EBEL 14/15
4
 
1

VIC vs.G99
EBEL 14/15
4
 
1

VSV vs.HCB
EBJL 14/15
2
 
3

HKSL vs.MLD
EBEL 14/15
2
 
0

OLL vs.KAC
EBJL 14/15
5
 
1

AVS vs.JSE
EBJL 14/15
2
 
3

OLJ vs.MAC
EBJL 14/15
3
 
0

VAS vs.JSE
EBJL 14/15
6
 
3

LA1 vs.ZNO
EBEL 14/15
0
 
0

G99 vs.HCI
EBEL 14/15
0
 
0

RBS vs.VSV
EBEL 14/15
0
 
0

HCB vs.G99
EBEL 14/15
0
 
0

VIC vs.OLL
EBEL 14/15
0
 
0

BWL vs.DEC
EBEL 14/15
0
 
0

KAC vs.HCI
EBEL 14/15
0
 
0

ZNO vs.RBS
EBEL 14/15
0
 
0

AVS vs.VSV

 Snapdox

Nationalliga: Die Kapitäne im Final-Talk



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Donnerstag, 22.März 2012 - 15:53 - Es ist angerichtet für das Finale in der Nationalliga. Erstmals seit 2005, EK Zell am See, wird der Meister der zweithöchsten österreichischen Spielklasse nicht aus Vorarlberg kommen. Im „Best-of-Five“-Duell zwischen ATSE -graz'>ATSE Graz und HC TWK Innsbruck gibt es keinen eindeutigen Favoriten.




Im Grunddurchgang standen sich beide Mannschaften zwei Mal gegenüber. Regular-Season-Sieger ATSE -graz'>ATSE Graz konnte beide Duelle gegen den HC TWK Innsbruck knapp für sich entscheiden. Im Finale, das im allerlängsten Fall über fünf Spiele und bis zum 7. April gehen könnte, werden die Karten aber wieder neu gemischt. Die Ausgangslage ist für beide Vereine ähnlich, wie die beiden Kapitäne, Victor Lindgren ATSE ) und Stefan Pittl (HCI), im Interview bestätigen.

Viertel- und Halbfinale habt ihr beinahe problemlos überstanden. Wie waren die bisherigen Playoff-Spiele aus eurer Sicht?
Lindgren: Es waren sicher keine leichten Duell gegen ece Bulls Kapfenberg und FBI VEU Feldkirch. Die Bulls wurden von zahlreichen Spielern der Graz 99ers verstärkt. Nach der Niederlage in Spiel eins waren wir gewarnt, Kapfenberg war ein echter Prüfstein. Die VEU war routiniert und taktisch sehr diszipliniert. Wir sind gegen Feldkirch aber sehr gut gestanden und haben kaum Konter zugelassen. Daher haben wir auch hier verdient gewonnen.

Pittl: Wir haben die zwei Play-off-Runden solide hinter uns gebracht. Gegen EHC Infrafit Lustenau haben wir uns ja mit 3:0 durchgesetzt, gegen EC hagn_leone Dornbirn mussten wir einen 0:1- Rückstand aufholen. In den Duellen drei und vier gegen Dornbirn haben wir sehr gut gespielt und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.

Wie sind die Chancen im Endspiel verteilt?
Lindgren: Wir haben uns intensiv auf diese Finalserie vorbereitet und freuen uns auch schon darauf. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren, denn meistens kommt es anders, als man denkt. Wir können das erste Spiel am Samstag kaum noch erwarten.

Pittl: Vor der Saison haben wir uns das Finale als Ziel gesetzt. Ein Finale ist immer etwas Besonderes in der Karriere eines Spielers. So oft hat man auch nicht die Gelegenheit, um einen Titel zu spielen. Ich denke, dass es eine sehr lange Finalserie werden wird.

Zwei Duelle gab es in dieser Saison, beide gingen an den ATSE Graz. Haben diese Spiele noch eine Bedeutung?
Lindgren: Wir haben fünf Punkte in diesen zwei Spielen gemacht, da sind die Gedanken daran natürlich sehr positiv. Aber dennoch spielen diese zwei Begegnungen jetzt keine Rolle mehr, ein Finale beginnt bei null. Ich bin der Meinung, dass die zwei besten Teams dieser Saison im Finale stehen. Es wird sehr interessant werden.

Pittl: Wir haben gegen den ATSE in dieser Zusammenstellung noch nicht gespielt. Denn mit dem Ausscheiden des Villacher SV haben die Grazer ja einige neue Spieler dazu bekommen. Da wir den Stamm der Mannschaft aber kennen, wissen wir ungefähr, was uns am Samstag in Graz erwarten wird. Wir haben uns bestens auf den Gegner eingestellt und ich denke, dass einfach die bessere Form über Sieg oder Niederlage entscheidet.

Was wird den Unterschied in dieser Finalserie ausmachen?
Lindgren: Ich erwarte mir ein sehr ausgeglichenes Duell. Torhüter, Verteidigung und Angriff sind bei beiden Mannschaften in etwa gleich stark. In so einem Finale entscheiden sicher die Kleinigkeiten. In der Saison haben wir bereits gesehen, dass in der Nationalliga ein gutes Powerplay bzw. Penalty-Killing den Sieg bringen kann.

Pittl: Beide Mannschaften haben ein ähnliches Niveau. Derjenige, der die Kleinigkeiten besser macht oder weniger Fehler begeht, wird am Ende der Champion sein. Wir haben in den letzten Jahren hart dafür gearbeitet und wollen jetzt den Titel gewinnen. Herz, Einsatz und Willensstärke werden entscheiden.

Wie passt hier der Faktor Heimvorteil dazu?
Lindgren: Der Heimvorteil ist sicher nicht zu unterschätzen, denn die Reisestrecke nach Innsbruck ist doch relativ weit. Die langen Busfahrten spürt man natürlich in den Beinen. Als Ausrede soll das aber nicht herhalten. Beide Teams sind Profimannschaften und sicher gut vorbereitet.

Pittl: In einem Finale darf eine lange Anreise keine Rolle spielen. Trotzdem werden wir schon am Freitag nach Graz fahren, um bestens vorbereitet ins erste Finale gehen zu können. Am Samstag legen wir auch noch ein Training in Graz ein. Das Wichtigste wird aber sein, dass alle Spieler den Kopf frei haben und sich auf ihre eigenen Stärken konzentrieren.

Dein Team wird Meister, weil…
Lindgren: …wir über die ganze Saison konstant gespielt haben und gezeigt haben, dass wir alle Mannschaften schlagen können. Platz eins nach dem Grunddurchgang hat ja gezeigt, welch gute Arbeit wir in dieser Saison geleistet haben.

Pittl: …weil wir einen unbedingten Siegeswillen haben und zeigen wollen, dass wir für eine höhere Liga bereit wären. In dieser Saison ist die Mannschaft eng zusammengewachsen und hat zahlreiche Höhen und Tiefen gut gemeistert. Jeder ist heiß auf dieses Endspiel.


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