2
 
5

DEC vs.VIC

3
 
2

AVS vs.G99

4
 
1

KAC vs.MZA

4
 
1

HCI vs.DEC

0
 
1

VIC vs.AVS

2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
0

MZA vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.VSV

0
 
0

VSV vs.AVS

0
 
0

RBS vs.G99

0
 
0

HCB vs.HCI

0
 
0

DEC vs.BWL

0
 
0

VIC vs.ZNO

photo_444984_20131114.jpg EXPA Michael Gruber

Rob Daum: Es hat sich niemand gemeldet



Teilen auf facebook


Donnerstag, 11.September 2014 - 16:47 - Bis zur letzten WM gehörte Black Wings Trainer Rob Daum dem Trainerstab des österreichischen Nationalteams an. Was danach geschah hat er im Rahmen einer heutigen Pressekonferenz in Linz beschrieben und wirft kein besonders gutes Licht auf die ÖEHV Verantwortlichen.

"Es war für mich die Möglichkeit, das österreichische Eishockey und die Spieler kennenzulernen und gleichzeitig auch etwas an das österreichische Eishockey zurückzugeben", so beschreib Rob Daum heute seine Beweggründe, warum er in den vergangenen drei Jahren als Co-Trainer für das Nationalteam an der Bande stand. "Ich war geehrt und geschmeichelt und ich dachte, dass ich etwas beitragen kann", so der Kanadier, der mit den Linzern gleich in seinem ersten EBEL Jahr Meister wurde. "Eines möchte ich gleich einmal klarstellen: ich habe es nicht wegen des Geldes gemacht."

Er habe die drei Jahre mit dem Nationalteam genossen und sehe einen Fortschritt, den es in dieser Zeit gegeben hat. "Wir hatten ein sehr gutes Turnier in Helsinki, haben uns für Olympia qualifiziert, was für mich eine große Erfahrung war. Bei der letzten WM haben uns mit einem extrem jungen und sehr unerfahrenen Team wieder für die A-Gruppe qualifiziert", zählt Daum die positiven Ereignisse der letzten Jahre auf. Der Hauptdank dafür gebühre mit Sicherheit Manny Viveiros und den Spielern, sein eigener Beitrag sei ein kleiner gewesen und er habe sich sehr wohl im Trainerteam gefühlt.

Als er gehört hatte, dass der Headcoachposten beim Nationalteam frei sei und ein Trainer gesucht werde, habe er Kontakt zum ÖEHV gesucht. "Ich wollte das machen, ich habe sie kontaktiert, ihnen Textnachrichten geschickt", so Daum. "Aber ich habe nie etwas von ihnen gehört, sie haben nicht einmal reagiert." Das habe ihn schwer enttäuscht, was aus dem Mund des Linzer Trainers besonderes Gewicht bekommt, denn wer ihn kennt weiß, dass er das richtig persönlich genommen hat.

"Wir wissen, dass sie (der ÖEHV, Anmerk.) einen Trainer engagiert haben. Wenn sie der Meinung sind, dass er qualifiziert genug ist, dann ist das in Ordnung für mich. Wenn nicht, dann muss man sich andere Fragen stellen." Trotz des deutlich sichtbaren Ärgers und der Enttäuschung hat Daum aber nicht alle Brücken niedergerissen. "Wenn der ÖEHV glaubt, dass er wieder einmal einen Trainer braucht und mich kontaktieren würde, dann wäre ich vermutlich bereit dazu."

passende Links:

Offizielle Seite des IOC