3
 
6

KAC vs.BWL

8
 
3

RBS vs.G99

3
 
0

HCI vs.VSV

2
 
6

MZA vs.VIC

4
 
2

VSV vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

4
 
1

BWL vs.HCI

3
 
7

G99 vs.RBS

7
 
3

HCB vs.ZNO

2
 
3

AVS vs.MZA

6
 
1

VIC vs.VSV

3
 
2

DEC vs.KAC

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

HCI vs.BWL

1
 
2

AVS vs.RBS

 Reinhard Eisenbauer/eisenbauer.com

Niederlagen für die Top Teams der Alps Hockey League



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Sonntag, 04.Februar 2018 - 5:45 - Nach 17 Siegen in Folge musste sich Tabellenführer Asiago am Samstag in Lustenau wieder einmal geschlagen geben. Auch der erste Verfolger Ritten kassierte eine Niederlage, der Meister zog im Penaltyschießen gegen Ljubljana den Kürzeren. Neben den Slowenen feierten gleich sechs weitere Teams mit Playoff-Ambitionen wichtige Siege, während Cortina einen herben Rückschlag im Rennen um die Top Acht erlitt.

Red Bull Hockey Juniors - EC KAC II 5:1 (0:1, 0:0, 5:0)
Im Tor starteten die Juniors mit Nicolas Wieser, der 19-jährige EBYSL-Stürmer Elias Wallenta kam gegen Klagenfurt zu seinem ersten AHL-Einsatz. Bereits in der zweiten Minute musste auf Seiten der Gastgeber Lukas Kainz auf der Strafbank Platz nehmen, was den Klagenfurtern erste Chancen und viel Schwung zu Beginn des Spiels einbrachte. Daraus resultierte in der neunten Spielminute der erste Treffer durch Nikolas Kraus. Gegen Ende der ersten 20. erholten sich die Red Bulls, verzeichneten erste gefährliche Torschüsse und kamen besser ins Spiel. Im zweiten Abschnitt machten die Juniors gleich vom Bully weg viel Druck, hatten nicht nur im Powerplay gute Chancen, sondern mit zwei Stangenschüssen innerhalb der ersten zehn Minuten auch etwas Pech im Abschluss. Der Klagenfurter Torhüter Jakob Holzer brachte mit einigen starken Paraden die Stürmer der Red Bulls zusätzlich zur Verzweiflung. So endete das zweite Drittel torlos und die Klagenfurter führten weiter mit 1:0. Die Juniors kämpften hart für den Ausgleich, den Patrik Kittinger mit einem verdeckten Schuss in Minute 45 erzielte. Mit drei Treffern innerhalb von 44 Sekunden drehten die Red Bulls nun das Spiel: Victor Östling fälschte einen Schuss von Egger unhaltbar ab, Tobias Eder versenkte den Puck aus dem Slot eiskalt zum 3:1 im Tor. Nach einem Timeout fingen sich die Klagenfurter wieder, die Juniors ließen aber nicht mehr viel anbrennen. 66 Sekunden vor Schluss musste Daniel Wachter auf die Strafbank, während die Gäste mit einem sechsten Feldspieler versuchten den Anschluss zu erzielen. Nach dem Anspiel im Verteidigungsdrittel brachten Klöckl die Scheibe raus, setzte sich an der Bande gegen einen Klagenfurter durch und versenkte den Puck im leeren Tor. Samuel Soramies setzte, ebenfalls in Unterzahl, bei einem Breakaway den Schlusspunkt zum 5:1. Bereits am Sonntag geht es für die Juniors beim WSV Sterzing Broncos, einem direkten Konkurrenten um den Einzug in das Playoff, weiter.

EK Zeller Eisbären - EC 'Die Adler' Stadtwerke Kitzbühel 6:3 (3:2, 2:1, 1:0)
Klar den besseren Start erwischten die Adler aus Kitzbühel. Die Schützlinge von Coach Martinec brachten schnell ihre eigene Strategie in das Spiel. Bis zur Hälfte des ersten Drittels konnten die beiden Mannschaften ihren Kasten sauber halten, jedoch nur bis zu dem Augenblick, als die Adler in Form von Peter Lenes in doppelter Überzahl den Führungstreffer erzielten. Zwei Minuten später hebelte Edgar Protcenko die Scheibe nochmals an Machreich vorbei und stellte zum 0:2 für die Gäste. In den letzten drei Minuten des ersten Abschnitts drehten die Hausherren die Partie: Zuerst traf Verteidiger Martin Oraze in Überzahl, ehe dann Alexander Feichtner in seinem dritten Spiel im Eisbärendress den Ausgleich erzielte. Kapitän Franz Wilfan sorgte mit dem dritten Tor innerhalb von 133 Sekunden für das 3:2. Im zweiten Drittel waren es auch die Eisbären, die das Zepter in der Hand hatten und das Spiel bis auf wenige Ausnahmen bestimmten. Bis auf einen erneuten Ausgleich der Adler durch David Lidström ging die Taktik der Zeller auf. Oraze legte zum 4:3, bevor Jan Kolar den 5:3-Pausenstand fixierte. Im dritten Drittel sorgte Wilfan für den 6:3-Endstand für Zell am See, die ihre Playoff-Chancen damit am Leben hielten.

