3
 
6

KAC vs.BWL

8
 
3

RBS vs.G99

3
 
0

HCI vs.VSV

2
 
6

MZA vs.VIC

4
 
2

VSV vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

4
 
1

BWL vs.HCI

3
 
7

G99 vs.RBS

7
 
3

HCB vs.ZNO

2
 
3

AVS vs.MZA

6
 
1

VIC vs.VSV

3
 
2

DEC vs.KAC

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

HCI vs.BWL

1
 
2

AVS vs.RBS

photo_302311_20121028.jpg EXPA / M. Kuhnke

Kitzbühel und Gröden mit Überraschungssiegen zu Weihnachten



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Sonntag, 24.Dezember 2017 - 9:20 - In der Weihnachtsrunde der Alps Hockey League machte sich der EC 'Die Adler' Kitzbühel selbst ein Weihnachtsgeschenk. Gegen den Tabellenführer aus Ritten feierten die Österreicher einen Overtimesieg. Gröden machte es gar noch spannender und eroberte gegen Sterzing einen Erfolg im Shoot-Out. Die zwei slowenischen Teams und Pustertal blieben souverän, während Cortina einen wichtigen comeback win in der Overtime gegen den Tabellennachbarn Bregenzerwald feierte.

HDD SIJ Acroni Jesenice - HC Neumarkt Riwega 6:5 (1:0, 2:1, 3:4)
Jesenice empfing Neumarkt im letzten Spiel vor Weihnachten. Die Slowenen starteten mit hoher Intensität und erspielten sich zahlreiche Chancen. Neumarkt konzentrierte sich auf die Defensive und entschärfte vorerst die Angriffe der Slowenen. In der 14. Minute eröffnete Markus Piispanen das Scoring für Jesenice. Im zweiten Abschnitt fand Neumarkt seinen Rhythmus und spielte auf Augenhöhe mit dem Gastgeber. In der 26. Minute gelang Joseph Harcharik der Ausgleich. Jesenice schaltete wieder einen Gang höher und erspielte sich durch Tore von Adis Alagic und Blaz Tomazevic wieder eine 2-Tore-Führung. Jesenice brachte die Intensität auch über die Pause in den letzten Abschnitt und stellte mit Toren von Andrej Tavzelj und Jaka Sturm auf 5:1. Aber die Gäste gaben noch lange nicht auf und kämpften sich zurück ins Spiel. Drei Tore innerhalb von fünf Minuten von Nedved, Muzik und Sullmann machten das Spiel wieder spannend. Tavzelj brachte etwas später die Vorentscheidung mit seinem Tor in der 57. Minute. Neumarkt machte es mit dem 5:6 von Nedved noch einmal spannend, konnte aber den Ausgleich nicht mehr erzielen.

Red Bull Hockey Juniors - HC Fassa Falcons 5:1 (1:0, 1:1, 3:0)
Mit ihrer bekannt schnellen Spielweise schnürten die Juniors die Gäste aus dem Trentino gleich ab der ersten Minute im Verteidigungsdrittel ein. Stürmer Nico Feldner gelang in der 6. Spielminute ein sehenswerter, erster Treffer. Nach weiteren guten Möglichkeiten hätte die Führung deutlich höher ausfallen können, doch der italienische Torhüter hielt sein Team mit guten Paraden im Spiel. Mit der knappen 1:0-Führung ging es in die erste Pause. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts überstanden die Juniors eine Unterzahl noch unbeschadet, ehe ein ‚Flatterschuss‘ von der blauen Linie in der 22. Minute an Freund und Feind den Weg zum 1:1-Ausgleich ins Tor fand. Es dauerte schließlich bis zur 39. Spielminute, als Tobias Eder mit seinem 9. Saisontreffer Powerplay nur 6.5 Sekunden vor Schluss einen Quaas Weitschuss abfälschte. Mit der 2:1-Führung ging es in die zweite Pause. Wie schon 40 Minuten zuvor, spürte man den Siegeswillen der Red Bulls im Kampf um wichtige Punkte für einen Playoff-Platz. In der 49. fiel das erlösende 3:1 für die Juniors: der Deutsche Samuel Soramies traf zu seinem ersten Treffer im Dress der Red Bulls. Es sollte an diesem Abend nicht sein letzter bleiben. Fünf Minuten vor Schluss machten die Juniors mit einem Doppelpack den Sack zu: zuerst netzte Kapitän Victor Östling nach sehenswerter Kombination, ehe erneut Samuel Soramies einen schnellen Konter zum 5:1 vollendete.

