1
 
0

HCB vs.HCI

3
 
2

DEC vs.BWL

3
 
1

ZNO vs.VSV

6
 
3

MZA vs.RBS

3
 
2

G99 vs.VIC

6
 
2

BWL vs.HCI

4
 
1

DEC vs.HCB

1
 
7

AVS vs.KAC

0
 
0

KAC vs.HCB

0
 
0

MZA vs.BWL

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

HCI vs.KAC

0
 
0

HCB vs.G99

0
 
0

BWL vs.VIC

0
 
0

AVS vs.MZA

0
 
0

RBS vs.ZNO

  

gepa-29080934081.jpg GEPA/Red Bull

Salzburg mit Sensationssieg gegen Moskau im Finale



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Samstag, 29.August 2009 - 22:52 - Sensationeller Erfolg für Vizemeister Salzburg beim hauseigenen Salute Turnier. Die Gastgeber schlugen das Traditionsteam des ZSKA Moskau verdient mit 4:2 und stehen damit erstmals im Finale!

Nach einer Partie mit vielen Strafen steht fest: Der Vizemeister der Erste Bank Eishockey Liga EC Red Bull Salzburg braucht sich auch vor einer festen Größe der KHL nicht zu verstecken. Drei Treffer von Steven Regier sorgten für den verdienten 4:2-Sieg gegen ZSKA Moskau und den Finaleinzug beim eigenen Turnier, dem Red Bulls Salute.

Red Bulls Salzburg Headcoach forderte erneut Disziplin von seinen Spielern und setzte Shut-Out-Goalie Bobby Geopfert auf die Bank, um Patrick LeNeveu die Chance zu geben, sich einen Vertrag zu erspielen. Manuel Latusa blieb mit Fieber im Bett. Die Taktik der Salzburger zielte darauf ab, die Scheibe vor das Tor zu bringen, dorthin, wo es für den Center zwar wehtut, aber wo auch was dabei rausschauen kann.

Und gleich im ersten Powerplay packte Doug Lynch den Schmiedehammer aus und traf von der Blauen Linie zum 1:0. Das Tor wurde Steven Regier zu geschrieben, der seinen Schläger noch in den Schuss brachte. Gleich darauf gab es 2+2+10 Minuten für Mike Siklenka und seinen Kontrahenten Goncharov, der noch dazu ein Cut davontrug. Die Moskowiter überstanden die Strafzeit ohne Gegentore, doch das starke Laufspiel der Salzburger zeigte Wirkung. Matthias Trattnig fing einen Angriff in der neutralen Zone ab, zog ins Angriffsdrittel, sein Schuss prallte vom Torhüter ab und Jonathan Filewich machte das 2:0. Mit dem Rücken zum Tor und mit der Backhand. Prädikat: Sehenswert! Nach 15 Minuten musste der Referee los, um den Videobeweis zu prüfen. Und er fällte die richtige Entscheidung, 3:0 für den Vizemeister der Erste Bank Eishockey Liga. Da niemand genau gesehen hatte, wer als Letzter an der Scheibe war, schrieb man auch diesen Treffer Steven Regier zu. Das erste Drittel endete mit einer Zwei-Mann-Unterzahl der Salzburger, doch die Gäste vermochten sie nicht zu nutzen.

Moskau kommt heran
Nun endete das Märchen vom Doppelshutout in der Gruppenphase: Yakov Rylov traf zu Beginn des zweiten Drittels im Powerplay, Robert Lembacher vergab im Gegenzug die Riesenchance, den Abstand wieder herzustellen. In der nächsten Unterzahl waren Heldentaten von Patrick LeNeveu gefordert, mit Glück und Können hielt er mehreren gefährlichen Schüssen stand. Auch bei einem Alleingang von Ruben Begunts bewies er sein Können. Im Rahmen eines Gerangels berührte Daniel Welser von der Bank aus den Schiedsrichter und bekam eine Spieldauer-Disziplinar-Strafe aufgebrummt. Dennoch war Salzburg kurz darauf mit zwei Mann mehr auf dem Eis, und zwar für an die vier Minuten, da mehrere ZSKA-Spieler teilweise extrem unkluge Strafen nahmen. Doch Denis Parshin kam dennoch zu einem Konter und die Russen wieder in die Partie, auch wenn sie die folgenden Powerplays nicht verwerten konnten.

Regier mit der Entscheidung
„Wir müssen von der Strafbank wegbleiben“ hatte Thomas Koch zwischen den Dritteln gesagt, doch kaum wieder auf dem Eis, saß Ryan Duncan wieder wegen Hakens auf der Strafbank. Doch dank des trotz seiner Grippe blendend disponierten LeNeveu überstanden die Hausherren diese Phase und Marco Pewal scheiterte in der 47. Minute nach einer tollen Kombination direkt vor dem Tor. Die von Headcoach und Kapitän so nachdrücklich geforderte Disziplin ließ zu wünschen übrig und in der 53. Minute war es Nikos Dimitrakos, der vor dem Tor stehenden einen Pass von Kulyash verwertete. Doch die Russen schwächten sich ebenfalls selbst und nach einem gewaltigen Blue-Line-Hammer von Siklenka stocherte Regier die Scheibe zum dritten Mal über die Linie. Auch wenn sich die Russen danach noch einmal aufbäumten, gelang es den Hausherren, die Partie über die Zeit zu bringen. Zum Abschied gerieten Kelsey Wilson, Dimitriakos und Sublugov nochmals ordentlich aneinander.

Somit spielt man im Finale am Sonntagabend um 19:30 Uhr gegen Sparta Prag um den Turniersieg. Die Tschechen hatten zuvor Espoo Blues nach Penalties besiegt.

EC Red Bull Salzburg – ZSKA Moskau 4:2 (3:0, 0:1, 1:1)
Tore Salzburg: Regier (5./PP, 15., 54./PP2), Filewich (11.),
Tore Moskau: Rylov (21./PP), Dimitrakos (52./PP)

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