EHC Alge Elastic Lustenau - Migross Supermercati Asiago Hockey 5:2 (2:1, 2:0, 1:1)
Gleich in der ersten Minute schrammte Jeff Ulmer bei einer Zwei auf Eins-Situation nur knapp am Führungstreffer der Hausherren vorbei. Nachdem die Gäste in der ersten Überzahl noch ohne erfolgreichen Abschluss blieben, gingen sie in der sechsten Minute in Führung: Nach einem Weitschuss von Michele Stevan stocherte Alexander Gellert die Scheibe über die Torlinie. Schlussendlich war es dann doch Jeff Ulmer in der 14. Minuten, der nach schönem Zuspiel von Stefan Hrdina das erste Tor für den EHC erzielte. Nach einem weiteren überstandenen Unterzahlspiel zeigten dann die Lustenauer ihrerseits Powerplay-Qualitäten: Jürgen Tschernutter traf nach einer Traumkombination von Stefan Hrdina und Kapitän Max Wilfan zur 2:1-Führung (17.). Auch im zweiten Drittel starteten die Lustenauer spielbestimmend - Daniel Stefan traf gleich in der 21. Minute mit einem Traum-Backhand-Schuss aus spitzem Winkel ins Kreuzeck. Neuzugang Eetu-Ville Arkiomaa legte wenig später mit einem Schlenzer und seinem zweiten Treffer im EHC-Dress nach. Nach 40 Minuten führten die Hausherren 4:1.Im letzten Abschnitt ließen die Cracks um Coach Christian Weber nichts mehr anbrennen. Lediglich im Powerplay in der 60. Minute ließ Asiago nochmals Qualität aufblitzen und verkürzte durch Anthony Nigro auf 4:2. Der Schlusspunkt war dann allerdings wiederum Jeff Ulmer vorbehalten, der mit einem Empty Net-Treffer den 5:2-Endstand fixierte.

FBI VEU Feldkirch - HC Gherdeina valgardena.it 3:2 OT (1:0, 0:1, 1:1, 1:0)
Ohne Radek Deyl, der mit einer Schulterverletzung für den Rest der Saison ausfällt, trat Gröden in Feldkirch an. Die Hausherren erwischten auch gleich einen Start nach Maß, als Dylan Stanley im ersten Powerplay zur Führung traf. In einem relativ ausgeglichenen Drittel sollte das auch der einzige Treffer gewesen sein. Die Südtiroler agierten mit viel Herz und Kampfgeist, und kamen in der 30. Minute durch Linus Lundström sogar zum Ausgleich. In einer sehr fair geführten Partie hatten die Hausherren zwar mehr vom Spiel, am Resultat änderte sich bis zur zweiten Drittelpause aber nichts mehr. Im dritten Drittel ging die „Furie“ durch Benjamin Kostner (43.) in Führung, die Freude währte aber nicht lange. Denn nur 40 Sekunden später stellte Stanley auf 2:2. Die Vorarlberger drückten auf den Sieg, der aber erst in der Verlängerung gelang. Kristof Reinthaler besorgte zwei wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs.

EC Bregenzerwald - HC Neumarkt Riwega 4:2 (2:2, 1:0, 1:0)
Mit gerade einmal 16 Spielern reiste der HC Neumarkt nach Vorarlberg. Der harte Kern der dezimierten Mannschaft erwies sich dafür auf dem Eis als unnachgiebig. Daniel Ban eröffnete das Spiel mit einem gezielten Schlenzer, der im Kasten von Morandell landete (5.). Der Ausgleich fiel in der zehnten Minute durch David Braito. Die Wälder befanden sich stets im Vorwärtsgang, der erneute Führungstreffer wollte aber erst in der 16. Spielminute gelingen. Juuso Mörsky beendete seine torlose Durststrecke mit einem sehenswerten Treffer aus kurzer Distanz. Neumarkt fackelte nicht lange und stellte noch im selben Abschnitt durch Alex Gasser wieder gleich. Auch nach der Eisreinigung taten sich die Wälder schwer, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Viele Chancen blieben ungenützt, so auch der Penaltyschuss von Daniel Ban. Christian Haidinger erlöste die Fans schließlich kurz vor dem Drittelende. Sein Schuss gelangte am Schoner von Morandell vorbei in den Kasten. Im letzten Abschnitt zeichnete sich auf der Eisfläche ein einseitiges Bild ab. Die Verteidigung der Wildgänse und ihr Schlussmann hatten alle Hände voll zu tun und ließen die Angriffe ins Leere laufen. Im Konter der Gäste war dann Pietilä der Retter in Not. Hohenegg setzte mit dem 4:2 den Schlusspunkt in der kuriosen Begegnung, denn als Neumarkt seinen Tormann gut vier Minuten vor Ende vom Eis nahm, hatte dies keine Auswirkungen mehr auf den Spielstand.

