2
 
5

DEC vs.VIC

3
 
2

AVS vs.G99

4
 
1

KAC vs.MZA

4
 
1

HCI vs.DEC

0
 
1

VIC vs.AVS

2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
0

MZA vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.VSV

0
 
0

VSV vs.AVS

0
 
0

RBS vs.G99

0
 
0

HCB vs.HCI

0
 
0

DEC vs.BWL

0
 
0

VIC vs.ZNO

  

 Expa

Kärntner Derby vor vollem Haus in Klagenfurt



Teilen auf facebook


Sonntag, 29.Oktober 2017 - 5:31 - Vor vermutlich ausverkauftem Haus bittet der EC-KAC am Sonntagabend den Lokalrivalen Villach zum zweiten Kärntner Derby der laufenden Saison.

Die Rotjacken beweisen vor dem zweiten Saisonderby aufsteigende Form, sie konnten jedes der letzten drei Spiele für sich entscheiden, aus den Partien gegen Dornbirn sowie in Graz und Bolzano stehen 9:0 Punkte und 12:6 Tore zu Buche. Das erste Duell der aktuellen Spielzeit mit dem EC VSV entschieden spielerisch überlegene Klagenfurter im September auswärts mit 4:3 für sich, womit Rot-Weiß seine gute Bilanz aus den jüngsten Lokalduellen weiter verbesserte: Der EC-KAC gewann fünf der letzten sechs Derbys. Der positive Trend in den jüngsten Partien wirkte sich auch auf die Tabelle aus: Die Rotjacken liegen mittlerweile bereits auf Platz fünf und könnten sich mit einem Heimerfolg über Villach auf Rang drei verbessern.

Der EC VSV geht vom achten Platz im Ranking aus in das Gastspiel in Klagenfurt, für die Adler ist die obere Tabellenhälfte aber in greifbarer Nähe. Zuletzt punktete das Team von Greg Holst und Markus Peintner drei Mal in Serie: Nach einem Sieg in Bolzano avancierte Villach zum ersten Team, das den Liga-Dominator Wien bezwingen konnte, am Nationalfeiertag musste man sich schließlich aber vor eigenem Publikum dem HC Innsbruck mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben. Historisch betrachtet ist Klagenfurt ein guter Boden für den EC VSV: Seit der Liga-Neugründung im Jahr 2000 verließ kein anderes Team die Kärntner Landeshauptstadt häufiger als Sieger, Blau-Weiß gewann 31 der 61 Auswärtsspiele in der Stadthalle.

Die Zahlen zum Spiel:
2,00 – Die Rotjacken kassierten in EBEL-Heimspielen 2017/18 nur 2,00 Gegentreffer pro Partie, was dem zweitbesten Wert hinter Tabellenführer Wien (1,57) entspricht. Vor eigenem Publikum wussten vor allem die beiden Torhüter David Madlener (GAA 2,41 und 91,6 Prozent Saves) und Tomáš Duba (1,33 und 93,6 Prozent) zu überzeugen.

3 – Stürmer Marco Brucker hat in jeder der letzten drei Runden gepunktet, mit +7 kann er zudem unter allen Kaderspielern des EC-KAC auf die beste Plus/Minus-Bilanz im bisherigen Verlauf der EBEL-Saison verweisen.

9 – Der EC VSV sammelte in der laufenden Spielzeit auswärts (wie der EC-KAC und Orli Znojmo) bereits neun Punkte. Mehr Zähler brachten in der Fremde nur die Vienna Capitals (16) und der EHC Linz (12) auf ihre Konten.

29 – Im bisherigen Saisonverlauf haben sowohl der EC-KAC als auch der EC VSV in Even Strength-Situatioen exakt 29 Tore erzielt und 29 Gegentreffer kassiert.

82,5 – Im Auswärtsspiel in Bolzano am Freitag überzeugten die Rotjacken vor allem durch ihre Präzision im Spiel mit der Scheibe: 82,5 Prozent der gespielten Pässe fanden den gewünschten Abnehmer (Höchstwert seit neun Partien, Anm.), insgesamt verbuchte man nur 52 Puckverluste bzw. Giveaways, was dem niedrigsten Wert der bisherigen EBEL-Saison entsprach.

90 – Wesentlichen Anteil an der aktuellen Serie von drei Siegen hat das stark verbesserte Unterzahlspiel des EC-KAC. Die Rotjacken ließen nur in einer der insgesamt zehn Unterzahlsituationen (die 15:41 Minuten lang dauerten, Anm.) dieses Zeitraums einen Gegentreffer zu, was einer Erfolgsquote von 90,0 Prozent entspricht.

