2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

1
 
2

VSV vs.AVS

6
 
4

VIC vs.ZNO

2
 
1

RBS vs.G99

1
 
0

HCB vs.HCI

3
 
2

DEC vs.BWL

0
 
0

RBS vs.ZNO

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

AVS vs.KAC

0
 
0

DEC vs.HCB

0
 
0

BWL vs.HCI

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
0

MZA vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.VSV


WM: Österreich mit Kantersieg weiterhin erstklassig



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Dienstag, 29.April 2003 - 21:47 - Österreichs Eishockey Nationalteam bleibt nach einem klaren 6:2 Erfolg im Schicksalsspiel gegen Slowenien weiterhin in der A-Gruppe und erreichte damit auch die Zwischenrunde. Die Slowenen müssen in die Relegation.

Slowenien - Österreich 2:6 (0:1, 1:2, 1:3)
Es war der wohl wichtigste Sieg der Eishockey Nationalmannschaft in den letzten Jahren! Mit einem 6:2 über die Slowenen konnte das Team Austria nicht nur den Klassenerhalt für dieses Jahr sichern, sondern auf Grund des Heimvorteils bei der WM 2005 bis zur WM in Österreich die A Gruppe fixieren.



Doch nicht nur das - auch der Aufstieg in die Zwischenrunde, wo man auf Titelverteidiger Slowakei, Deutschland und Dänemark trifft, wurde mit dem Erfolg über den Nachbarn sicher gestellt.



Die Österreicher boten über 60 Minuten gegen die Slowenen eine überzeugende Partie, waren die klar dominierende Mannschaft und hätten sogar noch deutlich höher gewinnen können.



Die Slowenen agierten von Beginn an zu defensiv, spielten nur auf Konter und wurden von der ersten Minute an stark ins eigene Drittel zurückgedrängt. Die Österreicher liefen aber lange Zeit ohne Erfolg gegen das Abwehrbollwerk der Slowenen an, vergaben die besten Chancen.



Erst der Treffer von Brandner in der 15. Minute brachte die erhoffte Erleichterung auf Seiten des Team Austria. Der DEL Meistermacher aus Krefeld fälschte einen Blue Liner von Robert Lukas kurz vor dem Slowenischen Schlussmann unhaltbar ab und machte damit seinen ersten Treffer in diesem Turnier.



In den letzten 5 Minuten des ersten Drittels wurden die Slowenen besser, doch sie liessen die letzte Konsequenz vor dem Tor des erneut guten Dalpiaz vermissen.



Im Mittelabschnitt mussten die Österreicher zuerst einige brenzlige Unterzahlsituationen übersehen, ehe sie selbst wieder die Geschehnisse in die Hand nahmen. Slowenien war nun deutlich offensiver ausgerichtet als noch in Drittel 1, was den Österreicher zu gute kam.



Das Team Austria blieb aber weiter im Abschluss zu ungenau und so vergaben Welser (24.), Salfi (26.) und Robert Lukas (27.) echte Grosschancen, ehe es Mark Szücs war, der nach schöner Vorarbeit von Robert Lukas und Perthaler zum 2:0 einschoss.



Die Österreicher blieben auch nach dem Zweitorevorsprung ihrer Linie treu, agierten sehr offensiv und wieder ausserordentlich zweikampfstark und körperbetont, hatten weiterhin gute Chancen. Als Martin Hohenberger einen sehenswerten Alleingang in der 36. Minute zum 3:0 abschloss, glaubte man bereits an die Vorentscheidung, doch praktisch im Gegenzug nutzten die Slowenen eine Unachtsamkeit in der österreichischen Verteidigung zum 1:3 und es hiess weiter zittern.



Doch das Team Austria liess sich vom Anschlusstreffer nicht irritieren, blieb weiterhin ruhig und kontrollierte das Spiel. Die Slowenen warfen im letzten Drittel alles nach vorne und wollten das 2:3, doch in dieser psychologisch so wichtigen Phase schaffte Raijund Divis sogar das 4:1.



