4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99

 RedBull/Rohrbacher

Daniel Welser auf dem Weg zurück



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Montag, 02.Oktober 2017 - 18:02 - Der Salzburger Stürmer Daniel Welser erlitt am 19. September einen Schlaganfall und wurde sofort danach erfolgreich operiert. Vor einer Woche hat der 34-Jährige die Intensivstation verlassen, befindet sich aber weiterhin im Krankenhaus, um die täglichen Therapien durchzuführen. Ab 9. Oktober geht es dann mit einem vierwöchigen stationären Rehabilitationsprogramm in der Salzburger Christian-Doppler-Klinik weiter.
Daniel Welser ist also auf einem guten Weg, wieder gesund zu werden und das ist jetzt auch das Wichtigste für ihn und seine Familie. Wie es dann weitergeht, wird man nach der Reha sehen. Eine Rückkehr aufs Eis in dieser Saison ist aber ausgeschlossen. Wir haben Daniel Welser heute im Krankenhaus besucht, wo er sich auch Zeit für ein paar Fragen genommen hat.

Daniel, die Operation liegt mittlerweile fast zwei Wochen zurück. Wie geht es dir?
Soweit ganz gut. Man sieht es mir eigentlich nicht an, dass ich einen Schlaganfall hatte und eine Stunde halbseitig gelähmt war.

Wie sieht dein Programm für die nächsten Wochen aus?
Ich bleibe jetzt noch einige Tage im Krankenhaus, mache täglich verschiedene Therapien. Dann kann ich kurz nach Hause und am 9. Oktober beginnt eine vierwöchige Reha, die ich auch in der Christian-Doppler-Klinik machen werde. Zuerst wird aber alles neuerlich untersucht und darauf das Programm und die Medikamente abgestimmt.

Du hast in den letzten Tagen neben dem Beistand aus der Familie viel Anteilnahme auch aus dem Eishockeyumfeld erfahren. Was bedeutet dir das?
Die Anteilnahme war wirklich gewaltig. Auch ehemalige Trainer wie Don Jackson, Tommy Samuelsson oder Pierre Pagé sowie fast ganz Eishockey-Österreich hat mir geschrieben, das ist natürlich aufbauend. Sehr wichtig war aber auch die Unterstützung von meiner Familie und dass es ihr gut geht. Mein Schwiegervater ist extra hergekommen und kümmert sich um unseren Hausbau, ich habe da vollste Unterstützung.

Wann glaubst du, kannst du wieder trainieren?
Ich trainiere ja in der Physiotherapie am Rad aber über Eishockey denke ich im Moment nicht viel nach.

Wenn du in die Zukunft schaust, was geht dir da durch den Kopf?
Ich rede viel mit meiner Psychologin. Momentan geht es ganz gut. Ich war aber noch nicht in der Kabine oder in der Eishalle, das werde ich erst sehen, was da noch auf mich einprasselt. Aber viele Spieler haben mich schon besucht und die Spiele verfolge ich zumindest wenn möglich per Internet.

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Quelle:red/PM