2
 
5

DEC vs.VIC

3
 
2

AVS vs.G99

4
 
1

KAC vs.MZA

4
 
1

HCI vs.DEC

0
 
1

VIC vs.AVS

2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
0

MZA vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.VSV

0
 
0

VSV vs.AVS

0
 
0

RBS vs.G99

0
 
0

HCB vs.HCI

0
 
0

DEC vs.BWL

0
 
0

VIC vs.ZNO


Schweden deklassiert Österreich mit 11:0



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Sonntag, 06.Mai 2001 - 12:35 - Die Schweden machten gegen Österreich kurzen Prozess. Ohne den Hauch einer Chance waren die Cracks von Ron Kennedy gegen den Titelfavoriten. Reinhardt Divis und später Michael Suttnig im österreichischen Kasten mussten elf Tore schlucken und die bittere Erkenntnis mit ins Hotel nehmen, dass ein Ehrentreffer gegen die Schweden gar nicht so einfach ist. Mit Galgenhumor nahm der österreichische Trainer Ron Kennedy die Niederlage: „Das war mein erstes Spiel als Trainer von Österreich gegen Schweden, ich hoffe, ich muß nie mehr gegen sie spielen“.

Von Beginn an kontrollierten die Schweden ihre Zwischenrunden-Auftaktpartie gegen den krassen Außenseiter. Bereits in den ersten 40 Sekunden feuerten die Skandinavier vier Schüsse auf den Kasten des bemitleidenswerten Divis. Das 1:0 war nur eine Frage der Zeit. Lange ließen sie die 4.511 Zuschauer aber nicht warten, in der 7. Minute war es Salomonsson, der einen Traumpass von Ottosson zur Führung verwertete.

Das 2:0 nur 41 Sekunden später durch Jonsson. Danach verschonten die Schweden Team Österreich ein wenig und schalteten ein wenig zurück. „Das war heute ein einfaches Spiel, wir waren das deutlich stärkere Team“, befand Schwedens Stürmer Andreas Salomonsson.

Mit Power starteten sie dann jedoch wieder ins zweite Drittel. Nach nur 71 Sekunden war es Ohlund, der den dritten Treffer markierte. Erneut Salomonsson in der 29. zum 4:0 und Renberg in der 36. Minute zum 5:0 schufen dann ganz klare Verhältnisse. Die Schweden dominierten die Partie nach Belieben. „Ich dachte nicht, dass wir die Partie gewinnen können, aber dass wir so deutlich verlieren, hätte ich mir nicht träumen lassen“, äußerte ein enttäuschter Ron Kennedy.

Munteres Scheibenschießen dann im letzten Abschnitt. 6:0 kurz nach der Pause durch Johnsson, dann per Doppelschlag in der 49. Minute das 7:0 und 8:0 durch Alfredsson und Axelsson. Reinhardt Divis im österreichischen Tor wurde endlich erlöst. Doch sein Nachfolger Michael Suttnig stand nur wenige Sekunden im Kasten, als es erneut einschlug, Rohlin diesmal der Schütze.

Das 10:0 ließ nicht lange auf sich warten, Axelsson in der 57. Minute der Schütze. Den Schlusspunkt setzte schließlich Jonsson in der 59. Österreichs Stürmer Gerald Ressmann fand nach dem Spiel deutliche Worte zur Leistung seines Teams: „Wir hatten zu viel Respekt. Jeder Fehler wurde bestraft. So kann man bei einer A-WM nicht auftreten“.