3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

4
 
3

VSV vs.VIC

5
 
8

HCI vs.RBS

1
 
4

G99 vs.KAC

0
 
4

AVS vs.BWL

0
 
0

DEC vs.AVS

0
 
0

MZA vs.HCI

0
 
0

HCB vs.KAC

0
 
0

MZA vs.VIC

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

BWL vs.G99

17.03.2017, Eiswelle, Bozen, ITA, EBEL, HCB Suedtirol Alperia vs UPC Vienna Capitals, Playoff, Halbfinale, 2. Spiel, im Bild Torjubel Capitals nach dem 0:1 durch Andreas Noedl (UPC Vienna Capitals) // during the Erste Bank Icehockey League, playoff semifinal 2nd match between HCB Suedtirol Alperia and UPC Vienna Capitals at the Eiswelle in Bozen, Italy on 2017/03/17. EXPA Pictures © 2017, PhotoCredit: EXPA/ Johann Groder EXPA/ Johann Groder

Capitals warten entspannt auf ihren Finalgegner



Teilen auf facebook


Mittwoch, 22.März 2017 - 20:31 - Sweep im Play-off-Viertelfinale gegen den HC Innsbruck, Sweep im Play-off-Halbfinale gegen den HCB Südtirol. Der Caps-Express ist im Eilzugstempo, ohne zusätzlicher Zwischenstation, ins Finale eingefahren. Ein neuer Rekord in der Erste Bank Eishockey Liga, denn noch nie zuvor konnte ein Team die ersten acht Play-off-Spiele in Serie gewinnen.

Die UPC Vienna Capitals kehrten heute gegen 08:00 Uhr Früh aus Bozen nach Wien-Kagran zurück. Bis Freitag haben Captain Jonathan Ferland und Co. jetzt frei. Dann startet die Vorbereitung auf die Finalserie.

Der 4:1-Auswärtssieg in Spiel 4 in Bozen war der letzte Schritt zum historischen „Double Sweep“. Der HCB Südtirol wehrte sich zwar vehement gegen das Play-off-Aus. Das Team von Head-Coach Serge Aubin machte in der „Eiswelle“ allerdings den Sack eindrucksvoll zu. „Spiel vier war ein richtiger Fight. Bozen ist von der ersten Sekunde hart an den Mann gegangen. Wir haben mit Erfolg dagegengehalten. Ehrlich gesagt hätte ich mir diesen Energieanfall von Bozen im vierten Spiel so nicht erwartet“, zollt Doppeltorschütze Kelsey Tessier den Füchsen Respekt.

Der Stürmer hält nach acht Spielen bei fünf Play-off-Treffern und sieben Assists und ist seinem Teamkollegen, Top-Scorer Riley Holzapfel (8 Spiele, 9 Tore, 7 Assists) dicht auf den Fersen. „Im Endeffekt ist es egal wer trifft. Meine Tore wären auch nicht durch die Arbeit meiner Mitspieler zustande gekommen“, so Tessier. Mit einem Torverhältnis von 12:6 in der Play-off-Halbfinalserie gegen Bozen geht es für die Caps jetzt ab ins Finale. „Die Serie gegen die Füchse war knapper als sie tatsächlich aussieht. Bozen hätte ebenfalls die ersten drei Spiele gewinnen können. Da war das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Das gestrige Spiel 4 war dann ein klarer Fall für uns, das war unser bestes in der Halbfinal-Serie“, analysiert Assistant-Captain Andreas Nödl.

Bis frühestens Sonntag müssen die UPC Vienna Capitals jetzt warten, dann könnte der Finalgegner feststehen. „Wenn du im Endspiel stehst, dann willst du die Trophäe stemmen. Im Endeffekt müssen wir wieder unser Spiel spielen, unseren Game-Plan und unser System durchziehen. Es ist völlig egal, gegen wen wir im Finale spielen werden. Ob jetzt Salzburg oder Klagenfurt. Wir müssen uns jetzt gut ausruhen, damit wir am 31. März, zu Hause vor den eigenen Fans in der Albert-Schultz-Halle, bereit für das Startbully sind“, weiß Tessier und Ex-NHL-Legionär Nödl ergänzt: „Es ist ein unglaubliches Gefühl, dass wir im Finale sein dürfen. Wir haben ein großes Ziel am Anfang der Saison gehabt und dafür hart gearbeitet. Jetzt haben wir den ersten Schritt dorthin gemacht. Salzburg oder Klagenfurt, beide Klubs sind jeweils ein anderes Kaliber. Das soll jetzt nicht gegenüber Bozen und Innsbruck abwertend klingen. Aber Salzburg und Klagenfurt waren das ganze Jahr, gemeinsam mit den Caps, die besten Teams in der Liga. Ich bin gespannt, welcher Gegner am Ende im Finale auf unser wartet. Eines ist jedenfalls sicher: Es wird ein harter Brocken sein.“

Jetzt haben die Aubin-Männer einmal zwei Tage Zeit ihre Akkus wieder aufzuladen. Am Freitag startet dann die finale Vorbereitung. „Eishockey-Spieler haben gerne ein paar Tage frei. Du benötigst sie auch, um die Wehwehchen an deinem Körper zu regenerieren. Play-off-Zeit ist die härteste Zeit des Jahres. Die vielen Spiele zehren an deinen Energie-Reserven. Relaxen, den Kopf freibekommen, ein wenig mit der Familie abschalten, einfach zu Hause sein – dann bist du wieder 100 Prozent bereit für die nächste Serie“, freut sich Tessier auf die kurze Auszeit.

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga


Quelle:red/PM