2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

KAC vs.RBS

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
0

BWL vs.MZA

0
 
0

DEC vs.VSV

0
 
0

ZNO vs.G99

  

12-13-aut-kaz-oberkofler.er1.250.jpg Eisenbauer.com

Österreich muss nach Niederlage gegen Deutschland zittern



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Mittwoch, 08.Mai 2013 - 17:27 - 37 Minuten lang war Österreich fast schon überraschend die bessere Mannschaft in diesem dritten Saisonduell mit Deutschland. Doch anders als in den Spielen zuvor, zeigte das Team von Manny Viveiros Abschlussschwächen und musste sich dem DEB Team am Ende mit 0:2 geschlagen geben. Damit heißt es im Kampf um den Klassenerhalt weiter zittern und hoffen.

Von Beginn weg hellwach sein wollte Österreich in diesem Spiel – und dieses Vorhaben wurde gleich in die Tat umgesetzt. Die ÖEHV Truppe begann gut, machte Druck, hielt voll dagegen. Mit aggressivem Forechecking ließ man das Angriffsspiel der Deutschen gleich im Ansatz verpuffen und bereitete dem Gegner damit enorme Probleme.

Schon nach 36 Sekunden war Michael Raffl im 1 gegen 0 Break alleine durch, brachte die Scheibe aber nichts ins Tor. Es entwickelte sich eine Anfangsphase, in der das Match hin und her wogte und gerade als das Team Germany optisch etwas mehr vom Spiel zu übernehmen schien, kamen die Strafen. Und diese brachten Power Plays für die Mannschaft von Manny Viveiros und als Folge daraus sehr gute Einschussmöglichkeiten. Pöck, Koch und Vanek vergaben, ebenso Thomas Hundertpfund in der letzten Minute dieses Drittels. Es blieb nach 20 Minuten beim torlosen Remis und einer überraschend guten Leistung des Team Austria.
Manuel Latusa war es dann, der im zweiten Abschnitt nach knapp 25 Minuten die erste echte Chance vorfand, wenig später waren es Vanek und Hundertfpund, die erneut Riesenmöglichkeiten liegen ließen. Österreich lag vor diesem Match auf Platz 5 in der Effizienzwertung dieses Turniers, im Zweikampf mit Deutschland ließ man die Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Tor aber etwas vermissen.

Mit Fortdauer des zweiten Drittels wurde diese Intensität des ÖEHV Spiels aber weniger und Deutschland kam besser ins Spiel. In der 37. Minute war es ein abgefälschter Ehrhoff Weitschuss, der mehr als nur eine Warnung bedeutete und nur wenige Sekunden später lag das DEB Team dann in Führung. Marcus Kink zeigte ein sehenswertes Solo und tankte sich durch drei österreichische Verteidiger, schloss mit Fortune ab. Glück für die Deutschen, die dadurch aber neue Kraft tankten, was sich in einem Lattenschuss von Hager manifestierte. Es waren die ersten Schwächezeichen in der Hintermannschaft der Österreicher und prompt wurde das bestraft.

Im letzten Drittel hieß es, endlich zur Effizienz zurück zu finden. Doch die Österreicher ließen wie schon im Mittelabschnitt ein Power Play liegen, schwächten sich sogar selbst, indem man eine Strafe nahm, als die Deutschen gefährlich in Unterzahl konterten. Damit waren die ersten Minuten ungenützt verpufft und das DEB Team wirkte immer souveräner, während Vanek & Co. immer weniger Akzente setzen konnten. Jetzt war man selbst zum Reagieren gezwungen und tat sich mit dem Spielaufbau immer schwerer.

Dazu kam, dass auch noch die Zeit gegen das ÖEHV Team lief und die Sekunden unerbittlich von der Matchuhr tickten. Pat Cortinas Mannschaft verstand es jetzt sehr gut, die Angriffe der Österreicher zu zerstören und diese erst gar nicht bis in die Zone vor das DEB Tor vorstoßen zu lassen. 90 Sekunden vor dem Ende kassierte das Team Germany dann doch noch eine Strafe und nach einem Time Out schickte Manny Viveiros 6 Spieler aufs Eis und behielt Bernhard Starkbaum auf der Bank. Volles Risiko war angesagt, um diesen einen zu bitter benötigten Treffer zu erzielen.

Aber es wurde nichts daraus, Deutschland verteidigte mit Mann und Maus und konnte den knappen Sieg über die Zeit retten. Nicht nur das, nach einem Foul von Thomas Pöck gab es auch noch einen „technischen Treffer“ für das DEB Team, der erneut Marcus Kink zugesprochen wurde.

Trotz der mit Abstand besten Leistung im bisherigen Turnierverlauf musste sich Österreich gegen den Nachbarn geschlagen geben und verlor damit das dritte von vier Spielen. Während sich Deutschland mit diesen drei Punkten fast aller Abstiegssorgen entledigt hat, muss das Team Austria weiter zittern. Punkte gegen die Großen Slowakei, Finnland und Russland wären zwar eine Sensation, würden aber wohl noch gebraucht werden, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Österreich - Deutschland 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
Tore:
0:1 KINK Marcus - 37:00
0:2 KINK Marcus - 59:51/EN
Schüsse: 27:35
Strafen: 8:16 Minuten