1
 
0

HCB vs.HCI

3
 
2

DEC vs.BWL

3
 
1

ZNO vs.VSV

6
 
3

MZA vs.RBS

3
 
2

G99 vs.VIC

6
 
2

BWL vs.HCI

4
 
1

DEC vs.HCB

1
 
7

AVS vs.KAC

0
 
0

KAC vs.HCB

0
 
0

MZA vs.BWL

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

HCI vs.KAC

0
 
0

HCB vs.G99

0
 
0

AVS vs.MZA

0
 
0

RBS vs.ZNO

0
 
0

BWL vs.VIC


Eidgenossen in der Zwischenrunde



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Montag, 30.April 2001 - 21:26 - Mit 5:2 konnten die Schweizer, die den WM-Auftakt gegen Deutschland vor zwei Tagen vergeigt hatten, die Weißrussen schlagen und qualifizierten sich somit für die Zwischenrunde. Die Weißrussen hingegen, die am Mittwoch in Hannover auf die Deutsche Nationalmannschaft treffen, müssen den Gang in die Abstiegsrunde antreten.

Einen Traumstart erwischte die Schweizer Nationalmannschaft beim wichtigen zweiten Gruppenspiel vor 4.512 Zuschauern in der Kölnarena gegen die Weißrussen. Nach nur 77 Sekunden nutzte Julien Vauclair eine Unkonzentriertheit in der weißrussischen Abwehr zur 1:0-Führung, die den Eidgenossen die entsprechende Sicherheit hätte geben sollen. Doch Fehlanzeige. Nur 90 Sekunden nach der schnellen Führung glichen die Weißrussen durch Pankov aus.

Skabelka hatte den genauen Pass gespielt. In den darauffolgenden Minuten wirkten die Cracks von Coach Ralph Krüger verunsichert, konnten aber weitere Gegentreffer vermeiden. Die größte Chance der Weißrussen vergab Sergej Stas in der 13. Minute. Danach brachten sich die Spieler aus Osteuropa selbst in Schwierigkeiten. Über eine Minute erhielten die Schweizer Gelegenheit, in zweifacher numerischer Überlegenheit zur Führung zu kommen. Doch es dauerte lediglich 21 Sekunden bis Edgar Salis die Schweizer durch einen Schlagschuss von der blauen Linie wieder in Führung bringen konnte. Dieser Treffer nun endlich gab das entsprechende Selbstbewusstsein.

Noch vor der Pause war es Patric Della ROSSA, der das 3:1 erzielen konnte. Im Nachschuss konnte der Mann von den ZSC Lions Andrej Mezin überwinden. Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Schweizer den besseren Start. Flavien Conne zog aus halbrechter Position ab, Mezin war die Sicht verdeckt, der Puck fand den Weg ins Tor. Als jedoch Antonenko in der 33. Minute den 2:4-Anschlusstreffer erzielte, schienen die Schweizer erneut ins Wanken zu kommen.

Unnötige Strafzeiten brachten die Eidgenossen in einige Verlegenheiten, doch Martin Gerber und seine Vorderleute hielten "dicht", bis sie in der 38. Minute selbst zu einer ihrer wenigen Chancen kamen und diese prompt nutzten. Martin Pluss erzielte im dritten Nachschuss, Mezin wurde von seinen Vorderleuten im Stich gelassen, den Treffer zum 5:2.

Das letzte Drittel brachte dann kaum noch Höhepunkte. Die Schweizer beschränkten sich auf die Defensive und taten nicht mehr als notwendig, um den wichtigen Sieg nach Hause zu bringen.