1
 
0

HCB vs.HCI

3
 
2

DEC vs.BWL

3
 
1

ZNO vs.VSV

6
 
3

MZA vs.RBS

3
 
2

G99 vs.VIC

6
 
2

BWL vs.HCI

4
 
1

DEC vs.HCB

1
 
7

AVS vs.KAC

0
 
0

KAC vs.HCB

0
 
0

MZA vs.BWL

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

HCI vs.KAC

0
 
0

HCB vs.G99

0
 
0

AVS vs.MZA

0
 
0

RBS vs.ZNO

0
 
0

BWL vs.VIC

RBS; Red Bull Salute Logo (c) Red Bull

WM Luft über dem Red Bulls Salute



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Dienstag, 20.Mai 2008 - 6:05 - Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen bei Meister Salzburg auf das hauseigene Red Bulls Salute Turnier. Bei diesem werden auch zahlreiche Akteure, die zuletzt bei der WM im Einsatz gewesen sind auflaufen. Allen voran zwei Russen, die am Sonntag mit Gold "geadelt" wurden.
Mit dem Finale der Eishockey Weltmeisterschaft in Quebec City, in dem sich Russland nach einem hochklassigen Spiel gegen Kanada in der Verlängerung mit 5:4 durchsetzte, ist zumindest in Europa – auch in Nordamerika biegt die NHL langsam in die Zielgerade – die Eishockeysaison 2007/2008 endgültig beendet.

Und während die WM-Teilnehmer nun ihre verdiente Ruhepause antreten, werfen wir schon einen Blick auf die nächste Saison, die am 21. August 2008 mit dem Red Bulls Salute eingeläutet wird. Und spätestens dann wird auch den heimischen Fans, die nicht den weiten Weg nach Kanada auf sich genommen haben, auch in Salzburg ein Hauch von Weltmeisterschaftsfeeling entgegenwehen.

WM Luft auch beim Red Bulls Salute
Mindestens ein Dutzend aktive WM-Spieler aus drei teilnehmenden Teams werden beim Red Bulls Salute 2008 auf Salzburger Eis ihr Können demonstrieren. An der Spitze stehen natürlich Maxim Sushinsky und Konstantin Gorovikov vom SKA Saint Petersburg, die sich erst gestern Abend mit der „Sbornaja" in Kanada die WMKrone aufsetzen durften. Und beide Stürmer hatten ihren Anteil am Gesamterfolg des russischen Nationalteams. Stürmer Maxim Sushinsky verbuchte vier Tore und einen Assist, Konstantin Gorovikov kam auf zwei Tore und zwei Assists.

Auch vor dem Turnier im Mutterland des Eishockeysports haben beide Spieler unzählige Spiele mit dem russischen Nationalteam absolviert bzw. sich in der Geschichte des SKA Saint Petersburg verdient gemacht. Maxim Sushinsky ist dort groß geworden und wird heute als einer der besten Spieler in der langen Geschichte des St. Petersburgers Eishockeyklubs gefeiert: im Jahr 2000 wurde er von den Minnesota Wild gedrafted, feierte mit Omsk Avangard einen russischen Meistertitel, holte schon 2002 mit dem russischen Team die WM-Silbermedaille, dazu kommen viele weitere Weltmeisterschaften, Olympische Spiele und andere internationale Turniere.

Auch Konstantin Gorovikov hat bereits Erfahrung mit Weltmeisterschaften. Seine Performance in mittlerweile acht Jahren bei SKA Saint Petersburg blieb in der NHL nicht unbeachtet, 1999 wurde er von den Ottawa Senators gedrafted. In der nationalen Meisterschaft gewann er erst vor einem Jahr mit Omsk Avangard die Bronzemedaille. In der Saison 2006/2007 hätte es fast die erste Begegnung der Red Bulls mit Konstantin Gorovikov, der damals mit Omsk Avangard den zweiten Platz im Continental Cup holte, gegeben. Der Sieger hieß Junost Minsk – jener Klub, der die Red Bulls in der Runde davor in Minsk knapp mit 1:0 besiegte und danach in die Finalrunde einzog.

Der deutsche Vizemeister KEC Kölner Haie verzeichnete mit sechs WM-Teilnehmern die meisten aktuellen WM-Spieler unter den Red Bulls Salute-Teilnehmern. Am längsten im Einsatz war der Norweger Mats Trygg, der mit seinem Nationalteam erstmals das Viertelfinale erreichte, sich danach aber gegen Kanada geschlagen geben musste. Trygg kam auf fünf Scorerpunkte (ein Tor, vier Assists) und war damit bester Verteidiger der „Wikinger“. Deutschland mit den Kölnern Robert Müller, Andreas Renz und Philip Gogulla schloss das Turnier auf Platz 10 ab. Goalie Robert Müller stand auch beim wichtigen Sieg gegen die Slowakei, welcher den Deutschen den Klassenerhalt ermöglichte, im Tor und wurde sogar zum besten Spieler der DEB-Auswahl bestimmt.

Ivan Ciernik schaffte mit der Slowakei den Klassenerhalt und steuerte insgesamt vier Punkte (zwei Tore, zwei Assists) bei. Neuzugang Christoph Ullmann, der in der neuen Saison von den Adlern Mannheim zu den Haien wechseln wird, verbuchte vier Scorerpunkte (ein Tor, drei Assists).

Mit vier Spielern war der Schweizer Meister ZSC Lions bei der Weltmeisterschaft 2008 in Kanada vertreten. Verteidiger Severin Blindenbacher kam als kreativer Führungsspieler in der Defense auf drei Assists. Beat Forster mutierte zum besten Torschützen unter den Verteidigern und wurde als MVP (wertvollster Spieler) der Schweizer Nationalmannschaft bei der WM in Kanada gekürt. Beat Forster hat in der vergangenen Saison in der Schweizer Nationalliga A u.a. auch als „Strafenkönig“ bei den Lions (152 Strafminuten) seine Visitenkarte hinterlassen. Stürmer Thibaut Monnet erzielte in Kanada ein Tor, und Mathias Seger, der Kapitän der ZSC Lions, komplettierte das Züricher Quartett in Kanada, das bei der WM im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Russland mit 0:6 unterlag. Auch Adrian Wichser, der Züricher Topscorer der letzten Saison, hätte seinen Platz im Schweizer Nationalteam gehabt, musste jedoch kurzfristig wegen einer Verletzung passen.

Die tschechischen bzw. slowakischen Klubs HC Sparta Prag und HS Slovan Bratislava waren bei der diesjährigen Weltmeisterschaft mit keinem Spieler aus dem Kader der letzten Saison vertreten. Aber der Sommer ist noch lang, und der eine oder andere aktuelle WM-Spieler könnte auch in Prag oder Bratislava noch „anheuern“ und zusätzliches WM-Flair nach Salzburg mitbringen.

passende Links:

nhl.com
Offizielle Seite des IOC