2
 
5

DEC vs.VIC

3
 
2

AVS vs.G99

4
 
1

KAC vs.MZA

4
 
1

HCI vs.DEC

0
 
1

VIC vs.AVS

2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
0

MZA vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.VSV

0
 
0

VSV vs.AVS

0
 
0

RBS vs.G99

0
 
0

HCB vs.HCI

0
 
0

DEC vs.BWL

0
 
0

VIC vs.ZNO

CZE, Sparta Prag, Goalie Eisenbauer.com

Sparta Prag will den Titel verteidigen



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Montag, 24.August 2009 - 19:31 - So wie die Schweizer ZSC Lions nimmt auch der HC Sparta Prag heuer schon zum dritten Mal am Salzburger Einladungsturnier teil.

Der tschechische Erstligist kommt dabei nach dem Finalsieg gegen eben jene Züricher sogar als Titelverteidiger nach Salzburg und würde am Ende des Turniers die Trophäe mit den zwei sich gegenüber stehenden Bullen gern wieder in Händen halten. Und die Chancen stehen gut, zumal sich die Hauptstädter in der nationalen Meisterschaft im Vergleich zum Vorjahr wieder steigern konnten.

Nach dem sechsten Platz in der Extraliga, seit 1993 Tschechiens höchste Spielklasse, in der Saison 2007/2008 landete Sparta Prag in der letzten Saison auf dem dritten Platz und unterstrich damit den Anspruch, nach den Meistertiteln in den Jahren 2006 und 2007 wieder an die Spitze zurückzukehren. Die Umstellungen im Training haben sich bemerkbar gemacht, die Mannschaft ist als Team zusammengewachsen und präsentiert sich heuer um einiges stärker als im Vorjahr.

Zusätzlich kann sich die Mannschaft auf einige herausragende Individualisten wie David Vyborny, Martin Ruèinský, Michal Bros oder Ondrej Kratena, die alle schon Hunderte Spiele in der NHL bzw. in Tschechiens erster Liga absolviert haben, verlassen. Trotz aller Spielerpersönlichkeiten - die Liste der namhaften Spieler ist im Vergleich mit den anderen Turnierteilnehmern die längste - bauen die Tschechen auf Teamgeist und wollen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ihren Vorjahressieg wiederholen.

Neu im Vergleich zum Vorjahr ist auch der Mann hinter der Bande, der die Fäden in der Hand hält. Pavel Hynek, 1970 in Prag geboren, spielte einst selbst für Sparta Prag, bevor er Sport studierte und beim gleichen Club als Jugendtrainer begann. 1999 verließ Hynek Sparta Prag für drei Jahre, kam dann aber wieder zurück und hatte in den Jahren 2006 und 2007 als Co-Trainer seinen Anteil an zwei aufeinander folgenden Meistertiteln. Anschließend arbeitete Hynek in Znojmo und Usti sowie zuletzt sogar als Head Coach des HC Pilsen, der nach fünf Jahren wieder die Play-Offs in Tschechiens Extraliga erreichte und erst im Halbfinale Slavia Prag unterlag. Nun schwingt Pavel Hynek bei Sparta Prag das Trainerzepter und wird dabei tatkräftig von Co-Trainer Frantisek Výborný, der die Mannschaft noch bis letztes Jahr als Head Coach betreute, auf der Trainerbank unterstützt.

Vor den Turniergegnern zeigt der Traditionsclub, der seit 1909 als eigener Eishockeyverein existiert, dennoch Respekt. Die teilweise neuen Gesichter beim Turnier versprechen wieder Spiele auf höchstem internationalen Level, und ZSKA Moskau stellt für jeden Eishockeyverein immer eine große Herausforderung dar, weiß man in Prag um die Qualität des Turniers. Wie man große Siege erringt, weiß man bei Sparta Prag allerdings auch: Insgesamt verzeichnete der Club schon acht nationale Meistertitel (in der damaligen CSSR sowie in der jetzigen Tschechischen Republik), zwei Siege beim renommierten Einladungsturnier in der Schweiz, dem Spenglercup, sowie zwei zweite Plätze bei europäischen Clubmeisterschaften: im Jahr 2000 in der European Hockey League und im Jahr 2008 beim IIHF European Champions Cup.

passende Links:

nhl.com