Rittner Buam - HK SZ Olimpija 2:3 SO (1:1, 0:1, 1:0, 0:0, 0:1)
Die Slowenen begannen gleich sehr offensiv und gingen in der zwölften Minute in Führung. Miha Zajc spielte Miha Pesjak an, der Goalie Patrick Killeen zum 1:0 bezwang. Die Freude der Gäste währte aber gerade einmal 52 Sekunden, als Dan Tudin den 1:1-Ausgleichstreffer erzielte. Für den Wahlrittner war es das 15. Meisterschaftstor. Nach 20 Minuten blieb es auch bei diesem Zwischenstand. Im Mitteldrittel nahmen die „Buam“ das Match in die Hand, erspielten sich gleich mehrere gute Chancen, doch nach 35 Minuten war es Laibach, das erneut jubeln durfte. Topscorer Andrej Hebar netzte zum 2:1 ein. Das Spiel war weiterhin sehr offen, die Slowenen versuchten das Ergebnis über die Zeit zu bringen, während Ritten alles nach vorne warf. Zwei Minuten vor der Schlusssirene wurden die Bemühungen der Lehtonen-Truppe dann auch belohnt. Auf Zuspiel von Dan Tudin war es der Kalterer Torschützenkönig Alex Frei, der das hochverdiente 2:2 schoss. Nachdem die Verlängerung keinen Sieger hervorbrachte, musste das Match im Penaltyschießen entschieden werden. Hier hatte Laibach das bessere Ende für sich und feierte mit Kristjan Cepon, der den entscheidenden Penalty verwandelte, den knappen 3:2-Sieg.

S.G. Cortina Hafro - HC Pustertal Wölfe 0:2 (0:0; 0:2; 0:0)
Im Spiel des Tages traf Cortina zuhause auf Pustertal und musste dabei auf Andrea Moser verzichten. Die Gäste reisten hingegen ohne Eric Pance und Max Oberrauch an. Patrick Rizzo hatte die erste Chance, Pustertal hielt mit einem Versuch von Patrick Bona dagegen. Im Minutentakt wurden die Angriffe der Hausherren konkreter, doch der HCP verteidigte geschickt, weshalb das erste Drittel torlos blieb. Für Danny Elliscasis endete das Spiel nach einem Check von Zach Torquato vorzeitig. Nach nur zwei Minuten im Mittelabschnitt gingen dann die Gäste in Führung, als Maximilian Lancsar einen Bona-Schuss erfolgreich abfälschte. Für die Brunecker kam es noch besser: Nach einer tollen Einzelaktion von Nate DiCasmirro konnte Alex De Lorenzo Meo Cortina-Schlussmann Marco De Filippo zum 2:0 bezwingen. Auch drei Strafen gegen Pustertal konnten die Hausherren nicht nützen, weshalb es nach 40 Minuten beim 0:2 blieb. Im Schlussabschnitt agierte dann Cortina zu undiszipliniert und brachte sich mit vier Strafen um die Chance, das Blatt nochmals zu wenden. Die Gäste verteidigten ihren fünften Rang und Goalie Thomas Tragust bejubelte sein sechstes Shutout in dieser Saison.

HC Fassa Falcons - HDD SIJ Acroni Jesenice 1:5 (0:2; 0:0; 1:3)
Jesenice übernahm mit Spielbeginn das Kommando. Die Hausherren hielten in den ersten Minuten noch dagegen, mit der ersten Strafe (2+2 gegen Samuel Rothstein) war der Widerstand aber kurzfristig gebrochen. Innerhalb von 35 Sekunden stellten Erik Svetina und Aleksander Magovac auf 2:0. Trotz einiger weiterer Chancen für Jesenice blieb es bis zur Pause bei diesem Spielstand. Nach Wiederbeginn wurde das Spiel der Falken noch einmal intensiver, während Jesenice nicht mit letzter Konsequenz attackierte. Wie schnell es aber gehen kann, zeigten die Slowenen im dritten Drittel: Mit drei Powerplay-Toren innerhalb von nur fünf Minuten sorgten sie für klare Verhältnisse. Nec Stojan (5 gegen 3), Gasper Glavic und Miha Logar stellten auf 0:5. Kurz vor Schluss verhinderte Rothstein ein Shutout von Mark Vlahovic, die „Steelers“ sicherten den dritten platz mit diesem Sieg aber weiter ab.


Quelle:red/Erste Bank Eishockey Liga