USA schlagen Kanada im World Cup Test



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Dienstag, 24.August 2004 - 5:27 - Es ist eine der grössten Rivalitäten im Sport und in der vergangenen Nacht gab es einen kleinen Vorgeschmach darauf, was man beim World Cup erwarten kann. Weltmeister Kanada und World Cup Titelverteidiger USA trafen in einem Testmatch aufeinander - und die US Boys blieben 3:1 siegreich.Im Mitteldrittel wurde das ewige Duell zwischen den USA und Kanada in diesem ersten Testmatch für den nächste Woche beginnenden World Cup of Hockey entschieden. Bill Guerin (Dallas) und Brian Rolston (Minnesota) konnten im zweiten Drittel treffen und das Team USA zu einem 3:1 Sieg über das Team Canada führen.


Jordan Leopold, Verteidiger bei den Calgary Flames, konnte noch im letzten Abschnitt Treffer Nummer 3 zum Sieg beisteuern, während Blueliner Brian Leetch (Toronto) zwei Assists für den Titelverteidiger des World Cups of Hockey verbuchte.



Die Kanadier konnten nur durch Dany Heatley (Atlanta) treffen, wobei der Weltmeister ohne Mario Lemieux (Pittsburgh) sowie Martin St. Louis und Brad Richards (beide Tampa Bay) spielte.



Nach dem Rückstand aus dem zweiten Drittel kam Kanada im letzten Abschnitt nur schwer aus den Startlöchern. In den ersten 12:22 Minuten brachte man nicht einmal einen Treffer auf das gegnerische Tor, womit man sich bestätigt sah, dass die Kräfte Richards - Lemieux - St. Louis nicht so einfach zu ersetzen sind.



Schon dieser erste Test zog die Fans an. Nicht weniger als 14.817 Zuschauer wollten das ewig junge Nachbarschaftsduell sehen. Die Kanadier stareten im ersten Drittel ambitioniert und hatten auch die bessern Chancen, verabsäumten es aber, in Führung zu gehen. Erst Mitte des Eröffnungsdrittels gelang Dany Heatley, MVP der vergangenen WM in Prag, der Führungstreffer im Power Play.



Im Mittelabschnitt drehten die US Amerikaner dann die Partie und hatten die Kanadier mit 14:8 Schüssen unter Kontrolle. Mit etwas mehr physischem Einsatz konnte man den Ahornblättern beikommen.



Die Niederlage hing auch viel damit zusammen, dass die hochgehandelte Linie mit Gagne, Sakic und Iginla praktisch nichts zustande brachte. 12 Angreifer konnten den Kanadiern kein echtes Offensivspiel bringen, während die US Boys gleich mit 13 Stürmern antraten und effizienter waren.