4
 
3

BWL vs.MZA

3
 
4

DEC vs.VSV

3
 
2

DEC vs.VIC

4
 
5

AVS vs.HCB

6
 
2

RBS vs.VSV

0
 
1

MZA vs.HCB

2
 
0

KAC vs.ZNO

4
 
3

G99 vs.BWL

0
 
0

AVS vs.HCI

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCI

0
 
0

ZNO vs.KAC

0
 
0

RBS vs.MZA

0
 
0

HCB vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

HCI vs.AVS

 Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

EBEL verliert über 30.000 Zuschauer



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Freitag, 17.März 2017 - 9:24 - Keinen Grund, die Füße hochzustrecken gibt es für die Erste Bank Eishockey Liga nach der Saison 2016/17. Das Zuschauerinteresse am Eishockey der EBEL hat nachgelassen, insgesamt kamen in der regulären Saison über 30.000 Zuschauer weniger in die Hallen. Sieben von 12 Mannschaften haben sinkenden Fanzuspruch.

Auch wenn Statistiken durchaus kritisch zu betrachten sind, die Erste Bank Eishockey Liga sollte die aktuellen Zuschauerzahlen durchaus als Warnung ansehen. 3,4% weniger Zuschauer kamen in den Partien der regulären Saison, was angesichts des dichtgedrängten Spielplans durchaus zu erwarten war. Auffällig, dass vor allem bei den Vienna Capitals ein sehr starkes Zuschauerminus (-17.253) zu verzeichnen war - und das, obwohl die Hauptstädter die reguläre Saison gewannen und somit Top-Eishockey boten. Auch in Villach haben sich Preiserhöhungen und sportlicher Misserfolg zu einem starken Rückgang addiert. Insgesamt kamen um über 13.000 Fans weniger zu den Heimspielen der Adler.

Von den Top 5 des Vorjahres konnten nur die Black Wings aus Linz ihren Status halten, ja sogar leicht verbessern. Mit einer Auslastung von fast 96% und einem Schnitt von 4.658 Fans pro Partie waren die Oberösterreicher das größte Zugpferd in der Liga. Die Attraktivität steigern konnten auch der HC Bozen, Red Bull Salzburg, die Graz 99ers und der HC Innsbruck. Die Steirer vor allem auf Grund ihres neuen Stadions und der Tatsache, dass man sportlich um die Play Offs kämpfte (und dann auch den Einzug schaffte). In Tirol hingegen entflammte so etwas wie eine echte Euphorie. Mit einem Anstieg von 17.050 Fans in den 27 Heimpartien der regulären Saison sind die Haie die großen Gewinner, bleiben aber trotzdem nur auf Rang 11 in der EBEL Zuschauerwertung.

Ganz am Ende steht weiterhin Ljubljana. Die Slowenen schafften es insgesamt auf 16.195 zahlende Zuschauer bei den Heimspielen am Tivoli und zogen damit über 7.000 Fans weniger an als im Jahr davor. Mit dem Einstieg von Zagreb wird sich die Zuschauerstatistik ohne Zweifel wieder verbessern, dass einige Teams dennoch ein durchaus vorhandenes Problem haben und um jeden Zuschauer kämpfen müssen, liegt auf der Hand.

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Quelle:red/kf