2
 
5

DEC vs.VIC

3
 
2

AVS vs.G99

4
 
1

KAC vs.MZA

4
 
1

HCI vs.DEC

0
 
1

VIC vs.AVS

2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
0

MZA vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.VSV

0
 
0

VSV vs.AVS

0
 
0

RBS vs.G99

0
 
0

HCB vs.HCI

0
 
0

DEC vs.BWL

0
 
0

VIC vs.ZNO


Tops und Flops der WM



Teilen auf facebook


Montag, 14.Mai 2001 - 18:02 - Die Tops der WM: Tschechien: Zum dritten Mal hintereinander im Finale mit der Chance auf den Titelhattrick, demonstrieren die Tschechen eindrucksvoll ihre Vormachtstellung im Welteishockey. Auch ohne die NHL-Superstars Hasek, Jagr oder Straka haben sie mit einem Gegentorschnitt von 1.38 und 34 Turniertoren einen eindeutigen Beweis ihrer Stärke erbracht.

Suomi-Express: Beim Weltmeister von 1995 überragten vor allem fünf NHL-Akteure: Die Sturmreihe um Juha Ylönen auf der Centerposition mit den Flügelstürmern Juha Lind und dem alles überragenden Sami Kapanen war fast allein verantwortlich für das Turnier-Aus der Deutschen und der US-Boys. Die Verteidigung mit WM-Topscorer Petteri Nummelin und dem ähnlich starken Sami Salo schaffte es neben solider Defensivarbeit auch noch das Angriffsspiel anzukurbeln.

Kölnarena: Alle Augen- und Ohrenzeugen der Spiele in der Rheinmetropole sind sich einig: Die insgesamt 192000 Fans, nur 8000 weniger, als 1996 zur ganzen WM in Österreich kamen, sorgten für Gänsehautstimmung und eine einzigartige Atmosphäre in der 18600 Zuschauer fassenden Halle. Egal ob sie aus Deuschland, Lettland, Finnland oder anderswo her stammten: Alle zusammen machten sie die Eishockey-WM in Köln zu einem unvergesslichen Ereignis.

DEB-Team: „Deutschland verschwindet als weisser Fleck auf der Landkarte der NHL-Scouts“, so einer der zahlreichen Talentsichter aus Nordamerika, angesichts der starken Leistungen vor allem der jungen deutschen Spieler bei der WM. Nicht weniger als sieben Deutsche stehen auf den Wunschlisten der NHL-Teams: Neben den Jungstürmern Daniel Kreutzer, Thomas Greilinger und Supertalent Marcel Goc, den Goalies Robert Müller und Dimitri Pätzold, sowie Verteidiger-Newcomer Denis Seidenberg auch der schon 27-jährige Mirko Lüdemann.

Österreich besiegt USA

Die Flops der WM:

The Great One(s)???: Wayne Gretzky war als Executive Director Team Canada der umjubelte Star der WM. Alleine der Name Gretzky stand aber nicht automatisch für Erfolg – die Ahornblätter flogen im Viertelfinale gegen den Erzrivalen USA aus dem Turnier und genauso schnell war die legendäre Nummer 99 wieder verschwunden. Am Abend liess Gretzky noch verlauten er bleibt bis zum Finale um die Trophäe an den Weltmeister zu überreichen und am nächsten Morgen sass er schon im Flugzeug Richtung Heimat.

Oldies aber keine Goldies: Vor dem Turnier wurden sie von sogenannten Experten als Halbfinalkandidat gehandelt, jetzt heisst es trotz drei Siegen „Abstieg für Weissrussland“. Das Team um den NHL Star Ruslan Salei und Torhüter Andrei Mezin erfüllte die Erwartungen nicht und muss sich den Kritik gefallen lassen, überaltert zu sein. „Vielleicht wird jetzt endlich der Weg frei für junge Talente.“, hofft der in Deutschland bekannte Youngster Dimitri Dudik. Insidern zu Folge, sollen dreiviertel des Teams bei den nächsten Titelkämpfen ausgetauscht werden.

Mit einem Lächeln auf den Lippen: Den japanischen Kufenflitzer wird es sicher nichts ausmachen, dass sie wieder einmal das schlechteste Team des Turniers sind. Der gesetzte Asienvertreter profitiert von der Sonderregelung der IIHF, die einen Startplatz bis 2005 garantiert. Vom wirtschaftliche Hintergrund, dass die Japaner potenzielle Sponsoren anlocken, ist bislang noch nichts zu merken. Sportlich gesehen, haben sie nicht mal ihre Zugehörigkeit zur B-WM unter Beweis gestellt. Immerhin haben sie ihre Serie von 15 Niederlagen in Folge mit dem Unentschieden gegen Norwegen gebrochen.

Pannen am Endspielort: Die Beschwerden kamen von allen Seiten – Zuschauer, Journalisten und Aktive konnten angesichts der Zustände in Hannover oft nur den Kopf schütteln. Die Spitze des Eisberges waren die 3000 leeren Sitze beim Spiel Deutschland – Kanada. Eine neue Arena und ein nicht eingspieltes Team im Hintergrund boten nicht die besten Vorraussetzungen um ein Finale auszurichten.

Schlechte Verlierer: 31,50 Strafminuten pro Spiel sprechen Bände. Italien fiel bei dieser WM weniger durch südländische Spielfreude, als durch brutalen Körpereinsatz auf. Vorallem Mario Chitarroni und Anthony Iob brannten angesichts des drohenden Ausscheidens gegen die Schweiz die Sicherungen durch. Die beiden zettelten gegen Ende des Spiels gegen die Schweiz beim Stand von 1-8 eine Massenschlägerei an und verletzten den am Boden liegenden Jean-Jaques Aeschlimann schwer.

Die Spiele gegen Japan, Schweden und die Ukraine der Österrreicher.

passende Links:

hockeyfans.ch
nhl.com