3
 
4

MZA vs.ZNO

3
 
6

KAC vs.BWL

3
 
2

DEC vs.AVS

2
 
6

MZA vs.VIC

2
 
3

AVS vs.MZA

0
 
2

KAC vs.DEC

4
 
2

VSV vs.VIC

4
 
1

BWL vs.HCI

3
 
7

G99 vs.RBS

7
 
3

HCB vs.ZNO

3
 
2

HCI vs.BWL

1
 
2

AVS vs.RBS

6
 
1

VIC vs.VSV

3
 
2

DEC vs.KAC

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

 Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

Vorschau auf die letzten EBEL Spiele im Jahr 2017



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Freitag, 29.Dezember 2017 - 19:35 - Vorm Jahreswechsel stehen in der Erste Bank Eishockey Liga am Samstag noch sechs Spiele am Programm.

Sa, 30.12.2017: HCB Südtirol Alperia vs. HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (16:00 Uhr)
Referees: GAMPER, STOLC, Bärnthaler, Pardatscher.
Tirol ist rund um den Jahreswechsel im Derbyfieber. Teil 1 des Duells HCB Südtirol Alperia vs. HC TWK Innsbruck „Die Haie“ steigt am Samstag in Bozen, Teil 2 folgt dann am Montag in Innsbruck. Die letzten acht Tiroler Derbys endeten allesamt mit Heimsiegen. Die Haie konnten in der Erste Bank Eishockey Liga überhaupt noch nie in Südtirol gewinnen, man verlor dort bisher alle elf Auftritte.

Der HCI hält als Sechster aktuell das letzte Ticket für die Pick Round und die vorzeitige Playoff Qualifikation nach 44 Runden. Will Schlusslicht HCB Südtirol Alperia nochmals ein Wörtchen um Platz 6 mitreden, dann sind wohl sechs Punkte im Derby-Doppel Pflicht. Derzeit fehlen den Foxes zehn Zähler auf die Haie. Beide Teams kämpfen nach Niederlagen um die rasche Rückkehr auf die Siegerstraße. Der HCB verlor am Donnerstag in Salzburg mit 1:2, die Haie das Westderby gegen die Dornbirn Bullldogs zu Hause ebenfalls mit 1:2. Der HCB gewann im Vorjahr sein letztes Spiel des Jahres, der HCI hingegen verlor im Vorjahr sein letztes Spiel des Jahres.

Stimmen:
Kai Suikkanen, Headcoach HCB: „Ich bin stolz auf meine Spieler. Jeder gibt immer 100%. Wir spielen defensiv sehr stark, leider gelang uns in Salzburg nur ein Treffer. Nun warten auf uns zwei sehr wichtige Spiele gegen Innsbruck!“
Florian Pedevilla, Spieler HCI: „Es geht derzeit eng her, auch in Bozen wird es wieder eine enge Partie. Wir werden erneut alles geben.“


Sa, 30.12.2017: KHL Medvescak Zagreb vs. EC-KAC (17:30 Uhr, HRT live)
Referees: KELLNER, SMETANA, Kaspar, Rakovic.
KHL Medvescak Zagreb und der EC-KAC stehen sich rund um den Jahreswechsel gleich zwei Mal gegenüber. Am 30. Dezember 2017 in Zagreb und am 1. Jänner 2018 dann in Klagenfurt. Die ersten beiden Saisonduelle brachten jeweils klare Heimerfolge für Medvescak (5:1) bzw. Klagenfurt (4:1). Überhaupt endeten die letzten sieben Duelle – inklusive Vorbereitungsspiele – dieser Teams mit Heimsiegen. Die Österreicher siegten zuletzt am 04. Jänner 2013 oder vor 1.820 Tagen in Zagreb.

Beide Teams gehen gestärkt in die beiden Duelle: Klagenfurt feierte zuletzt drei Siege am Stück, die Kroaten gewannen beide Spiele nach dem Trainerwechsel. Zuletzt feierten beide Teams Siege gegen Villach bzw. Graz. Im Vorjahr gewann Medvescak sein letztes Spiel des Jahres daheim, Klagenfurt hingegen verlor sein letztes Spiel des Jahres auswärts.

KHL Medvescak Zagreb stellt mit Tyler Morley den Topscorer der Erste Bank Eishockey Liga. der Stürmer erzielte in 32 Spielen bereits 41 Punkte (18T/23A, Plus-Minus: +17).