146 – Ligaweit weist der EC-KAC das beste Saldo aus abgegebenen und hingenommenen Torschüssen auf: Die Rotjacken (534:388) haben 146 Mal öfter auf das Tor gefeuert als ihre jeweiligen Gegner. Das komplette Gegenteil stellt der EC VSV dar, die Villacher Bilanz (422:538) steht aktuell bei -116 - niedrigster Wert in der EBEL.

Beim EC VSV hielten sich in den ersten 15 Runden Siege (sieben) und Niederlagen (acht) fast die Waage, aktuell stehen die Adler bei 20 Punkten, die Tabellenplatz acht bedeuten. Nachdem Villach im Vorjahr zum erst zweiten Mal im Verlauf der vergangenen drei Jahrzehnte die Play-Off-Teilnahme verpasste, möchte sich der sechsfache Meister heuer wieder maßgeblich verbessern und zumindest die Qualifikation für das Viertelfinale schaffen.

Dazu hat der EC VSV seinen Kader im Sommer weitreichend umgebaut, von den 13 Imports, die im Verlauf der Saison 2016/17 das blau-weiße Trikot überstreiften, verblieb ursprünglich nur Miha Verli? beim Klub, mit Sam Labrecque wurde in dieser Woche ein zweiter zurückgeholt. Aktueller Topscorer der Adler ist mit Mittelstürmer Andrew Sarauer ein Neuzugang der Off-Season, der ehemalige Fehérvár-Spielmacher ist neben Jordan Hickmott und Torhüter David Kickert sicherlich eine der zentralsten Roster Additions des Sommers. Eine Schlüsselfunktion kommt zudem dem neu verpflichteten Abwehrchef Ryan Glenn zu, dessen starker Fitnesszustand es ihm trotz seines fortgeschrittenen Alters von 37 Jahren erlaubt, beständig Eiszeiten von um die 25 Minuten abzuarbeiten.

Das Kärntner Derby am Sonntag ist das insgesamt 319. der Geschichte, in der historischen Bilanz liegt der EC VSV mit 138 zu 161 Siegen (bei 19 Unentschieden) klar im Hintertreffen. Anders zeigt sich das Bild jedoch bei der Betrachtung der jüngeren Vergangenheit: Seit der Liga-Neugründung im Jahr 2000 wurden 121 Duelle ausgespielt, mit 61 zu 60 Erfolgen (bei 375 zu 357 Toren) haben die Rotjacken hier die Nase nur sehr knapp vorne.

Die Personalien:
Beim EC-KAC ist vor dem Derby von einer weitestgehend unveränderten Personalsituation auszugehen. Das Quintett Steven Strong (gesperrt), Richie Regehr, Mitja Robar, Manuel Geier und Patrick Harand (alle verletzt bzw. angeschlagen) steht weiterhin nicht zur Verfügung. Zuletzt trat Rot-Weiß drei Mal hintereinander mit den exakt gleichen 21 Spielern am Spielbericht an, gegen Villach dürfte Niki Kraus wieder ins Lineup rücken.

Stimmen zum Spiel: Thomas Koch, Stürmer KAC: „Wir freuen uns aus vielerlei Gründen auf das Derby. Die Halle wird voll sein, Villach sicher bis in die Haarspitzen motiviert, unsere Formkurve zeigt deutlich nach oben und dementsprechend motiviert sind wir auch, unsere kleine Siegesserie zu verlängern. Aus den unzähligen Derbys, die ich in meiner Karriere schon spielen durfte, weiß ich, dass man in diesem Duell nur erfolgreich sein kann, wenn man an seine Grenzen geht. Das werden wir am Sonntag mit Sicherheit machen, mit unseren Fans im Rücken soll Villach ein weiteres Mal fallen.“

Niko Brunner, Verteidiger VSV: "Das Derby hat immer eigene Gesetze. Es wird darauf ankommen wer mehr bereit ist in die Zweikämpfe zu investieren. Klagenfurt hat eine sehr talentierte und schnelle Mannschaft. Wir wollen defensiv kompakt stehen und ihnen kein Freiraum zum Spielen lassen. Wir sind auf jeden Fall bereit, ein sehr hartes Spiel zu spielen und ihnen unser Spiel aufzuzwingen, denn die Kleinigkeiten werden dann den Unterschied machen!”

Sonntag, 29. Oktober 2017, 17:45 Live auf www.servushockeynight.com
EC-KAC – EC VSV
Referees: BERNEKER, STOLC, Pardatscher, Zgonc

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
EC Villacher SV
EC Klagenfurter AC


Quelle:red/PM