2
 
5

DEC vs.VIC

3
 
2

AVS vs.G99

4
 
1

KAC vs.MZA

4
 
1

HCI vs.DEC

0
 
1

VIC vs.AVS

2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
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MZA vs.RBS

0
 
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ZNO vs.VSV

0
 
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VSV vs.AVS

0
 
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RBS vs.G99

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HCB vs.HCI

0
 
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DEC vs.BWL

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VIC vs.ZNO

photo_326942_20130106.jpg EXPA Sportida Matic Klansek Velej

Zagreb kommt mit 2,5 Millionen Euro Budget in die EBEL zurück



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Donnerstag, 16.März 2017 - 7:34 - Vor wenigen Wochen hatte das noch etwas anders geklungen, als Zagrebs Präsident Damir Gojanovic in einem Zeitungsinterview über die finanziellen Möglichkeiten seines Teams in der EBEL gesprochen hatte. Nun, da die Rückkehr in die Liga beschlossene Sache ist, gibt man sich in Kroatien höchst erfreut und blickt positiv in die Zukunft.

Dass Medvescak Zagreb finanziell nicht auf Rosen gepolstet ist dürfte inzwischen kein Geheimnis mehr sein. Die Bären waren in den vergangenen vier Jahren in der KHL aktiv, ein Engagement das stark an der Substanz zehrte. Schon beim EBEL Ausstieg waren die Kroaten angeschlagen, nach dem Abenteuer in der russischen Liga kommt man nicht unbedingt saniert zurück an die alte Wirkungsstätte. Dennoch glaubt Präsident Damir Gojanovic, dass man mit diesem Schritt den richtigen Weg eingeschlagen hat. "Die EBEL ist ein Ort, wo wir in der Vergangenheit den Club schon einmal einer Revatilisierung zugeführt haben. Dort haben wir vor acht Jahren den Aufbau des große und würdige "neue alte" Medvescak begonnen."

In der KHL habe man das beste Eishockey gesehen, das es außerhalb der NHL zu sehen gibt. Stars wie Radulov, Kovalchuk, Mozjakin und Cheechoo waren in Zagreb zu Gast, die größten Teams außerhalb der NHL wurden in der kroatischen Hauptstadt bezwungen. "Die Rückkehr in die EBEL sehe ich als einen neuen Schritt in der Entwicklung des Clubs", so Gojanovic. "Ich bin sicher, dass die EBEL eine neue Dimension in den Verein und ein neues Gefühl unter die Fans bringt."

Wie man sich in der EBEL präsentieren will ist noch unklar, derzeit werde noch über das Finanzielle verhandelt. Das Budget wird mit ca. 2,5 Millionen Euro angestrebt. 20% sollen durch Ticketeinnahmen und Vermarktungsrechte lukriert werden. Der Rest muss durch Sponsoren getragen werden, die nicht nur aus Kroatien, sondern aus ganz Europa kommen sollen. Erst danach kann man über konkrete Namen für die Kaderplanung sprechen, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass man ehemalige Medevescak Spieler, die man noch aus der EBEL kennt wieder zurückholen werde. Auch könne man sich vorstellen, dass man den ein oder anderen Spieler aus der KHL Mannschaft überzeugen könne, in der internationalen EBEL weiterzuwirken. Hier versteht der Präsident aber, dass die Spieler zuerst versuchen werden, in der KHL unterzukommen. Auch die Trainerfrage möchte man in Ruhe angehen...

"Das Ziel ist es zunächst einmal ein qualitativ hochwertiges Team zusammenzustellen, das als Mannschaft atmet und zusammenwächst und Erfahrungen sammelt", gibt der Präsident der Bären vor, wie er sich die Rückkehr in die EBEL vorstellt. "Wir wollen uns für die Play Offs qualifizieren und wenn wir Glück haben sehen wir vielleicht ein Finale in Zagreb." Für Gojanovic ganz wichtig sind die Zeichen, die man an die Konkurrenz schickt. Der Medvescak Präsident verspricht einen stabilen und tragfähigen Finanzplan und nimmt auf der vereinseigenen Homepage auch auf die finanziellen Probleme Bezug. Ausstehende Spielergehält will man möglichst schnell bezahlen, einige Spieler haben sich bereit erklärt, eine gemeinsame Lösung zu finden, andere sind verärgert. "Damit müssen wir umgehen, das schadet allen und vor allem uns in unseren Vorhaben. Wir werden aber allen Verpflichtungen nachkommen und es tut uns leid, dass das teilweise verspätet passiert."

Ob es bei der EBEL Rückkehr wieder die bekannten Großevents geben wird lässt man in Zagreb offen. Die Arena Ice Fever Spiele oder ein Winter Classic stehen in der Agenda noch nicht ganz oben, wenn es aber im Interesse der Sponsoren sei und man solche Events finanzieren könne, dann werde man mit der Planung von diesen Spektakeln beginnen.

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Quelle:red/kf