EC 'Die Adler' Stadtwerke Kitzbühel - Rittner Buam 6:5 OT (3:2, 1:3, 1:0, 1:0)
Die „Buam erwischten einen Traumstart und lagen nach sieben Minuten bereits mit 2:0-Toren vorne. Thomas Spinell brachte den Meister nach 78 Sekunden auf Zuspiel von Dan Tudin 1:0 in Führung. Sechs Minuten später erhöhte der Schwede Oscar Ahlström mit seinem 12. Saisontor auf 2:0. Kurz darauf nutzte Kitzbühel ein dreiminütiges Blackout der Rittner eiskalt aus und drehte den 0:2-Rückstand mit einem Tor von Henrik Hochfilzer und dem Doppelpack des Norwegers Martin Gran in eine 3:2-Führung. Zu Beginn des Mitteldrittels zog das heimstarke Kitzbühel auf 4:2 davon, Torschütze war Lukas Bär. Von diesem Gegentreffer wachgerüttelt zeigten die Rittner eine tolle Reaktion, glichen zuerst mit zwei Überzahltoren von Tommaso Traversa (27.45) und Alex Frei (30.08) zum 4:4 aus, ehe der Grödner Simon Kostner die „Buam“ in der 34. Minute mit 5:4 in Front schoss. Mit diesem knappen Zwischenstand gingen die beiden Mannschaften auch ins Schlussdrittel. Im letzten Drittel warf Kitzbühel alles nach vorne, nahm seinen Torhüter für einen sechsten Spieler vom Eis und wurde 43 Sekunden vor Spielende doch noch belohnt. Der schwedische Goalgetter Henrik Eriksson glich mit seinem 14 Saisontreffer zum 5:5 aus. So ging das Spiel in die Verlängerung und hier hatten die Hausherren den längeren Atem. Olegs Sislannikovs verwertete nach nur 51 Sekunden ein Zuspiel von Gatis Sprukts zum 6:5-Siegestreffer.

EHC Alge Elastic Lustenau - HK SZ Olimpija 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)
Im ersten Spielabschnitt dauerte es einige Minuten, bis beide Mannschaften zu ihren ersten Möglichkeiten kamen. Es waren die Slowenen, die erstmals in dieser Partie jubeln durften. In der 12. Minute erzielte Crt Snoj den Führungstreffer für Laibach. In Unterzahl hatte Lustenau in der 15. Minute eine der besten Tormöglichkeiten. Kurz vor Drittelsende hatte Laibach die Möglichkeit auf das 2:0 als abermals Crt Snoj alleine auf Lustenaus Torhüter Rämö zufuhr. Doch der Keeper von Lustenau konnte mit Hilfe des Pfostens klären und so stand es nach 20 Minuten 1:0 für die Gäste. Im zweiten Spielabschnitt hatten beide Teams einige Möglichkeiten doch waren es abermals die Slowenen, die über ein Tor jubeln durften. In der 26. Minute konnte Andrej Hebar Laibach mit 2:0 in Führung schießen. Nach 33. Minuten kam es zu einer längeren Unterbrechung, da die Bande repariert werden musste. So wurde erst die Bande repariert, dann kam es zur Eisreinigung und die letzten knapp 28 Minuten wurden aneinander gespielt. Durch diese Unterbrechung hatten die Lustenauer nochmals Zeit, sich in der Kabine zu sammeln um den 0:2 Rückstand aufzuholen. Lustenau kam ambitionierter zurück aufs Eis und erarbeitete sich einige Möglichkeiten. Trotzdem waren es abermals die Slowenen, die über den nächsten Treffer jubeln konnten. Aljaz Chvatal netzte zum vorentscheidenden 3:0 ein. In der 44. Minute nochmals Hoffnung für Lustenau. Aus einem Gestocher heraus erzielte Philipp Koczera den ersten Treffer für Lustenau und so stand es 17 Minuten vor Spielende nur noch 3:1 für Laibach. Lustenau war bemüht, den Anschlusstreffer zu erzielen, doch die Slowenen spielten sehr abgebrüht und ließen kaum zwingende Möglichkeiten für Lustenau zu. Kurz vor Spielende ersetzte Lustenaus Trainer Albert Malgin Torhüter Rämö durch einen sechsten Feldspieler. Doch anstatt dem erhofften Anschlusstreffer konnte Laibach den entscheidenen vierten Treffer erzielen. Die Partie war somit gelaufen und Laibach gewann auf Grund der ersten beiden Spielabschnitte verdient mit 4:1.