Stimmen:
Doug Bradley, Headcoach MZA: „Es ist schön wieder in Zagreb zu sein. Ich habe schon viele alte Freunde und Bekannte wieder getroffen. Wir müssen weiter hart und mit viel Energie agieren. Uns erwartet ein harter Kampf gegen den EC-KAC, sie gehören zu den besten Teams der Liga. Wir können die Playoffs erreichen!“
Philipp Kreuzer, Spieler KAC: „Die Partie gegen Villach war spielerisch sicherlich nicht unsere beste in letzter Zeit, dass wir dennoch drei Punkte eingefahren haben, spricht für die Qualität unserer Mannschaft. Wir wissen, in welchen Aspekten unseres Spiels wir uns wieder steigern müssen, daran möchten wir in Zagreb arbeiten. Der Spielplan ist aktuell sehr dicht gedrängt, die Belastungslevels dementsprechend hoch, aber das geht allen Teams so, zumal wir den Vorteil haben, dass wir die gesamte Saison hindurch mit vier Linien agieren und somit noch über einige Reserven verfügen. Die Kroaten warten in den vorderen Reihen mit viel Qualität auf, doch gerade im letzten direkten Duell haben wir gezeigt, wie man sie in Schach halten kann. Das soll uns nun auswärts wieder gelingen.“


Sa, 30.12.2017: Fehervar AV19 – HC Orli Znojmo (17:45 Uhr, M4 live)
Referees: BABIC, SIEGEL, Nemeth, Soos.
Als letzter Gast im Jahr 2017 kommt am Samstag der HC Orli Znojmo nach Szekesfehervar. Die Ungarn reisen dann am Montag zum Retourspiel nach Tschechien. Die beiden Internationalen Klubs kämpfen um den Anschluss an die Top 6. Fehervar AV19 - aktuell Achter - fehlen sechs Punkte auf die direkte Playoff Qualifikation und die Tschechen - aktuell Zehnter - liegen weitere zwei Punkte zurück.

Die ersten beiden Saisonduelle endeten jeweils mit knappen Auswärtssiegen. Die Ungarn gewannen in Znojmo mit 3:2 nach Verlängerung, die Tschechen behielten davor in Szekesfehervar knapp mit 2:1 die Oberhand. Mit Fehervar AV19 (bisher 78 Saisontreffer) und dem HC Orli Znojmo (bisher 85 Saisontreffen) treffen die beiden offensivschwächsten Mannschaften aufeinander. Zuletzt gab es für beide Vereine Niederlagen: Die Ungarn unterlagen am Donnerstag in Wien 2:5. Die Tschechen kassierten in Linz mit 1:2 ihre dritte Pleite in Folge. Damit trafen die „Roten Adler“ in den letzten drei Spielen nur zwei Mal, mussten aber auch nur sechs Gegentreffer hinnehmen.

Im Vorjahr gewann Fehervar AV19 sein letztes Spiel des Jahres, der HC Orli Znojmo hingegen verlor im Vorjahr sein letztes Spiel des Jahres.

Stimmen:
Hannu Järvenpää, Headcoach AVS: „Uns erwartet ein Fight gegen Znojmo. Wenn wir nicht die Fehler vom Spiel gegen Wien und uns das Leben durch Strafen selbst schwer machen, dann sollten wir drei Punkte holen.“

Tomas Jakes, Co-Trainer HC Orli Znojmo: „Wir schießen derzeit leider zu wenig Tore. Die Jungs müssen einfach an sich glauben und weiter kämpfen.“


Sa, 30.12.2017: Vienna Capitals – EHC LIWEST Black Wings Linz (19:15 Uhr)
Referees: BULOVEC, ZRNIC, Kontschieder, Seewald.
Meistermacher Serge Aubin wird nach dieser Saison Wien verlassen. Der Kanadier übernimmt kommende Saison den Schweizer Traditionsklub ZSC Lions Zürich. Die Vienna Capitals gewannen die letzten drei Duelle mit dem EHC LIWEST Black Wings Linz mit einem Treffer Unterschied. In den letzten drei Duellen dieser Teams fiel kein Treffer in den ersten 24 Minuten. Es trifft das beste Heimteam (Linz) auf das beste Auswärtsteam (Wien).

Mit Brian Lebler (BWL) bzw. Rafael Rotter (VIC) führt bei beiden Teams ein Österreicher die Scorer- und Torschützenliste an. Brian Lebler traf heuer bereits 25 Mal und erzielte dazu 12 Assists, Rotter traf 17 Mal und bereitete 17 weitere Treffer vor.

