3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
4

MZA vs.ZNO

8
 
3

RBS vs.G99

2
 
6

MZA vs.VIC

7
 
3

HCB vs.ZNO

4
 
2

VSV vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

3
 
7

G99 vs.RBS

4
 
1

BWL vs.HCI

2
 
3

AVS vs.MZA

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

DEC vs.KAC

3
 
2

HCI vs.BWL

6
 
1

VIC vs.VSV

1
 
2

AVS vs.RBS

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AHL Auftaktsiege für Asiago, Jesenice, Pustertal und Salzburg



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Mittwoch, 07.März 2018 - 7:33 - Während Migross Supermercati Asiago Hockey und HDD SIJ Acroni Jesenice zum Viertelfinal-Auftakt knappe Heimsiege feierten, gelang dem HC Pustertal in Feldkirch ein Shutout. Mit einem 3:1-Erfolg bei Meister Rittner Buam sorgten die Red Bull Hockey Juniors für die größte Überraschung.

HDD SIJ Acroni Jesenice (3) vs. HK SZ Olimpija (6) 4:3 (1:1, 2:0, 1:2)
Jesenice eröffente das slowenische Viertelfinal-Derby vor rund 2.000 Zusehern mit Heimvorteil. Nach elf Minuten gingen die Gastgeber in Überzahl durch Tadej Cimzar in Führung. Für die Hauptstädter war der Gegentreffer eine Initialzündung, sie machten fortan viel Druck, doch vergaben zunächst einige Chancen. Erst kurz vor der ersten Drittelpause bezwang Gal Koren nach Hebar-Zuspiel Jesenice-Goalie Clarke Saunders zum Ausgleich. Doch nur 54 Sekunden nach Wiederbeginn gingen die Hausherren wieder in Führung, als Markus Piispanen von einem Fehler von Olimpija-Schlussmann Robert Kristan profitierte. Nur fünf Minuten später sorgte Blaz Tomazevic mit einem Schuss von der Seite für die Zwei-Tore-Führung. Aleksandar Magovac traf früh im Schlussabschnitt zur vermeintlichen Vorentscheidung, doch Ljubljana kam nochmals zurück. Die Tore von Andrej Hebar (47‘) und Aljaz Chvatal (56‘) brachten eine spannende Schlussphase, in der Jesenice den knappen Vorsprung verteidigte.

FBI VEU Feldkirch (4) vs. HC Pustertal Wölfe (5) 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)
Die Wölfe starteten entschlossen in die Partie, in der beide Seiten zunächst sehr diszipliniert und konzentriert agierten. Trotz zweimaliger Unterzahl hatte der HCP im Startabschnitt mehr Torschüsse und Spielanteile als die Hausherren, die besten Chancen fanden Max Oberrauch und Maximilian Lancsar vor. Doch auch die Vorarlberger konnten bei ihren zwei besten Möglichkeiten nicht anschreiben. Im zweiten Drittel spielte der HCP erneut im Vorwärtsgang, Lukas Tauber scheiterte aber am Außenpfosten (28. Min.). Gegen Mitte des Drittels kam wieder die VEU, HCP-Goalie Thomas Tragust blieb aber stets Herr der Lage. Erst im Schlussabschnitt wurde der Torbann gebrochen: Nach überstandener Unterzahl schlugen die Wölfe erstmals zu: Goalgetter Max Oberrauch versenkte den Puck in Baseballmanier nach 44 Minuten im VEU-Tor. Die Gäste blieben am Drücker und setzten wenig später nach, als Oberrauch ein Ringrose-Zuspiel zum 0:2 verwertete. Die Hausherren waren zwar auch in weiterer Folge bemüht, Treffer wollte aber keiner gelingen.

Rittner Buam (2) vs. Red Bull Hockey Juniors (7) 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)
Während Ritten aus dem Vollen schöpfen konnte, fehlte bei den Gästen aus der Mozartstadt Stürmer Dario Winkler. Im Startdrittel studierten sich beide Teams, doch gute Torchancen waren Mangelware. In der 16. Minute ging Salzburg doch etwas überraschend in Führung. Der erst 19-jährige Deutsche Samuel Antti Soramies bezwang Goalie Patrick Killeen nach Zuspiel von Lukas Schreier zum 1:0. Nach 20 Minuten blieb es beim knappen, aber verdienten Vorsprung der Österreicher, die sich ein leichtes Chancenplus erarbeiten konnten. Das Mitteldrittel war recht ausgeglichen. Salzburg verteidigte geschickt, während Ritten nur wenige Offensivchancen hatte. Nach 28 Minuten durften die Gäste erneut jubeln, als Daniel Wachter auf 2:0 erhöhte. Die „Buam“ machten in Folge zwar mehr Druck nach vorne, bissen sich aber immer wieder die Zähne am starken Gäste-Schlussmann Daniel Fließinger aus. So blieb es auch nach zwei Dritteln beim 0:2-Rückstand. Im Schlussdrittel warf Ritten alles nach vorne. Kurz vor der Schlusssirene musste Emil Quaas für zwei Minuten auf die Strafbank. Die „Buam“ nutzten diese Überzahlsituation prompt aus und verkürzten mit Torgarant Alex Frei auf 1:2. Dann nahm Lehtonen auch Torhüter Killeen für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch der Traum der Aufholjagd endete 14 Sekunden vor dem Schlusspfiff, als Lukas Kainz mit einem Schuss ins leere Tor den 3:1-Endstand erzielte.

Migross Supermercati Asiago Hockey 1935 (1) vs. WSV Sterzing Broncos Weihenstephan (8) 7:5 (2:1, 3:1, 2:3)
Schon im ersten Drittel entwickelte sich ein spannendes Playoff-Spiel vor toller Kulisse. Im ersten Powerplay ging Asiago nach 13 Minuten in Führung, Giulio Scandella war am Abpraller zur Stelle. Als kurz darauf die Gäste in Überzahl agierten, vergab Asiago die große Chance auf den nächsten Treffer. Im Gegenzug stellte Ivan Deluca auf 1:1. Dennoch waren die Hausherren das aktivere Team und gingen noch vor der Drittelpause erneut in Führung, als Marco Rosa die Scheibe entscheidend abfälschte. Noch vor der Sirene scheiterte Scandella an der Latte, doch nach Wiederbeginn holt er die Treffer nach: Innerhalb von zwei Minuten schnürte Scandella seinen Hattrick mit tollen Aktionen zum 4:1. Als Alex Gellert in der 32. Minute in Überzahl auf 5:1 stellte, dachten viele schon an die Vorentscheidung. Doch Sterzing beschäftigte sich nicht mit der Anzeigetafel und spielte bemüht weiter – der zweite Powerplay-Treffer durch Tobias Kofler war die Folge. Im Schlussabschnitt kam wieder richtig Spannung auf, als Fabian Hackhofer (pp) und Matthias Mantinger innerhalb von nur 40 Sekunden für das 5:4 sorgten. Als Rosa noch einmal auf eine Zwei-Tore-Führung erhöhte, hatte Sterzing in Person von Mark Lee eine Antwort. Ein weiterer Rosa-Treffer besiegelte aber den 7:5-Endstand. Es war zugleich das Spiel mit den meisten Toren in der Playoff-Geschichte der Alps Hockey League.


Quelle:red/Erste Bank Liga