4
 
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BWL vs.KAC

2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
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VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
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RBS vs.KAC

3
 
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HCB vs.BWL

5
 
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G99 vs.HCI

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DEC vs.VIC

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AVS vs.HCB

0
 
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DEC vs.VSV

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BWL vs.MZA

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HCI vs.VIC

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ZNO vs.G99

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KAC vs.RBS

0
 
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MZA vs.AVS

  

12-13-aut-kaz-baumgartner2.250.jpg Eisenbauer.com

Enttäuschende Österreicher verlieren gegen Frankreich



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Sonntag, 05.Mai 2013 - 13:27 - Lange Zeit nicht erstklassig präsentierte sich das Team Austria im Schlüsselspiel gegen Frankreich. Schnell 0:2 hinten war die ÖEHV Truppe verunsichert und nicht bereit für den ersten Kampf gegen den Abstieg. Am Ende hieß es 1:3 aus der Sicht der Österreicher, die damit einen ersten, großen Rückschlag im Hinblick auf das Ziel „Klassenerhalt“ erlitten haben.

Vor dem Match hatte Co-Trainer Christian Weber gemeint, man werde bereit für dieses Spiel sein – davon war allerdings nichts zu sehen. Frankreich war von Beginn weg im Spiel, arbeitete aggressiv und mit viel Druck und ging auch schnell in Führung. In der 4. Minute war es Robert Lukas, der an der eigenen blauen Linie einen katastrophalen Fehler machte und Damien Fleury war auf und davon. Der Franzose ließ sich nicht bitten, schoss zum 1:0 ein. Wieder ein Tor, das Bernhard Starkbaum zwischen die Beine hindurch kassierte.

Doch dieser Schock sollte nicht der letzte sein, denn nur 41 Sekunden später stand es sogar 2:0! Dieses Mal war es Gerhard Unterluggauer, der einen wichtigen Zweikampf verlor und Teddy DaCosta wurde im Slot nicht gedeckt, bedankte sich mit einem Treffer ins lange Kreuzeck. Ein echter Fehlstart des Team Austria, das sich so viel vorgenommen hatte, jetzt aber geschockt dem Gegner hinterher stolperte. Und nicht nur das: das ÖEHV Team ließ Emotionen, Aggressivität und System vermissen, während die Franzosen genau das zeigten.

Der Spielaufbau bei den Viveiros Schützlingen funktionierte bis in die Schlussphase überhaupt nicht und so gab es bis dahin auch keine echten Torchancen. Erst ab der 16. Minute, mit einem Power Play im Rücken, machten Vanek & Co. erstmals Druck auf das Gehäuse von Cirstobal Huet, ohne dabei aber die letzte Konsequenz zu zeigen. So ging ein erstes Drittel ernüchternd zu Ende – ohne besonders große Torchancen und mit einer katastrophalen Defensivleistung.

Und auch im Mitteldrittel konnte die Mannschaft von Manny Viveiros das Match nicht an sich reißen. Die Franzosen standen hinten gut und warteten geschickt auf ihre Chancen. Nach einem Stangenschuss von Markus Peintner (25. Minute) waren es die Defensivleute der ÖEHV Truppe, die als beste Assistenten für die Franzosen agierten. Zuerst war es Fleury, der noch knapp scheiterte, danach rettete Pöck nach einem Starkbaum Schnitzer in Unterzahl gerade noch. In der 34. Minute hätte Raphael Herburger im Break den Lauf dieses Spiels noch ändern können, scheiterte aber am ruhigen Huet.

Auf der gegenüberliegenden Seite war es die Stange, die drei Minuten vor dem Ende nach Pöck Fehler gerade noch rettete, in der nächsten Szene klingelte es dann aber doch. Zuerst wurde ein Foul an Thomas Vanek nicht geahndet, dann patzte Mario Altmann an der blauen Linie und Gerhard Unterluggauer sah gegen Julien DesRosiers ganz schlecht aus. Die Folge war das 3:0 für Frankreich und damit die Vorentscheidung in diesem Match, wenngleich Vanek mit einem Stangentreffer 37 Sekunden vor dem Ende noch einmal Hoffnung geben hätten können.

Es waren weiterhin die angeblichen Leistungsträger, auf die man sich in diesem Match nicht verlassen konnte. Nur Vanek versuchte immer wieder, zumindest in der Offensive für Gefahr zu sorgen. Aber auch er blieb glücklos, traf zu Beginn des letzten Abschnitts aber wiederum nur die Stange. Allerdings wäre Cristobal Huet zur Stelle gewesen, hatte das kurze Eck zu gemacht. Wenige Minuten später war der NHL Stürmer dann aber doch noch erfolgreich: bei angezeigter Strafe gegen Frankreich verwertete er seinen eigenen Nachschuss und erzielte das 1:3.

Beinahe hätte Frankreich die perfekte Antwort auf dieses Tor gefunden, denn praktisch im Gegenzug setzten sie einen Schuss an die Stange. Die Österreicher mussten jetzt riskieren und in den letzten Minuten alles nach vorne werfen. Der Wille war zwar nun deutlich sichtbar, allerdings spielten die Franzosen nicht mit. Sie standen in der Defensive weiters sehr geordnet und ließen kaum etwas zu. Im Gegenteil: der WM -Neunte des letzten Jahres hatte 2 Minuten vor dem Ende die Riesenchance auf die Entscheidung. Mit zwei Mann standen sie plötzlich vor Bernhard Starkbaum, der einen wichtigen Save zeigte.

Noch in der selben Szene zogen die Franzosen eine Strafe und das ermöglichte Österreich ein Power Play – mit zwei Mann mehr, denn Bernhard Starkbaum hatte sein Gehäuse schon verlassen.

Die Zeit lief dem Team Austria jetzt davon und die Franzosen hatten mit Cristobal Huet weiterhin den besseren und konstanteren Torhüter. Es blieb beim 3:1 für Frankreich, das damit die ersten 3 Punkte aufs Konto laden konnte und einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg feiern konnte.

Österreich muss sich an die eigene Nase fassen, denn die Leistung reichte zumindest in den ersten 40 Minuten nicht, um Ambitionen für den Klassenerhalt zeigen zu dürfen. Am Montag hat das Team nun spielfrei, ehe es am Dienstag den nächsten wichtigen Showdown gibt. Der nächste Gegner heißt Lettland – wieder eine schwere Aufgabe die man mit einer Leistung wie heute nicht lösen wird können.

Frankreich - Österreich 3:1 (2:0, 1:0, 0:1)
Tore:
1:0 FLEURY Damien - 03:36
2:0 Da COSTA Teddy (ROUSSEL Antoine/HENDERSON Brian) - 04:17
3:0 DESROSIERS Julien (MEUNIER Laurent) - 37:10
3:1 Vanek Thomas Peintner Markus/P P?ck Thomas) - 47:23
Schüsse: 26:36
Strafen: 4:4 Minuten

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