2
 
3

MZA vs.AVS

5
 
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ZNO vs.G99

3
 
4

KAC vs.RBS

2
 
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HCI vs.VIC

4
 
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BWL vs.MZA

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DEC vs.VSV

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2

DEC vs.VIC

4
 
5

AVS vs.HCB

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RBS vs.MZA

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ZNO vs.KAC

0
 
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BWL vs.G99

0
 
0

HCI vs.AVS

0
 
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RBS vs.VSV

0
 
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MZA vs.HCB

0
 
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KAC vs.ZNO

0
 
0

G99 vs.BWL

02.12.2016, Stadthalle, Klagenfurt, AUT, EBEL, EC KAC vs HC Orli Znojmo, 25. Runde Grunddurchgang, im Bild David Bartos (HC Orli Znojmo, #10), Dalibor Reznicek (HC Orli Znojmo, #27), Marek Schwaz (HC Orli Znojmo, #3), Mark Popovic (EC KAC, #4) // during the Erste Bank Eishockey League 25th match at preliminary round betweeen EC KAC vs HC Orli Znojmo at the City Hall in Klagenfurt, Austria on 2016/12/02. EXPA Pictures © 2016, PhotoCredit: EXPA/ Gert Steinthaler EXPA/ Mag. Gert Steinthaler

Die HF.at Play Off Vorschau: KAC – HC Orli Znojmo



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Freitag, 24.Februar 2017 - 8:22 - Rekordmeister gegen Vizemeister. Das Duell zwischen dem KAC und dem HC Orli Znojmo verspricht ein spannendes zu werden. Beide Teams hatten zuletzt aufsteigende Form und es stellt sich die große Frage: gelingt es dem KAC erstmals seit zwei Jahren wieder ins Halbfinale zu kommen, oder übersteht Znojmo zum zweiten Mal ein Viertelfinale.

KAC (3) – HC Orli Znojmo (8)
Saisonbilanz: 3:1 Siege, 9:3 Punkte, 12:8 Tore

Alle Augen sind derzeit auf den KAC gerichtet. Die Klagenfurter haben sich in der ersten Meisterschaftsphase als Sechstes frühzeitig für die Play Offs qualifiziert, konnten da aber nur eine 50:50 Ausbeute was Siege betrifft aufweisen. In der Pick Round ging es für die Rotjacken aber steil bergauf. Sie gewannen 8 von 10 Partien und waren zuletzt sogar sechs Mal in Folge siegreich. Die Mannschaft von Mike Pellegrims schwimmt auf der Erfolgswelle und gilt plötzlich als einer der ganz großen Meisterschaftsfavoriten.

Das sah lange Zeit nicht so aus, denn bis Anfang Dezember suchte sich die Mannschaft noch. In 25 Partien gab es 16 Niederlagen und schon wurde wieder Murren am Wörthersee laut. Anders als in den Jahren zuvor behielt man bei den Verantwortlichen aber die Ruhe und wurde dafür belohnt. Zwischen 4. und 28. Dezember feierten die Klagenfurter 11 Siege in Folge, damit bildete man die Grundlage für die Pick Round. Seit dieser Siegesphase haben die Rotjacken auch das nötige Selbstvertrauen, in der Zwischenrunde kassierten sie gegen die besten Teams der Liga nur noch 19 Gegentreffer, erzielten gleichzeitig selbst 41 Tore. Keine andere Mannschaft war erfolgreicher als der KAC und auch wenn man bei den Rotjacken seit 2013 auf den 31. Meistertitel wartet, so richtig laut träumt man noch nicht davon.
Mike Pellegrims hält seine Mannen am Boden, man hat sich kontinuierlich verbessert und überzeugt ohne große Show. Was vor der Saison angekündigt wurde, setzten die Kärntner am Eis um. Es gibt eine kampfstarke Einheit, auf die man in den Play Offs ohne Zweifel ein Auge werfen muss. Einzig die Verletzung des einzigen echten Torjägers im Kader, Jamie Lundmark, ist ein Wehrmutstropfen. Gerade mit der Effizienz haderten die Lindwurmstädter nämlich lange in dieser Saison. Das besserte sich in den letzten Wochen zusehends und wird auch dem HC Orli Znojmo Kopfzerbrechen bereiten.

Dass es am Ende die Tschechen wurden, für die sich der KAC entschieden hat, war wenig überraschend. Als Dritter hatte man nur noch die Wahl zwischen dem Vizemeister und Bozen. Gegen beide Teams taten sich die Kärntner sehr schwer in dieser Saison, wobei man aber gegen Znojmo zumindest eine positive Bilanz aufzuweisen hat und drei von vier Spielen gewann. Drei Duelle wurden aber nur durch ein Tor entschieden, man begegnete sich stets auf Augenhöhe. Mit dem Lauf in der Zwischenrunde im Rücken wollen die Rotjacken aber nun diese Hürde überspringen.

