2
 
5

DEC vs.VIC

3
 
2

AVS vs.G99

4
 
1

KAC vs.MZA

4
 
1

HCI vs.DEC

0
 
1

VIC vs.AVS

2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
0

MZA vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.VSV

0
 
0

VSV vs.AVS

0
 
0

RBS vs.G99

0
 
0

HCB vs.HCI

0
 
0

DEC vs.BWL

0
 
0

VIC vs.ZNO


Stimmen zum Finale Tschechien vs. Finnland



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Montag, 14.Mai 2001 - 18:05 - Tränen bei den Finnen. Eine 2-0 Führung hatten sie gegen den Titelverteidiger aus der Hand gegeben, 20 Minuten fehlten zum Triumph.

Nur wenige Spieler fanden die Stimme, sich den wartenden Journalisten zu stellen. Sami Salo, der eine starke WM gespielt hatte, meinte: „Es ginge mir besser, wenn wir gewonnen hätten, klar. Wir haben zwei Drittel dominiert. Dieser dumme Anschluss, dieser dumme Ausgleich... Die dumme Verlängerung kann dann so oder so ausgehen. Schade.“

Finnlands Coach Hannu Aravirta zeigte sich in der Stunde der Niederlage als fairer Sportsmann: „Wir haben stark dagegen gehalten, wir hatten heute die Chance, die Tschechen zu schlagen. Dennoch respektieren wir den Sieg. Ich bin stolz auf mein Team, das Spiel war sehr offensiv und alles in allem fair. Die tschechische Serie ist schon Wahnsinn, dreimal Weltmeister, Olympiasieger. Da wollen wir eines Tages auch hinkommen.“

Pavel Augusta, Trainer des Weltmeisters, war stolz: „ Es war ein wundervoller Abend, grosses Eishockey, es waren die besten Teams im Finale. Ich denke, das Spiel war eine grosse Show für die Fans, ein offensives Spiel. Ich bedanke mich bei meinen Spielern, wir haben ein starkes Team mit grossen Individualisten. Ich wünsche unseren Fans zuhause viel Spass beim Feiern, das wird sicher eine lange Nacht.“

Juha Ylönen, der Top-Scorer des Turniers begleitete seinen Coach, war aber verständlicherweise nicht sehr gesprächig: „Wir sind sehr enttäuscht, wir hatten es in der Hand. Eine 2-0 Führung hätten wir eigentlich über die Zeit retten müssen, auch wenn es gegen den Weltmeister geht.“

Tragischer Held des Abends war natürlich der Torwart der Finnen, Pasi Nurminen. Über 40 Minuten lang hielt er seinen Kasten sauber. „Ich weiss nicht was los war. Nach dem Ausgleich habe ich gar nichts gefühlt. Nächstes Jahr ist die WM in Schweden, vielleicht können wir ja im Verbund die Tschechen schlagen.“

Den Abschluss bildete Sami Kapanen: „ Ich will heim, ich bin enttäuscht. Die Auszeichnung bester Spieler ist mir egal.“

Stimmen tschechischer Spieler zu bekommen, war nicht möglich. Die tschechische Kabine verwandelte sich in ein Meer aus Sekt und Bier. Vernünftige Statements von den Weltmeistern wird man wohl erst morgen wieder bekommen können.