3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

4
 
3

VSV vs.VIC

5
 
8

HCI vs.RBS

1
 
4

G99 vs.KAC

0
 
4

AVS vs.BWL

0
 
0

DEC vs.AVS

0
 
0

MZA vs.HCI

0
 
0

HCB vs.KAC

0
 
0

MZA vs.VIC

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
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BWL vs.G99

08.01.2017, Keine Sorgen Eisarena, Linz, AUT, EBEL, EHC Liwest Black Wings Linz vs EC KAC, 41. Runde, im Bild Daniel Madlener (EC KAC) // during the Erste Bank Icehockey League 41st round match between EHC Liwest Black Wings Linz and EC KAC at the Keine Sorgen Icearena, Linz, Austria on 2017/01/08. EXPA Pictures © 2017, PhotoCredit: EXPA/ Reinhard Eisenbauer EXPA/ Reinhard Eisenbauer

KAC Goalie Madlener kann sich selbst beschenken



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Donnerstag, 30.März 2017 - 16:57 - David Madlener ist als Backup-Goalie des EC-KAC in die Playoffs gestartet und kam nach zwei Halbfinal-Niederlage auch zum Zug. Mit ihm kehrte der Erfolg zurück und vier Spiele später war die Finalteilnahme perfekt. Dem letzten Klagenfurter Meistertitel geht eine ähnliche Erfolgsgeschichte voraus.

Als die VEU Feldkirch am 25. Januar 1998 österreichische Sportgeschichte schrieb und die European Hockey League gewann, war David Madlener gerade einmal fünf Jahre alt. Als gebürtiger Feldkircher durchlief Madlener selbst die Nachwuchs-Jahrgänge der VEU und kam in der Saison 2012/13 auch zu zwei Einsätzen in der Kampfmannschaft. In dieser Spielzeit verpassten die Montfortstädter die Playoffs der zweithöchsten Spielklasse, Anfang März war das Saisonende besiegelt. Fast zum selben Zeitpunkt kam es bei Madleners jetzigem Klub, dem EC-KAC, zu einer interessanten Personalrochade. Im dritten Viertelfinale der Erste Bank Eishockey Liga gegen Graz ersetzte Rene Swette am 1. März 2013 Andy Chiodo und führte die „Rotjacken“ zum Titel. Mit einem 4:0-Finalsieg über die UPC Vienna Capitals. Eine gewisse Parallele zu den diesjährigen Playoffs ist bislang erkennbar, ist doch Madlener als Backup in die „postseason“ gestartet und hat nach dem 0:2-Serienrückstand im Halbfinale gegen Salzburg seine Chance bekommen. „Der Head Coach hat mich am Vortag der dritten Partie informiert. Der Druck auf mich oder die Mannschaft war nicht sonderlich groß, vielmehr haben wir uns als Team zusammengesetzt, unsere Fehler analysiert und besprochen, was wir verändern müssen. Mit einem 0:3-Serienrückstand wäre die Situation problematisch geworden, also wollten wir alle gemeinsam diese dritte Partie gewinnen und jeder auch seinen Teil dazu beitragen“, erinnert sich Madlener.

„Bei uns gibt es keinen Neid“
Bei den vier Siegen in Folge trug der Vorarlberger mit 95% gehaltener Schüsse seinen Teil zum Erfolg bei und nennt die Erfolgsfaktoren: „Ich denke, es war entscheidend, dass wir Salzburg permanent unter Druck gesetzt haben. Das erschwerte dem Gegner den kontrollierten Spielaufbau und zwang ihn zu Fehlern. Auch unsere Special Teams haben sehr gut funktioniert, das war zweifellos auch ein Faktor.“ Zwar kam Tomáš Duba als Stammtorhüter auf mehr Partien, mit 26 Spielen absolvierte Madlener bislang aber so viele Saisoneinsätze wie nie zuvor. Das Verhältnis zwischen den beiden hat aber auch unter dem Rollentausch im Halbfinale nicht gelitten. „Wir verstehen uns blendend und geben ein gutes Tandem ab. Gegenseitiger Respekt und Unterstützung prägen unser Verhältnis, da gibt es keinen Neid. Ob im Training oder im Spiel, wir pushen uns, denn im Vordergrund steht der Erfolg unserer Mannschaft. Ich denke, das hat man auch ganz gut gesehen, als Tomas zuletzt Cable Guy von ServusTV war, umgekehrt wäre das genauso gewesen.“

Genau an Madleners 25. Geburtstag beginnt die Finalserie gegen die UPC Vienna Capitals. In der Pick Round gewann der KAC beide Duelle, es sah danach aus, als hätten die Klagenfurter ihr Rezept gegen die in dieser Saison groß aufspielenden Hauptstädter gefunden. „Die Capitals spielen attraktives Eishockey mit hartem Forecheck, ihr Powerplay funktioniert sehr gut und hilft ihnen, Spiele zu gewinnen. Es ist kein Zufall, dass Wien die erste wie auch die zweite Phase des Grunddurchgangs auf Rang eins abgeschlossen hat. Unsere Chancen stufe ich, gemessen an den jüngsten Begegnungen mit den Caps, als sehr gut ein, es kann in dieser Serie aber alles passieren,“ ist sich Madlener bewusst. Immer wieder wird erwähnt, dass 'ein guter Torwart im Eishockey 50 Prozent des Erfolgs einer Mannschaft ausmacht'. In den Playoffs sogar mehr. Und auch für seinen Gegenüber Jean-Philippe Lamoureux findet der Vorarlberger lobende Worte: „Es ist kein Geheimnis, das J.-P. Lamoureux einer der Top-Torhüter in der Erste Bank Eishockey Liga ist. Ihn zeichnen sein Positionsspiel und seine Reflexe aus, zudem kämpft er verbissen um jedes Save. Das sind sicherlich Faktoren für das hohe Niveau und die Konstanz in seinem Spiel.“ Spätestens am 13. April steht fest, welcher Torhüter der Finalserie seinen Stempel aufdrücken konnte.

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Quelle:red/Erste Bank Eishockey Liga