Wie hoch sie ist kann man derzeit noch nicht abschätzen. Znojmo hat sich erst im allerletzten Match der Quali-Runde für die Play Offs qualifiziert und ist nicht mehr mit dem Team der letzten Saison zu vergleichen. Damals waren die Tschechen unglaublich torgefährlich, überzeugten ähnlich dem diesjährigen KAC mit einem starken Kollektiv. In der laufenden Meisterschaft taten sich die Südmähren sehr schwer. In der ersten Meisterschaftsphase gab es in 44 Spielen 24 Niederlagen und mit lediglich 109 erzielten Toren den zweitschlechtesten Offensivwert der EBEL. In der Zwischenrunde lief es gegen die schwächeren Teams der Liga besser. 7 von 10 Partien gewonnen, mit 36 Toren die meisten Treffer der sechs Mannschaften erzielt, zu Hause ungeschlagen und damit auch verdient im Viertelfinale.

Bis zur letzten Saison haftete den rot-weißen Adlern der Ruf an, in der Crunch-Time der Saison keine Nerven zu haben. Der HC Orli Znojmo stand zwar seit seinem Einstieg in die EBEL immer in den Play Offs, in den ersten vier Jahren war aber immer in Runde 1 Endstation. Bis zum letzten Jahr, in dem die Tschechen mit Seriensiegen über Dornbirn und Linz bis ins Finale vorstießen, dort aber an Salzburg scheiterten.

Das ist nun schon ein Jahr her, nach dem Kaderumbau im Sommer musste Znojmo während der Saison einige Male reagieren und rüstete die Mannschaft mit alten Bekannte nach. Auch am Trainerposten gab es eine Veränderung, seit Ende Dezember ist Roman Simicek neuer Coach bei den Mähren. Alles in allem also eine nicht unbedingt ruhige Saison beim Vizemeister, der sich aber trotzdem fürs Viertelfinale qualifiziert hat und dort zum zweiten Mal in Folge ins Halbfinale vorstoßen möchte.

Doch das wird schwer. In der Zwischenrunde waren die Adler zwar gut drauf, es ist allerdings ein Unterschied, ob es gegen Mannschaften wie Ljubljana, Fehervar usw. geht, oder ob man wie der KAC gegen Salzburg, Wien oder Linz antritt und diese alle schlägt. Die Intensität war ohne Frage in der unteren Gruppe höher, dennoch geht der KAC als Favorit in dieses Duell. Selbst die engen Partien der ersten Meisterschaftsphase sind kein Maßstab mehr, denn die Klagenfurter haben sich zuletzt deutlich gesteigert, verfügen über ein wenn schon nicht herausragendes, dann doch ausgeglichenes Goaliegespann und insgesamt auch über das stärkere Kollektiv. Dennoch bleibt ein Fragezeichen, nämlich das der Torausbeute. Kann der KAC weiterhin so effizient auftreten wie in den letzten Wochen, dann kann die Rotjacken wohl nichts vom Halbfinale fernhalten. Znojmo hätte die Firepower ebenfalls, zeigte das aber in dieser Saison zu wenig. Vor allem von der blauen Linie fehlt die Durchschlagskraft, darüber hinaus tut man sich bei den Tschechen mit körperlich präsent auftretenden Gegner traditionell schwer. Und genau so darf man die Arbeitertruppe des KAC auch erwarten: kein Spiel für die Galerie, sondern harte Arbeit und physischer Einsatz. Seit des den Play Off Pick gibt war es für den Drittplatzierten der Zwischenrunde oft wenig zufriedenstellend, was sich da so im Viertelfinale tat. Drei Mal schied die Nummer 3 aus, was für Znojmo sprechen würde. Allerdings war es ausgerechnet der KAC, der als bisher einziger und letzter Drittplatzierter eine Runde weiter kam. Das war 2013 – und damals wurden die Kärntner Meister!
Hockeyfans.at Prognose: KAC in 6 Spielen

Die Termine des Duells:
So, 26.02.2017 (17:30): KAC (3) – HC Orli Znojmo (8)
Di, 28.02.2017 (19:45): HC Orli Znojmo – KAC
Fr, 03.03.2016 (19:15): KAC – HC Orli Znojmo
So, 05.03.2016 (17:30): HC Orli Znojmo – KAC
*Di, 07.03.2016 (19:15): KAC – HC Orli Znojmo
*Fr, 10.03.2016 (19:15): HC Orli Znojmo – KAC
*So, 12.03.2016 (17:30): KAC – HC Orli Znojmo

*...falls notwendig


passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga


Quelle:red/kf