4
 
3

BWL vs.MZA

3
 
4

DEC vs.VSV

3
 
2

DEC vs.VIC

4
 
5

AVS vs.HCB

5
 
0

RBS vs.VSV

1
 
2

MZA vs.HCB

3
 
0

KAC vs.ZNO

4
 
3

G99 vs.BWL

0
 
0

AVS vs.HCI

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCI

0
 
0

ZNO vs.KAC

0
 
0

RBS vs.MZA

0
 
0

HCB vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

HCI vs.AVS

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Versöhnlicher WM Abschluss für Österreichs U18



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Samstag, 20.April 2013 - 18:50 - Österreichs U18-Nationalmannschaft setzte sich im abschließenden Spiel der IIHF U18 Weltmeisterschaft im polnischen Tychy in einem hochdramatischen Match und nach einem 0:2-Rückstand gegen die Ukraine noch mit 7:5 durch und sicherte sich Bronze.

Leider begann das Spiel wieder einmal denkbar schlecht für die jungen ÖEHV-Cracks, denn bereits in der zweiten Spielminute ging die Ukraine durch Pavel Nayda (2.) in Führung. Als dann noch Ruslan Zabulonov (6./PP) im Powerplay auf 2:0 erhöhte, sah die Welt durch die rot-weiß-rote Brille nicht wirklich rosig aus. Doch die Österreicher erholten sich gut von dem Schreck und kamen durch Mario Huber (7.), Dominic Zwerger (8., 14., 19.) und einer Doppelchance durch Daniel Leisser und Marco Richter (18.) zu zahlreichen guten Einschussmöglichkeiten, die jedoch bislang leider erfolglos blieben.

Dies änderte sich aber gottlob im zweiten Spielabschnitt, als Philipp Kreuzer (23./SH) aus einer 2-gegen-1-Situation und nach idealen Zuspiel von Marcel Witting in Unterzahl den Anschluss erzielte. Nur drei Minuten später egalisierte Verteidiger Philipp Lindner (26./PP) mit einem platzierten Handgelenkschuss von der blauen Linie ins kurze Eck zum 2:2. Als dann auch noch Stefan Gaffal (29.) seine Farben erstmalig an diesem Nachmittag in Führung bringen konnte, schäumte die Freude aller über. Doch wie so oft im Laufe dieser Weltmeisterschaft, mussten die Österreicher vor der zweiten Pause aber noch durch einen unglücklichen Treffer durch Vladyslav Luhovyi (35./PP) den Ausgleich hinnehmen.

Im dritten Spielabschnitt überschlugen sich dann die Ereignisse: Die erneute Führung der ÖEHVCracks durch Zwerger (44.) wurde nur kurze Zeit später von Volodymyr Varyvoda (47./PP) wieder egalisiert. In Minute 53 erhöhte dann Marco Richter (53.) auf 5:4, doch lediglich 45 Sekunden später hieß es schon wieder durch Ivan Pidgursky (54.) 5:5. Den Siegtreffer in diesem nervenaufreibenden und spannenden Spiel erzielte 57 Sekunden vor Ende nach toller Einzelaktion Mario Huber (60.), die endgültige Entscheidung, 18 Sekunden vor Ende, fiel dann noch durch Zwerger (60.), der einen Fehler des ukrainischen Tormanns perfekt ausnützte und zum 7:5-Endstand ins leere Tor traf.

„Die Partie hat für uns denkbar schlecht begonnen, doch dann haben wir über 40 Minuten richtig Eishockey gespielt, wie wir es auch können. Wir haben heute verdient gewonnen“, berichtete ein erleichterter Head Coach Herbert Hohenberger.

Mit diesem Sieg sicherten sich die Österreicher schlussendlich Platz drei bei dieser Weltmeisterschaft und die Freude darüber war selbstverständlich riesengroß, wie man beim Mitsingen der österreichischen Bundeshymne von den Spielern auch lautstark vernehmen konnte.

Mit der Weltmeisterschaft an sich zeigte sich der ehemalige ÖEHV-Verteidiger Hohenberger im Großen und Ganzen sehr zufrieden. „ Das Potential und Talent der Spieler ist da. Ich möchte aber auch an die Vereine appellieren, dass sie noch mehr und besser mit den Spielern arbeiten. Vor allem was den physischen Bereich angeht. Da haben wir noch Nachholbedarf.“ Eines steht aber außer Frage: „Der Sprung nach oben und der Aufstieg in die Division IA ist mehr als greifbar!“

Und auch das Resümee von Teamleiter Christian Weinfurter fällt mehr als positiv aus. „Vorab möchte ich beim gesamten Team für die erbrachte Leistung bedanken. Ganz besonderer Dank gilt aber selbstverständlich allen Jungs im Hintergrund, die den Spielern ein perfektes Umfeld beschert haben.“

Österreich – Ukraine 7:5 (0:2,3:1,4:2)
Tore: Kreuzer (23./SH), Lindner (26./PP), Gaffal (29.), Zwerger (44., 60.), Richter (53.), Huber (60.) bzw. Nayda (2.), Zabulonov (6./PP), Luhovyi (35./PP), Varyvoda (47./PP), Pidgursky (54.)
Strafminuten: 30 bzw. 34


Quelle:ÖEHV