2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
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KAC vs.RBS

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
0

BWL vs.MZA

0
 
0

DEC vs.VSV

0
 
0

ZNO vs.G99

photo_140939_20110318.jpg EXPA/Steinthaler

Journalisten wählen Michael Raffl zum besten Eishockeyspieler



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Freitag, 14.März 2014 - 11:36 - Einen überlegenen Sieger brachte die von österreichischen Eishockeyexperten für das Magazin „Powerplay“ durchgeführte Wahl zum besten heimischen Eishockeyspieler des Jahres 2013. Michael Raffl, der im Sommer den Sprung in die National Hockey League wagte, erhielt beinahe doppelt so viele Punkte wie sein erster Verfolger Thomas Vanek.

Nach der IIHF Weltmeisterschaft 2013, die in Schweden und Finnland ausgetragen wurde, veränderte sich das Leben von Michael Raffl. Der Villacher wurde über Nacht zu einem sehr begehrten Spieler auf dem Markt, auch die National Hockey League hatte ein Auge auf den 25-Jährigen geworfen. Am Ende wurden es im vergangenen Sommer die Philadelphia Flyers, die sich Raffl vom schwedischen Klub Leksand sichern konnten und bei denen der Villacher seine ersten Schritte auf NHL-Eis machen durfte.

Bis zur Pause für die Olympischen Winterspiele absolvierte der Stürmer 46 Spiele für die Flyers, in denen er sieben Tore und elf Assists beisteuerte und die eine oder andere Partie sogar in der Toplinie der Mannschaft von Head Coach Craig Berube bestritt. Seine Torpremiere in der NHL feierte Raffl am 9. Dezember gegen die Ottawa Senators.

Aufgrund dieses Aufstiegs war die Wahl zum besten österreichischen Spieler, die vom Österreichischen Eishockeyverband (ÖEHV) und vom „Powerplay“ unter den heimischen Eishockeyexperten durchgeführt wurde, des letzten Jahres nicht verwunderlich. Beeindruckende zehn Mal wurde Raffl an erster Stelle genannt, am Ende hatte der Villacher beinahe doppelt so viele Punkte (57) auf dem Konto wie der zweitplatzierte Thomas Vanek (30). Rang drei ging an Vorjahressieger Bernhard Starkbaum (16).

Drei Fragen an Michael Raffl
Michael, deine Leistungen in Schweden, bei der Weltmeisterschaft und in der NHL haben auch in Österreich für Schlagzeilen gesorgt. Jetzt wurdest du zum besten Spieler 2013 gewählt, herzlichen Glückwunsch!
Raffl: Vielen Dank, das ist eine unglaubliche Auszeichnung. Es ist eine schöne Anerkennung für meine Leistungen, allerdings darf ich mich nicht ausruhen, denn ich kann mit ständig verbessern.

Wie war die Umstellung von Europa auf Nordamerika?
Raffl: In der NHL musst du jeden Tag dein Bestes geben, du darfst keine Sekunden nachlassen. Vor allem, wenn du neu bist wie ich. Im Trainingscamp bekam man das am deutlichsten zu spüren, denn jeder in der Kabine kämpft um einen Platz im NHL-Team.

Das klingt nach sehr viel Druck, wie gehst du damit um?
Raffl: Am Eis muss ich jeden Tag kämpfen, denn Philadelphia könnte mich jeden Tag ins Farmteam stecken. Ich denke aber nicht darüber nach, was passieren könnte. Ich habe mich im Sommer gut auf die NHL vorbereitet. Nach den ersten gemeinsamen Einheiten mit den Stars habe ich mich aber daran gewöhnt, mit den Besten der Besten am Eis zu stehen.

Ergebnis Expertenwahl
Punktevergabe: Reihung 1 (5 Punkte), Reihung 2 (3 Punkte), Reihung 3 (1 Punkt)

1. Rang: Michael Raffl (57 Punkte)
2. Rang: Thomas Vanek (30 Punkte)
3. Rang: Bernhard Starkbaum (16 Punkte)
4. Rang: Michael Grabner (11 Punkte)
5. Rang: Mario Altmann, Markus Peintner (5 Punkte)
7. Rang: Thomas Raffl, Thomas Pöck (4 Punkte)
9. Rang: Oliver Setzinger, Harry Lange (3 Punkte)
11. Rang: Brian Lebler (2 Punkte)
12. Rang: Daniel Oberkofler, Thomas Hundertpfund, Mathias Lange, Thomas Koch (1 Punkt)


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