3
 
2

DEC vs.BWL

3
 
1

ZNO vs.VSV

6
 
3

MZA vs.RBS

3
 
2

G99 vs.VIC

6
 
2

BWL vs.HCI

4
 
1

DEC vs.HCB

1
 
7

AVS vs.KAC

3
 
4

BWL vs.VIC

0
 
0

G99 vs.DEC

0
 
0

VSV vs.AVS

0
 
0

MZA vs.BWL

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

HCI vs.KAC

0
 
0

HCB vs.G99

0
 
0

AVS vs.MZA

0
 
0

RBS vs.ZNO

WM06, UKR, ITA, Zweikampf Eisenbauer.com

Manipulation in Riga? Ukraine soll geschoben haben!



Teilen auf facebook


Montag, 29.Mai 2006 - 12:13 - Jetzt könnte auch dem Eishockeysport ein Skandal ins Haus stehen. Nach der WM in Lettland gibt es angeblich Aussagen aus der Ukraine, wonach das Nationalteam in der Zwischenrunde absichtlich nicht mehr die volle Leistung gebracht haben könnte. Man wollte auf die desolaten Zustände im ukrainischen Eishockey aufmerksam machen.Wie das Schweizer Internetportal Hockeyfans.ch meldet, soll der ukrainische Teamkapitän Sergej Klimentjev in einer russischen Zeitung so zitiert worden sein, dass das Nationalteam der Ukraine in der Zwischenrunde mit voller Absicht nicht mehr voll gespielt habe und so dreimalig in ein Debakel gelaufen sei.

In der Vorrunde war bei den Ukrainern noch alles Eitel wonne. Gegen Italien mit 4:2 gewonnen, gegen die Schweiz und Schweden achtbar aus der Affäre gezogen - die Ukraine hatte in der ersten Woche der WM in Lettland überzeugt. Doch ab der Zwischenrunde präsentierte man sich nur noch als Kanonenfutter: 0:6 gegen Russland, 1:9 gegen Weißrussland, 0:8 gegen die Slowakei.

Jetzt scheint auch der Grund dafür bekannt zu sein: das Team hätte gar nicht besser spielen wollen, wird Klimentiev in der Presse zitiert. Man wollte auf die Krisen und die finanziellen Probleme im ukrainischen Eishockey aufmerksam machen. Selbst die medizinische Versorgung sei während der WM prekär gewesen, so Hockeyfans.ch.

Bereits in den letzten Jahren waren nach und nach die ukrainischen Proficlubs in den Konkurs geschlittert und von der Bildfläche verschwunden. Jetzt steht mit Sokol Kiev auch der letzte Vertreter des Landes vor dem finanziellen Aus.

Somit bestätigt Klimentjev indirekt die Manipulation von WM Spielen durch die Ukraine. Ob diese jedoch Konsequenzen für seine Mannschaft haben wird ist derzeit nicht abzusehen. Grob unsportlich war die Vorgehensweise mit Sicherheit, einen Vorteil hat sich dank der drei hohen Niederlagen gegen alle Gegner der Zwischenrunde aber niemand erspielen können.

Der Teamkapitän sieht die Zukunft im ukrainischen Eishockey aber ohnehin schwarz und glaubt selbst nicht mehr daran, dass sich das Nationalteam noch lange in der A-Gruppe halten können wird.

passende Links:

hockeyfans.ch