4
 
2

BWL vs.KAC

2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VSV

0
 
0

BWL vs.MZA

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.G99

0
 
0

KAC vs.RBS

0
 
0

MZA vs.AVS

27.01.2017, Albert Schultz Halle, Wien, AUT, EBEL, UPC Vienna Capitals vs HCB Südtirol Alperia, Platzierungsrunde, im Bild Torjubel UPC Vienna Capitals // during the Erste Bank Icehockey League placement round match between UPC Vienna Capitals and HCB Südtirol Alperia at the Albert Schultz Halle in Vienna, Austria on 2017/01/27. EXPA Pictures © 2017, PhotoCredit: EXPA/ Alexander Forst EXPA/ Alexander Forst

Wien gewinnt Marathonmatch in Innsbruck nach Mitternacht



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Mittwoch, 01.März 2017 - 5:16 - Geschichtsträchtig war das, war sich da zwischen dem HC Innsbruck und den Vienna Capitals abspielte. Spiel 2 der Viertelfinalserie ging bis in die dritte Verlängerung und wurde erst kurz nach Mitternacht entschieden. Zu Gunsten der Wiener, die mit einem 4:3 Triumph auf 2:0 in der Serie stellten.

Die UPC Vienna Capitals gewinnen ein denkwürdiges Spiel gegen die Innsbrucker Haie nach 104 Minuten mit 4:3. Es war nicht nur die zweitlängste Overtime in der Geschichte der Erste Bank Eishockey Liga - am 13.03.2015 gewann Salzburg gegen den VSV nach 112 Minuten - durch einen Scheibenbruch und der Verlängerungen endete das Spiel außerdem erst nach Mitternacht.

Nach sechs Sekunden checkte Florian Pedevilla, Rotter in die Bande und die Scheibe brach. 45 Minuten dauerte die Unterbrechung, das Spiel ging also zurück zum Start. Den besseren Beginn erwischten dann aber die Gäste. Tessier brachte die Capitals im Powerplay früh in Führung. Die Haie kämpften sich aber mit unglaublicher Leidenschaft zurück in die Partie. Der Lohn folgte, nach einer vergebenen Chance durch Bishop, in Person von Andrew Clark. Nach einem Traumpass von Austin Smith war der Haie-Stürmer zur Stelle. Und nun brannten die Tiroler im verbleibenden Startabschnitt ein wahres Feuerwerk ab. Mario Lamoureux stellte im Bruder-Duell gegen Jean Philippe früh auf 2:1 und brachte die Innsbrucker zur ersten Pause sogar mit 3:1 in Front.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich dann ein Kampf auf Biegen und Brechen, die Gäste aus Wien übernahmen nun das Kommando und verkürzten abermals im Powerplay auf 2:3. Doch auch die Gastgeber versteckten sich nicht und hatten durch Bishop und Sedivy zwei tolle Möglichkeiten. Die Playoff-Zeit begeisterte die vielen Fans im Haifischbecken auf ganzer Linie. Trotz guter Momente auf beiden Seiten blieb es nach 40 Minuten bei der knappen 3:2-Führung der Innsbrucker.

Im Schlussabschnitt wurde die Spannung dann noch weiter nach oben getrieben, beide Teams kämpften um jeden Zentimeter. Es war Leidenschaft pur. Die Capitals durften dann in doppelter Überzahl über den 3:3-Ausgleich jubeln. Topstar Holzapfel war zur Stelle. In der Folge wog die Partie dann hin und her, einen Sieger gab es nach 60 Minuten aber nicht. Es ging in die Verlängerung.

Und es sollte nicht die einzige Overtime an diesem Abend sein. Vielmehr wurden die Zuschauer Zeugen eines denkwürdigen Spieles in der Tiroler Wasserkraftarena. Auf beiden Seiten gab es zunächst gute Einschussmöglichkeiten mit leichten Vorteilen für die Tiroler. Tyler Spurgeon scheiterte mit einem Schuss an der Latte. Auf der anderen Seite hatte Tessier bei einem Breakaway Pech. Und so ging es in die zweite Overtime. Nun hatten dann die Gäste Vorteile mit tollen Möglichkeiten. Doch auch hier wartete man auf einen Sieger vergebens. Die dritte Verlängerung brachte dann die endgültige Entscheidung. Vause traf aus dem Slot zum 4:3 für die Hauptstädter und verpasste den Haien damit eine ganz bittere Niederlage.

HC TWK Innsbruck – Vienna Capitals 3:4 n.V. (3:1, 0:1, 0:1, 0:1)
Tore HCI: Clark (9.), Lamoureux (11./sh, 16./pp2)
Toe VIC: Tessier (5./pp), Holzapfel (25./pp, 48./pp2), Vause (104.)



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Quelle:red/Erste Bank Eishockey Liga