4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
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ZNO vs.HCB

0
 
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ZNO vs.AVS

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RBS vs.BWL

0
 
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KAC vs.DEC

0
 
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VIC vs.HCB

0
 
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HCI vs.G99

 Pastl

Suhonen: Den Spielern mangelt es an Respekt



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Mittwoch, 26.Februar 2014 - 11:33 - Der Sportdirektor des ÖEHV, Alpo Suhonen, hat im aktuellen ServusTV ForeCheck Podcast noch einmal seine Eindrücke zur „Partynacht“ von Sotschi gesprochen und gibt zu, dass so mancher Leistungsträger hinter den Erwartungen zurück geblieben ist.

"Vor den olympischen Spielen war es unser Ziel gegen Finnland und Kanada gut zu spielen und hoffentlich gegen Norwegen zu gewinnen. Und das haben wir gemacht. Eigentlich hatten wir die Chance weiter zu kommen, weil es durchaus realistisch war gegen Slowenien zu gewinnen. Das ursprüngliche Ziel, wenigstens mein persönliches, haben wir erreicht. Zumindest bis zum Slowenien-Spiel", so Alpo Suhonen, der Sportdirektor des österreichischen Eishockeyverbandes (ÖEHV).

Der Finne berichtet, dass bereits am nächsten Morgen alle wussten, was geschehen sei. Zwar hätten auch einige andere Spieler zum Abendessen Bier getrunken, aber im Unterschied zu den Hauptakteuren gewusst, wann Schluss sei. Er spricht hier offen von "schlechter Einstellung". "Ich glaube es war ein Signal, dass das österreichische Eishockey mental und moralisch noch nicht in der Lage ist auf höherem Niveau bzw. solche Turniere zu spielen", sagt Suhonen.

Besonders positiv war für ihn aus sportlicher Sicht, dass man mit Michael Grabner einen fünffachen Torschützen im Team hatte. Auch Mathias Langes Leistung war für den Sportdirektor eine schöne Leistung. Die Defensivschwäche wollte der Finne nicht vergessen und fügt hinzu, dass gewisse ältere Spieler nicht so gespielt hätten, wie man sich das beim ÖEHV erwartet hatte.

Vor allem NHL Star Thomas Vanek sei hinter den Erwartungen zurück geblieben. "Ich weiß nicht warum Vanek - ich will nicht sagen, dass er schlecht gespielt hat - aber er war ab und zu ein wenig verloren. Bei der Weltmeisterschaft 2013 in Helsinki war Vanek sehr gut, sogar einer der besten Stürmer im Turnier und jetzt hatte er nicht dieses Niveau."

Mangelnde Professionalität
Im Zusammenhang mit der Partyaffäre spricht Suhonen auch das an, was die Trainer des Nationalteams persönlich tief getroffen hat. Der mangelnde Respekt gegenüber dem Sport, der Nation, den anderen Mitspielen und letzten Endes auch den Trainern. "Wenn der Spieler Respekt gegenüber seiner Arbeit und Profession hat und ein Profi ist, muss dort alles beginnen. Wir können stundenlang über Disziplin sprechen, aber die Verantwortung eines Spielers ist das wichtigste Element, um eine gute Mannschaft zu bauen", erklärt Suhonen.

Auch Christoph Brandner, langjähriger Teamspieler und aktueller Co-Trainer beim U20 Nationalteam zeigt sich wenig begeistert von seinen ehemaligen Kollegen. "Man muss ja bedenken was für ein Beispiel gibt man den jungen Spielern damit, wenn man das einfach unter den Teppich kehrt und sagt "Naja, die waren halt fort, es war eine kleine Lappalie". Wir müssen darauf auch großen Wert legen dass die Spieler bei Turnieren keinen Alkohol trinken und sich profimäßig verhalten. Und wenn das dann von ganz oben so gehandhabt wird, dass es ein Kavaliersdelikt ist, dann wird es schwierig. Und deswegen glaube ich, dass gewisse Strafen sein müssen."

passende Links:

nhl.com
Offizielle Seite des IOC


Quelle:PM