Die Slowenen hatten unmittelbar nach dem vierten Treffer der Österreicher die Möglichkeit auf ihr zweites Tor, doch sie vergaben und kamen im Anschluss daran eigentlich nicht mehr ins Spiel. Eine weitere Unachtsamkeit in der Verteidigung erlaubte es dem Nachbarn in der 56. Minute noch einmal auf 2:4 zu verkürzen, doch die Österreicher schlugen unbarmherzig zurück.



Zuerst nützte Eishockey Veteran Doyle ein Blackout in der Slowenischen Verteidigung zum 5:2, ehe der junge Nordamerika Legionär Thomas Pöck einen schönen Gegenstoss sogar noch mit dem überlegten Treffer zum 6:2 abschloss.



Am Ende siegten die Österreicher klar und auch in dieser Höhe völlig verdient im Schicksalsmatch gegen die Slowenen und sicherten damit den Klassenerhalt.



Wie bereits vor dem Match erhofft, waren die rot-weiss-roten Schützlinge vor allem körperlich und taktisch den Slowenen überlegen, hatten teilweise nur etwas Pech im Abschluss, was die Partie eigentlich länger spannend machte, als sie tatsächlich war.



Mit diesem Erfolg geht es für die Österreicher nun weiter im Programm bei dieser WM mit der Zwischenrunde. Hier trifft man auf Weltmeister Slowakei mit den erneut vielen NHL Stars, Deutschland und die Dänen. Vor allem letztere beide Mannschaften sind mit Sicherheit schlagbar, weshalb rein theoretisch sogar ein Viertelfinalplatz möglich wäre.



Nun heisst es aber Schritt für Schritt machen, denn zum Auftakt in der Relegation wird Österreich am Samstag Nachmittag auf den Zweiten der Gruppe A treffen. Wenn den Slowaken morgen kein Ausrutscher passiert, dürfte das dann gleich der Nachbarschaftskampf gegen Deutschland sein...



Slowenien - Österreich 2:6 (0:1, 1:2, 1:3)
Tore:
14.32 0-1 PP1 BRANDNER, Christoph (LUKAS, Philipp/LUKAS, Robert)
29.14 0-2 SZUCS, Mark (PERTHALER, Christian/LUKAS, Robert)
35.25 0-3 HOHENBERGER, Martin (LAKOS, Andre)
35.57 1-3 DERVARIC, Damjan (JAN, Ivo)
42.30 1-4 DIVIS, Raimund (WELSER, Daniel)
55.22 2-4 JAN, Ivo (KONTREC, Dejan)
56.18 2-5 DOYLE, Rob (LUKAS, Philipp)
57.50 2-6 POCK, Thomas (LAKOS, Andre)
Schüsse: 20:35
Strafen: 6:10



Stimmen zum Sieg:
Dr. Dieter Kalt, ÖEHV-Präsident: "Ich gratuliere dem Team! Wir haben unser Ziel erreicht, und ich muss sagen, es war leichter als im Vorjahr. Die Slowenen haben nicht den gleichen Druck wie damals erzeugen können. Trotzdem hat es zu viele Strafen gegeben, das geht gegen jedes andere Team ins Auge. Der Klassenerhalt stellt sicher, dass wir bereits jetzt unser Aufbauprogramm für die Heim-WM 2005 festsetzen können."



Herbert Pöck, Trainer: "Gegen die Ukraine haben wir in der Vorbereitung 1:3 verloren, aber auch mit dem gleichen Score gewonnen. Wenn wir unser bestes Spiel aufs Eis bringen, dann wird es für die Ukrainer eng werden. Auch gegen Deutschland haben wir eine realistische Chance, ihr 3:2-Sieg bei Olympia 2002 war auch hart umkämpft. Eine so gute Konstellation der Zwischenrunde-Gegner hat es schon lange nicht mehr gegeben."



Rob Doyle (erstes Nationalteam-Tor seit sieben Jahren): "Wir haben alle sehr gut gespielt und verdient gewonnen. Dumme Strafen hat es gegeben, nach dem ersten Tor war aber alles leichter. Mein fünftes Tor fürs Team, und noch dazu seit so langer Zeit - es ist, als hätte ich das Meer geteilt, ich hab nur zwei slowenische Riesen vor mir gesehen, und ich hab sie ausgetrickst."

passende Links:

nhl.com
Offizielle Seite des IOC


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