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Österreichs Mädchen als Außenseiter ins YOG Finale



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Samstag, 21.Jänner 2012 - 21:25 - Die Mädchen des Österreichischen Eishockeyverbandes hatten eine Nacht Zeit, das historische Ereignis des Finaleinzuges bei den 1. Youth Olympic Winter Games zu verarbeiten. Dies ist den 17 Spielerinnen sehr gut gelungen.


Regeneration, ein 45-minütiges Training und die Einstimmung auf Schweden standen auf dem Menüplan der österreichischen Mädchen an einem sehr verschneiten Samstag bei den 1. Youth Olympic Winter Games in Innsbruck.

Die Strapazen des Halbfinales mit dem 2:0-Erfolg gegen Deutschland steckten den Spielerinnen, die vom Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) unterstützt werden, am Samstagvormittag noch in den Knochen.

Dennoch waren die 45 Minuten Training auf dem olympischen Innsbrucker Eis von großer Bedeutung. Trotz des erstmaligen Einzugs einer österreichischen Eishockey-Mannschaft in ein Endspiel bei Olympischen Spielen mussten die Mädchen den Fokus schon auf Sonntag und das Finale gegen Schweden richten.

„Sie können stolz auf sich und das bisher Erreichte sein“, meinte Head Coach Christian Yngve vor dem Duell gegen seine Landsleute aus Schweden. „Wir haben aber noch ein wichtiges Spiel vor uns. Auf dieses haben wir uns im Training mit Pass-, Skating- und Schussübungen vorbereitet.“

Im Laufe des Turniers gelang es nur der österreichischen Mannschaft, Schweden Paroli zu bieten. Bisher gingen die Skandinavierinnen immer mit einem zweistelligen Zu-Null-Sieg vom Eis. Eine disziplinierte ÖEHV-Auswahl hielt die Schwedinnen am vergangenen Dienstag bei nur drei Toren.

„In diesem Spiel haben wir sehr brav gekämpft“, meinte Kapitänin Tamara Grascher. „Wir wissen, was uns für einen Sieg gegen diese Mannschaft fehlt. Am Sonntag werden wir wieder alles geben und versuchen, dieses Wissen umzusetzen.“

Für gänzlich unmöglich halten die Mädchen einen Erfolg gegen Schweden nicht. „Wir haben bis jetzt alles gegeben. Noch ein Spiel, in dem wir bis zum Umfallen kämpfen werden. Und da es um Gold geht, können auch wir Gold holen“, spiegelte sich in Anja List das Selbstvertrauen und die Zusammengehörigkeit des ganzen Teams wider.

„Wir sind sehr stolz auf diese Mannschaft. Mit dem Finaleinzug ist ein stiller Traum in Erfüllung gegangen“, freute sich auch Dr. Dieter Kalt, Präsident des Österreichischen Eishockeyverbandes, mit den Mädchen, die vor knapp zwei Wochen bereits Silber bei der IIHF U18 Weltmeisterschaft Division I in Norwegen holen konnten.

Im Spiel um Platz drei setzte sich am Samstag Deutschland gegen Kasachstan mit 7:4 (2:1,3:1,2:2) durch. Kapitänin Valerie Offermann steuerte zum Gewinn der Bronzemedaille einen Hattrick bei. „Es ist so schön, dass wir eine Medaille gewonnen haben. Am Abend werden wir das sicher noch feiern“, meinte Anna Fiegert. Die offizielle Medaillenvergabe findet am Sonntag nach dem Finale in der Innsbrucker Eishalle statt.






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