2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

1
 
2

VSV vs.AVS

6
 
4

VIC vs.ZNO

2
 
1

RBS vs.G99

1
 
0

HCB vs.HCI

3
 
2

DEC vs.BWL

0
 
0

RBS vs.ZNO

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

AVS vs.KAC

0
 
0

DEC vs.HCB

0
 
0

BWL vs.HCI

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
0

MZA vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.VSV


Dramatik pur: Titel-Triple für Tschechien



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Montag, 14.Mai 2001 - 17:56 - 13. Mai 2001, 21.47 Uhr, Tschechien ist Weltmeister. Durch einen 3:2 Sieg nach Verlängerung gegen Finnland verteidigen die Tschechen ihren Titel und schaffen den historischen Titelhattrick. Das Spiel begann wie erwartet, beide Mannschaften standen sehr sicher in der Defensive. Torchancen waren somit Mangelware, speziell die Finnen taten sich schwer, vor das von Milan Hnilicka gehütete Gehäuse zu kommen. Als alle dachten, die Tschechen seien dem Führungstor näher, schlug die gefährlichste Reihe dieser Weltmeisterschaft zu.

Sami Kapanen spielte die Scheibe in die gegnerische Zone, Juha Ylönen zog vor das Gehäuse und bediente den mitgelaufenen Juha Lind. Nach 17:35 Minuten schlenzte Lind den Puck über den am Boden liegenden Hnilicka, 1:0 für die Finnen.

Im zweiten Drittel störten mehrere Strafen den Spielfluss. Je viermal öffnete sich auf beiden Seiten das Türchen, nach 35:44 Minuten hatten die Tschechen sogar für eineinhalb Minuten zwei Mann mehr auf dem Eis. Wer eine solche Chance nicht nutzt, wird bestraft: Yuha Ylönen schob den Puck in der 39.Minute zum 2:0 in die Maschen.

Ein schnelles Tor musste her für die Tschechen und mit dieser Entschlossenheit gingen sie auch zu Werke. Gerade einmal 4:31 Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt, da verkürzte Martin Prochazka auf 1:2 - neue Hoffnung für den Weltmeister.

Zehn Minuten vor Ende des Spiels wurden angesichts des nahenden Sieges die „Suomi, Suomi“-Rufe der Fans immer lauter, Resignation machte sich langsam bei den Tschechen breit. Fast schon mutlos wirkten ihre Angriffsversuche. Doch das Eishockey-Schicksal meinte es gut mit dem Titelverteidiger.

In einen Schuss von Petr Cajanek hielt Hüne Jiri Dopita seine Kelle. Der Puck wäre wohl am Tor vorbei, doch von der Schulter des unglücklichen Torhüters sprang die Scheibe ins Netz, der Ausgleich in der 55.Minute.

Ähnlich wie im Halbfinale gegen Schweden gelang den Tschechen erneut wenige Minuten vor dem Ende der Ausgleich, Trainerfuchs Josef Augusta schien wieder einmal die richtigen Worte gefunden zu haben.

Die Finnen wollten das Spiel unbedingt in der regulären Spielzeit entscheiden, vor allem Ylönen hatte noch einige gute Gelegenheiten, aber es blieb beim Remis.

Nach 60 Minuten alles offen, wie schon im Halbfinale ging das Spiel in die Verlängerung. Die Entscheidung zugunsten der Tschechen fiel nach 10:38 Minuten in der Overtime. Toni Sihvonen verlor die Scheibe an der blauen Linie an Pavel Patera. Mit viel Übersicht bediente er David Moravec in der Mitte und der schob die Scheibe unter Nurminens Körper ins Netz.

Schock und Fassungslosigkeit auf der finnischen Bank, die Tschechen dagegen taten das, was sie seit nunmehr drei Jahren am Ende eines grossen Turnieres immer tun: Schläger und Handschuhe flogen, alle stürmten auf David Moravec, den Helden dieses Spiels.


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