1
 
0

HCB vs.HCI

3
 
2

DEC vs.BWL

3
 
1

ZNO vs.VSV

6
 
3

MZA vs.RBS

3
 
2

G99 vs.VIC

6
 
2

BWL vs.HCI

4
 
1

DEC vs.HCB

1
 
7

AVS vs.KAC

0
 
0

KAC vs.HCB

0
 
0

MZA vs.BWL

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

HCI vs.KAC

0
 
0

HCB vs.G99

0
 
0

AVS vs.MZA

0
 
0

RBS vs.ZNO

0
 
0

BWL vs.VIC


Weissrussland gewinnt nur mit 4:1 gegen Japan



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Mittwoch, 09.Mai 2001 - 17:53 - Weissrussland, die bei diesem Turnier noch nie mehr als drei Tore erzielt haben, musste hoch gewinnen, um im Vergleich mit Lettland durch die höhere Tordifferenz den Verbleib in der A Gruppe zu sichern. Das 1-0 fiel nach knapp 10 Minuten. Der Oberhausener Andrei Kovalev versuchte es mit dem Bauerntrick, aber scheiterte am japanischen Torhüter Jiro Nihei, der gegen den Nachschuss von Dmitry Starostenko chancenlos war. In Unterzahl hatten die Asiaten kurz danach die Ausgleichschance, aber Kiyoshi Fujita und Taro Nihei fehlte die Kraft im Abschluss. Das 2-0 erzielte Oleg Antonenko im Stile von Alberto Tomba. Der Aussenstürmer startete an der Mittellinie sein Solo durch die Abwehr die Japaner, die er wie Slalomstangen stehen liess und verwandelte sicher. Mit der Schlusssirene zog Antonenko noch einmal aus unmöglichem Winkel ab und tunnelte Nihei, aber Schiedsrichter Vladimir Sindler endschied, nach dem Videobeweis, dass der Schuss zu spät kam.

Im zweiten Drittel konnte Torhüter Jiro Nihei zu Beginn einen höheren Rückstand verhindern. Weissrussland kombinierte gefällig, doch vor dem Tor fehlte ihnen die Kaltschnäuzigkeit. Ryan Kuwabara hatte sogar in Unterzahl die Chance auf das Anschlusstor. Den dritten Treffer für Team Belarus verzeichnete Aleksander Galchenyuk, der von der Vorarbeit von Dimitry Pankov profitierte und dem Puck nur noch den letzten Schubs ins Tor gab.

Das die Japaner in der Offensive gefährlich sind, bewies Taro Nihei, der einem Pass von Kiyoshi Fujita die entscheidende Richtungsänderung gab und das 3-1 erzielte. Sergei Shabanov im Tor der Weissrussen erhielt diesmal den Vorzug vor Mezin und Fatikov und konnte den Ehrentreffer der Japaner nicht verhindern.

Kurz vor der zweiten Drittelpause haben die Japaner gezeigt, dass sie zwar aus dem Land des Lächelns kommen, aber trotzdem richtig körperlich spielen können. Nach einem Ellbogencheck von Ruslan Salei konterte Makoto Kawahira mit einem Faustschlag und ging nach einem Faustkampf als Punksieger gegen den NHL Crack hervor. Im Gegenzug erzielte Dimitry Pankov aus spitzem Winkel bereits im zweiten Drittel den Endstand von 4-1.

Im letzten Drittel rannten die Weissrussen weiter auf das Tor von Jiro Nihei an, blieben jedoch erfolglos. Der 4-1 Sieg fiel aber bei einem kalkulierten Sieg von Lettland gegen Norwegen mindestens um 4 Tore zu niedrig aus. Die Weissrussen müssen jetzt auf das Abendspiel der Letten hoffen, um den Klassenerhalt noch zu schaffen.

Die Japaner haben in Nürnberg viele Sympathien gewonnen und verabschiedeten sich mit einer traditionellen Verbeugung bei den Fans. „Wir haben in jedem Spiel ausser gegen Finnland ein Tor erzielt und das beste Turnier aller Zeiten gespielt.“, sagte Kapitän Ryan Kuwabara nach dem Spiel mit einem Lächeln. Für die Zukunft hofft Chefcoach Steven Tsujiura: „, dass wir noch ein paar Spieler einbürgern können, dann werden wir nächstes Jahr noch besser sein.“

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