2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

KAC vs.RBS

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
0

BWL vs.MZA

0
 
0

DEC vs.VSV

0
 
0

ZNO vs.G99

SALZBURG,AUSTRIA,26.FEB.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, play off quarterfinal, EC Red Bull Salzburg vs Graz 99ers. Image shows Manuel Latusa (EC RBS), Sebastian Dahm (99ers) and Daniel Welser (EC RBS). Photo: GEPA pictures/ Hans Osterauer - For editorial use only. Image is free of charge. GEPA pictures/ Hans Osterauer

Salzburg holt sich Matchpucks gegen die 99ers



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Freitag, 03.März 2017 - 21:46 - Die Graz 99ers haben im Viertelfinalduell mit Meister Salzburg weiterhin nichts zu melden. Die Steirer gingen in Spiel 3 bei den Red Bulls mit 1:5 unter und können beim Serienstand von 0:3 und einer unübersehbaren Dominanz des Titelverteidigers bereits an den Urlaub denken.

Mit vielen Fehlern und wenig Tempo auf beiden Seiten startete das dritte Viertelfinalspiel zwischen den Salzburgern und den Graz 99ers. Für die Steirer ging es darum die Chancen auf einen möglichen Turnaround in der Serie offen zu halten und nicht schon am Sonntag zuhause gegen das Ausscheiden spielen zu müssen.

Erst im zweiten Powerplay der Bullen begann das Werkel des Meisters zu laufen. Ließ man sich bei der ersten Überzahl-Möglichkeit noch von den Grazern stören, kamen diesmal die 99ers kaum noch zum Puck, während die Hausherren den Druck immer weiter erhöhten. Ein strammer Schuss von Bill Thomas aus dem hohen Slot wurde dann von Thomas Raffl vor dem Tor entscheidend abgelenkt, Dahm also ohne Chance beim Führungstreffer des Meisters.

Die beste Chance der Grazer im ersten Drittel hatte Matt Pelech, er traf allerdings nur die linke Torstange. Und ansonsten hieß es: Endstation Bernhard Starkbaum – der Schlussmann der Bullen musste in den ersten zwei Viertelfinali nur einen Treffer hinnehmen und bekam deshalb auch heute wieder das Vertrauen von Greg Poss. Kurz vor der Pause hatte Andreas Kristler bei einem Penalty die Chance auf das 2:0, Sebastian Dahm konnte aber Schlimmeres für die Steirer verhindern. Auch er ein Grund zur Hoffnung für die 99ers – ohne ihn wären die Verhältnisse in dieser Serie noch deutlicher sichtbar gewesen. Fast hätten die Gäste noch vor der ersten Pause den Ausgleich geschafft: nach einem Verteidigungsfehler vor Starkbaum hämmerte ein Grazer die Scheibe an die Latte. Zuerst entschieden die Schiedsrichter auf Tor, um dann später im Videostudium festzustellen, dass das Spielgerät nicht im Kasten war – daher weiterhin 1:0.

Das nasse Eis hatte noch nicht mal richtig angezogen, schon hagelte es im zweiten Drittel das nächste Tor – ein Schlenzer von Dominique Heinrich wurde von Bill Thomas vor dem Kasten der Grazer noch entscheidend abgefälscht und sorgte für die ersehnte Zwei-Tore-Führung der Bullen. Eine weitere Strafe gegen die Grazer sollte die Lage für die Gäste noch weiter verschärfen, denn nach einem perfekten Querpass von Daniel Sondell auf Ryan Duncan ließ dieser nichts mehr anbrennen und netzte trocken ins rechte kurze Eck ein – 3:0 damit bereits für die Hausherren. In einer Situation in der es so gar nicht danach aussah schafften die 99ers auf 1:3 zu verkürzen durch ein Tor von Oliver Setzinger.

Vor der zweiten Pause nutzte Heimkehrer Dominique Heinrich seine Chance und stellte mit einem sehenswerten Blueliner die alte Führung wieder her, zuvor konnte Sebastian Dahm noch einige Chancen vereiteln, es gelang ihm jedoch nicht, den Puck zu sichern. Bereits mehr als fünf Minuten vor Spielende nahm Doug Mason Sebastian Dahm zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, günstiger Weise bekam wenig später Salzburg noch eine Strafe – damit doppelter Vorteil für die zurückliegenden Grazer. Doch auch daraus konnten die Steirer kein Kapital mehr schlagen, im Gegenzug traf Manuel Latusa das verwaiste Tor der 99ers und stellte auf den Endstand von 5:1 und sicherte seinen Jungs vier Matchpucks.

Salzburg hat damit die Chance am Sonntag in Graz den Sack zuzumachen und bereits vorzeitig ins Halbfinale aufzusteigen, während die Chancen für den Sieger der Qualifikationsrunde nur mehr theoretischer Natur sind. (Felix Gradinaru)

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Quelle:red/fg