2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

KAC vs.RBS

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
0

BWL vs.MZA

0
 
0

DEC vs.VSV

0
 
0

ZNO vs.G99

  

 Reinhard Eisenbauer, Hockeyfans.at

Österreich startet mit einem 3:5 gegen die USA in die WM



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Samstag, 04.Mai 2013 - 13:21 - Gut begonnen und trotzdem eine Niederlage! Österreich führte gegen die USA sensationell schon früh mit 2:0, zeigte sich dann aber im Abwehrverhalten und Goaltending nicht reif genug, um nach Punkten zu greifen. Der Favorit mit zahlreichen NHL Spielern musste nicht glänzen, um am Ende einen 5:3 Sieg zu feiern.

Mit einer höchst effizienten Leistung startete Österreich in das erste WM Match. Zwar begann Favorit USA druckvoll, aber die ÖEHV Truppe versteckte sich nicht und suchte seinerseits durchaus den Weg zum gegnerischen Tor. Das sollte sich auszahlen, denn nach schönem Forecheck von Thomas Hundertpfund war Manuel Latusa plötzlich vor dem Tor und zog mit einem Schlagschuss unhaltbar ab. Das 1:0, eine Überraschung, der die Mannschaft von Manny Viveiros aber sofort ein weiteres Erfolgserlebnis folgen ließ.

Nur 40 Sekunden später versuchte Matthias Iberer sein Glück mit einem Weitschuss, US Keeper Bishop zeigte eine Abwehrschwäche und Daniel Welser nützte den Abpraller mittels Onetimer direkt unter die Querlatte. Ein überraschender Zwischenstand, der den Amerikanern aber keine Panik ins Gesicht zauberte. Die USA zogen das Tempo an und blieben bei ihrem Gameplan.

Das führte zu mehr Druck und dem ersten Power Play, als sich Gregor Baumgartner auf die Strafbank begeben musste. Dort saß der Stürmer aber nur 12 Sekunden, denn die US Amerikaner kamen schnell zum Anschlusstreffer. Ein vermeidbares Tor, denn nicht nur die Verteidiger Pöck und Lakos, sondern auch Bernhard Starkbaum hatten hier ihren Anteil.

Dennoch blieb der Gesamteindruck in diesem ersten Drittel positiv. Die Österreicher spielten sehr konzentriert, nützten die Schwächen des Gegners und zeigten sich selbst im ersten eigenen Power Play durchaus gefährlich. Es blieb nach zwanzig Minuten beim 2:1 für das Team Austria – und man durfte für das zweite Drittel eine stürmische Mannschaft aus Nordamerika erwarten.

USA nützt die Fehler aus
Doch es waren die rot-weiß-roten Kufencracks, die den ersten Fingerzeig setzten: Thomas Vanek war in der 22. Minute auf und davon, konnte sein 1 gegen 0 Break aber nicht nützen und schoss US Keeper Bishop an. Während hier nur Millimeter fehlten, wurden die Versuche der USA immer gefährlicher. Die Amerikaner setzten sich verstärkt im Angriffsdrittel fest und schossen nun aus allen Lagen. Das brachte Bernhard Starkbaum ins Wanken, denn der ÖEHV Goalie leistete sich in der 24. Minute erneut einen Fehler und ließ einen haltbaren Blue Liner zwischen die Schoner durch zum 2:2 ins Netz passieren.

Der Favorit hatte das Match jetzt unter Kontrolle und arbeitete sich Minute für Minute besser ins Match und das WM Turnier. Die Österreicher wirkten in dieser Phase zu offensiv und ließen sich zur Hälfte der Partie zwei Mal durch ähnliche Aktionen ausspielen. Die USA nützten zwei numerische Vorteile bei Angriffen aus und zogen innerhalb von 86 Sekunden auf 4:2 davon.

Schuller lässt Österreich hoffen
Nach einem Time Out schien sich das Team Austria wieder etwas zu fangen und kam sogar zum Anschlusstreffer. Markus Peintner eroberte die Scheibe an der eigenen blauen Linie, schickte David Schuller und der brachte die Scheibe mit etwas Glück unter dem US Keeper hindurch im Tor unter. Das 3:4, das dem Spiel der Österreicher sehr gut tat, denn für einige Momente gab es auch gute Möglichkeiten für die Viveiros Schützlinge.

Doch letzten Endes waren es weiterhin die Fehler in der Hintermannschaft des Team Austria, die den Unterschied ausmachten. Im Power Play konnten die USA mittels Blue Liner auf 5:3 erhöhen – ein wiederum haltbarer Schuss ins kurze, hohe Kreuzeck, der auch den Zwischenstand nach 40 Minuten bedeutete.

Die Luft war im Schlussdrittel etwas draußen. Zwar mühten sich die ÖEHV Schützlinge weiter redlich, die besseren Chancen hatten aber die Amerikaner. Richtig zwingend wurde aber vorerst keines der beiden Teams und die Zeit lief rasch von der Matchuhr.

Erst in der Schlussphase schien es so etwas wie ein Aufbämen der Österreicher zu geben, aber die Pässe vor dem US Gehäuse waren zu ungenau, die Versuche zu überhastet, um für wirkliche Gefahr zu sorgen. Die US Auswahl verwaltete den Vorsprung fast schon problemlos über die Zeit und feierte den 11. Sieg gegen ein Team Austria in der Geschichte. Die Mannschaft von Manny Viveiros musste sich zwar mit einer nicht unerwarteten Niederlage abfinden, verkaufte sich aber nicht schlecht und konnte hocherhobenen Hauptes vom Eis gehen.

Für Österreich geht es jetzt darum, die positiven Aspekte aus diesem Match mitzunehmen. In den nächsten Tagen stehen nämlich die drei Schlüsselspiele um den Klassenerhalt am Programm. Den Auftakt macht dabei morgen das Match gegen Frankreich. Dann wird man auch von den vermeintlichen Leistungsträgern wie Vanek, Pöck, Koch, Raffl und auch Bernhard Starkbaum deutlich mehr sehen müssen als in dieser ersten Partie der A WM .

USA - AUT 5:3 (1:2, 4:1, 0:0)
Tore:
0:1 Latusa Manuel Hundertpfund Thomas) - 04:58
0:2 Welser Daniel Iberer Matthias) - 05:38
1:2 MOSS David (FAULK Justin/STASTNY Paul)- 10:02/PP
2:2 JOHNSON Erik (BJUGSTAD Nick/KRISTO Danny) - 23:38
3:2 19. STAPLETON Tim (LeBLANC Drew/FAULK Justin) - 29:31
4:2 PALUSHAJ Aaron (KRISTO Danny/BJUGSTAD Nick) - 30:57
4:3 Schuller David Peintner Markus) - 33:21
5:3 JOHNSON Erik (McBAIN Jamie/LeBLANC Drew) - 38:32/PP
Schüsse: 29:21
Strafen: 2:6 Minuten

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