4
 
3

BWL vs.MZA

3
 
4

DEC vs.VSV

3
 
2

DEC vs.VIC

4
 
5

AVS vs.HCB

5
 
0

RBS vs.VSV

1
 
2

MZA vs.HCB

3
 
0

KAC vs.ZNO

4
 
3

G99 vs.BWL

0
 
0

AVS vs.HCI

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCI

0
 
0

ZNO vs.KAC

0
 
0

RBS vs.MZA

0
 
0

HCB vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

HCI vs.AVS

 Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

Ljubljana schreibt EBEL noch nicht ab



Teilen auf facebook


Donnerstag, 13.April 2017 - 14:59 - Alles deutet darauf hin, dass die Erste Bank Eishockey Liga in der kommenden Saison ohne slowenischen Vertreter über die Bühne gehen wird. Olimpija dürfte aus der Liga ausscheiden, wenngleich die Drachen noch immer alles daran setzen wollen, doch noch den Verbleib zu sichern.

Das bisher deutlichste Zeichen in Richtung Ljubljana setzte heute Liga-Boss Peter Mennel in den Salzburger Nachrichten. Er sprach überhaupt schon davon, dass Ljubljana in die Alps Hockey League wechseln werde, was bereits als Gerücht seit einigen Tagen kursiert (HF.at berichtet). Von einem Rauswurf aus der Erste Bank Eishockey Liga kann zumindest vorerst noch keine Rede sein, denn dazu bedarf es eines Beschlusses der Generalversammlung. Diese findet allerdings erst am 26. April statt und bis dahin hat auch Olimpija noch Zeit, seine Agenden zu ordnen.

Wenn Mennel in den Salzburger Nachrichten davon spricht, dass "Laibach für die nächsten zwei Jahre in die AHL wechselt und sich neu aufstellt", dann ist das noch nicht in Stein gegossen. Es ist ein deutliches Zeichen, dass die Drachen kein gutes Standing haben, ein Beschluss ist das aber noch nicht. Es wäre aber logisch, würde die Liga wieder zur 12er Team-Konstellation zurückkehren und damit Modus und System wie gehabt belassen können.

Olimpija Trainer Bojan Zajc meinte zu den Entwicklungen heute im slowenischen TV: "Wir alle zusammen haben eine sehr schwierige Saison hinter uns gebracht. Wir haben nicht viel Zeit, weil wir die Anforderungen der EBEL zu erfüllen haben. Für uns ist es am wichtigsten, dass wir alles bis zum 26. April arrangieren." Es wäre nicht das erste Mal, würde Olimpija noch einmal den Kopf aus der sprichwörtlichen Schlinge ziehen. Schon im Vorjahr rechnete man eigentlich damit, dass Jesenice den Platz der Drachen einnehmen würde, doch dann entschied sich die Liga anders...

Es könnte aber sein, dass erstmals nach 11 Jahren eine EBEL Saison ohne slowenischen Verein über die Bühne geht. In zwei Jahren, so die Hoffnungen der Ligaverantwortlichen, könnte es dann sogar eine 14er Liga geben. Wohl mit Budapest und einem slowenischen Team. Aber bis dahin wird noch viel Eishockey gespielt und angesichts der wenig turbulenten jüngsten Vergangenheit kann man bis dahin vermtulich glücklich sein, wenn man weiterhin 12 Teams in der Liga hat...

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga


Quelle:red/kf