weltmeisterschaft Division IA in Goyang/Südkorea vor.


    passende Links:

    hockeyfans.ch