1
 
0

HCB vs.HCI

3
 
2

DEC vs.BWL

3
 
1

ZNO vs.VSV

6
 
3

MZA vs.RBS

3
 
2

G99 vs.VIC

6
 
2

BWL vs.HCI

4
 
1

DEC vs.HCB

1
 
7

AVS vs.KAC

0
 
0

KAC vs.HCB

0
 
0

MZA vs.BWL

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
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HCI vs.KAC

0
 
0

HCB vs.G99

0
 
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BWL vs.VIC

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AVS vs.MZA

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0

RBS vs.ZNO

RBS; Red Bull Salute Logo (c) Red Bull

ZSKA Moskau: Eine Legende gastiert in Salzburg



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Donnerstag, 20.August 2009 - 10:23 - Wenn man über ZSKA Moskau (Zentraler Sportclub der Armee Moskau) spricht, legt man unweigerlich etwas mehr Respekt an den Tag. Die großen, unzähligen Siege in verschiedensten Sportarten sind trotz einer langen Vergangenheit nach wie vor irgendwie präsent.

Auch die Eishockeysektion macht da keine Ausnahme: Der Eishockeyclub wurde 1946 gegründet, und im gleichen Jahr holte der Klub bei der ersten sowjetischen Meisterschaft die Silbermedaille. Bis heute ist ZSKA Moskau der Klub in Russland mit den meisten Trophäen. 32 Landesmeister- und 20 Europapokale der Landesmeister zieren die Vitrinen in Moskau, dazu gesellt sich neben elf sowjetischen Pokalsiegen auch ein Triumph beim Spengler Cup (1991).

Mit einem Wort: ZSKA Moskau war die dominierende Mannschaft schlechthin in der sowjetischen Eishockeyliga, wobei der Klub davon profitierte, dass talentierte Spieler aus allen Teilen des riesigen Landes nach Moskau geholt bzw. delegiert - wie man es damals nannte - wurden.

Natürlich war der Weg des Moskauer Traditionsklubs auch mit unzähligen weltbekannten Spieler- und Trainerpersönlichkeiten, die teilweise heute noch der Arbeit als Trainer oder Berater nachgehen, gespickt. Der erste große Trainer des ZSKA war Anatoli Tarasov, der später auch als russischer Teamchef berühmt wurde. Fast 29 Jahre lang stand Tarasov in Moskau als Trainer hinter der Bande. Weitere berühmte Spieler und Trainer, um nur einige zu nennen, sind Waleri Charlamow, Wjatscheslaw Fetissow, Wladimir Krutow, Wladislaw Tretjak, Sergei Makarow, Igor Larionow, Wjatscheslaw Bykow, Andrei Chomutow und Sergei Fjodorow.

Aufgrund der zahlreichen Kluberfolge und des gewaltigen Spielerpotentials bestand auch das sowjetische Nationalteam zum großen Teil aus Spielern des ZSKA, der somit für die vielen internationalen Erfolge der damaligen UdSSR mit verantwortlich ist.

Mit dem Ende der sozialistischen Sowjetunion riss beim erfolgsverwöhnten Moskauer Klub - der letzte nationale Meistertitel datiert aus dem Jahr 1989 - allerdings auch die Erfolgssträhne, und bis auf den Sieg beim Spengler Cup im Jahr 1991 warten die Moskauer seither auf den nächsten großen Triumph. In der letzten Saison kam der ZSKA bis ins Viertelfinale der zum ersten Mal ausgetragenen russischen Kontinental Hockey League (KHL) und unterlag dort dem Stadtrivalen Dinamo Moskau.

Unter Neo-Coach Sergei Nemchinov baut der ZSKA nun vermehrt auf junge Spieler, um an alte Erfolge anzuschließen, verzichtet dabei aber nicht auf die Erfahrung gestandener russischer Profis. Die jüngsten Neuzugänge wie Verteidiger Mikhail Pashin, der im ersten KHL-Draft gleich als erster gedrafted wurde, Stürmer Dmitri Sayustov oder Verteidiger Yakov Rylov versprechen neue Power auf dem Eis, während die russischen Weltmeister Petr Schastlivy und Konstantin Korneyev sowie WM-Bronzemedaillist Konstantin Barulin für die nötige Ruhe und Abgeklärtheit sorgen.

Auf jeden Fall wird, wenn der ZSKA Moskau das Eis betritt, ein Hauch der alten, russischen Eishockeyschule durch die Salzburger Eisarena wehen und den Teams und Eishockeyfans aus aller Welt Respekt abverlangen. Ob sich der große russische Traditionsverein beim auch sonst stark besetzten Red Bulls Salute 2009 gleich die Trophäe sichern kann, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

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