Stimmen:
Serge Aubin, Headcoach Wien: „Natürlich freue ich mich über die Chance, die ich bei einem Traditionsklub wie Zürich bekomme. Trotzdem zählt für mich jetzt nicht die Zukunft, sondern die Gegenwart und die heißt Capitals! Wir denken von Spiel zu Spiel, setzen uns immer erst Ziele, wenn das vergangene erreicht ist. Wir wollen unsere Spitzenposition festigen und dann mit Vollgas ins Playoff starten.“

Christin Perthaler, Manager BWL: „In dieser Phase der Meisterschaft sind die Teams erfolgreich, die auch zähe Partien gewinnen.“


Sa, 30.12.2017: Moser Medical Graz99ers – EC VSV (19:15 Uhr)
Referees: FICHTNER, PIRAGIC, Nagy, Zgonc.
Das Duell Moser Medical Graz99ers vs. EC VSV gibt es rund um den Jahreswechsel gleich zwei Mal. Die beiden Teams stehen sich am Samstag in Graz gegenüber und dann am Neujahrstag in Villach. Mit den Moser Medical Graz99ers und dem EC VSV treffen am Samstag in Graz die beiden schwächsten Teams der letzten 15 Runden aufeinander. Die Steirer holten in dieser Phase 17 Punkte (sechs Siege), die Adler gar nur 14 Zähler (vier Siege). Die Moser Medical Graz99ers verloren ihre letzten vier Spiele. Es ist der aktuell längste Negativlauf eines Ligaklubs. Der EC VSV blieb zuletzt zwei Mal ohne Punkte.

Die Murstädter hatten zuletzt die Hex am Schläger, gerade einmal drei Treffer erzielten die 99ers in den letzten 240 Minuten. Beiden Vereinen droht im Falle einer Nullnummer die „Rote Laterne“ des Tabellenletzten zum Jahreswechsel. Aktuell sieht das Tabellenende folgend aus: 9. VSV (40 Punkte), 10. ZNO (40), 11. G99 (40) und 12. HCB (38).

Stimmen:
Doug Mason, Headcoach G99: „Wir müssen wieder öfter ins Tor treffen, um erfolgreich zu sein.“
Markus Peintner, Trainer VSV: „Die Mannschaft hat im Derby alles gegeben, viel Kampfgeist gezeigt. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. In Graz müssen die Jungs wieder alles geben.“


Sa, 30.12.2017: Dornbirn Bulldogs – EC Red Bull Salzburg (19:15 Uhr)
Referees: K. NIKOLIC, URBAN, Schauer, Sparer.
Die Dornbirn Bulldogs und der EC Red Bull Salzburg stehen sich rund um den Jahreswechsel gleich zwei Mal binnen drei Tagen gegenüber. Am Samstag kämpft man in Dornbirn um Punkte, am Montag dann in der Mozartstadt. Die ersten beiden Saisonduelle gewannen die Vorarlberger (4:3, 5:3). Bei Dornbirn Bulldogs vs. EC Red Bull Salzburg kommt es zum Duell zweier Tabellennachbarn. Die Vorarlberger belegen mit 50 Punkten (16 Siegen) aus 33 Spielen Platz 5, die Red Bulls sind mit 57 Punkten (20 Siegen) aus 33 Runden Vierter.

Für die Dornbirn Bulldogs waren die letzten neun Runden ein Wellental der Gefühle, Sieg und Niederlage wechselten sich ab. Zuletzt besiegten die Vorarlberger den HC TWK Innsbruck „Die Haie“ im Westderby mit 2:1. Sollte sich dieser Trend weiter fortsetzen, dann müsste der DEC das Jahr 2017 mit einer Niederlage beenden und das Jahr 2018 dann mit einem Sieg starten. Der EC Red Bull Salzburg hat die beste Offensive, traf in 33 Runden bereits 112 Mal. Die Dornbirn Bulldogs haben das beste Penalty Killing der Liga (Effizienz: 86,2%)

Stimmen: Ryan Duncan, Stürmer RBS: „Wir wollen in dem guten Rhythmus bleiben, den wir gerade haben. Wir spielen gut mit allen Linien und haben hinten einen starken Torhüter. Ich hoffe, wir können auch in Dornbirn wieder ein starkes Spiel machen und das alte Jahr mit einem Sieg beenden.“
Raphael Wolf, Spieler DEC: „Auf uns warten zwei harte Spiele gegen Salzburg. Jeder muss alles geben. Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich mitnehmen und in den Top 6 bleiben!“

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Quelle:red/Erste Bank Eishockey Liga