HC Pustertal Wölfe - EK Zeller Eisbären 6:4 (3:1, 3:1, 0:2)
Die Hausherren legten von Beginn an ein schnelles Tempo auf das Eis, mit welchem die Gäste aus dem Pinzgau nur schwer mithalten konnten. Schnell kristallisierten sich bei den Wölfen die ersten Torchancen heraus, welche dann in der siebten Spielminute durch Lancsar zum 1:0 verwandelt wurden, ehe drei Minuten später abermals Lancsar die Scheibe im Zeller Tor versenkte. DiCasmirro erhöhte dann noch zum 3:0, bevor Fabian Scholz im Alleingang das Tor der Hausherren ins Visier nahm. Mit einem schnellen Schuss verkürzte er zum 3:1, bevor es in die erste Pause ging. Mit einem Mann mehr am Eis starteten die Zeller in das zweite Drittel und konnten auch schnell die erste Chance in diesem Drittel für sich nutzen. Fabian Scholz verwandelte einen Pass von Fredrik Widen zum 3:2. Die Hausherren agierten von nun an wieder konzentrierter und entschärften jegliche Versuche der Zeller, den Abstand weiter zu verkürzen. Oberrauch erhöhte in dieser Folge zum 4:2, Pance war es dann, der in doppelter Überzahl zum 5:2 stellte. Kurz bevor die Pausensirene im Rienzstadion ertönte durften die Wölfe nochmals jubeln. Andergassen sorgte für das 6:2. Im letzten Drittel erwischten die Zeller den besseren Start. Petr Vala schob die Scheibe über die Bande zu Franz Wilfan, welcher dann bravourös zum 6:3 nach 34 Sekunden einnetzte. Petr Vala konnte zwar in der 56. Spielminute zum 6:4 verkürzen - leider vergebens. Am Sieg der Wölfe änderte sich nichts mehr.

WSV Sterzing Broncos Weihenstephan - HC Gherdeina valgardena.it 4:5 SO (1:0; 3:4; 0:0; 0:0; 0:1)
Der erste Abschnitt begann auf beiden Seiten etwas nervös, aber ausgeglichen. Beide Teams konnten sich nur wenige Möglichkeiten erspielen. Am Ende des ersten Drittels konnte Gherdeina erst ein Überzahlspiel nicht verwerten, ehe Giffn Nyren ebenfalls in Überzahl die Führung für die Bronco erzielte. Im zweiten Abschnitt konzentrierten sich die Teams mehr auf die Offensive und es gab zahlreiche Tore zu bejubeln. Nach nur 39 Sekunden erzielte Ivan Demetz erst den Ausgleich. Doch Felix Brunner hatte die richtige antwort und eroberte nach Vorlage von Radovan Gabri die Führung zurück. Danach musste Mark Lee für vier Minuten auf die Strafbank und diese Phase nützte Groden eiskalt als. Erst erzielte David Roupec den Ausgleich, bevor Derek Eastman die Führung für Gröden übernahm. Sterzing erzielte alleridings in Person von Tobias Kofler den erneuten Ausgleich, abermals in Überzahl. Damit war im zweiten Abschnitt aber noch nicht genug: Gabriel Vinatzer eroberte mit einem Rebound die Führung zurück und Hannes Oberdorfer glich 44 Sekunde vor Ende des Abschnitts erneut aus. Im letzten Abschnitt dominierte wieder die Defensive auf beiden Seiten. Nach einem torlosen letzten Abschnitt und einer torlosen Verlängerung eroberte Linus Lundstrom den Sieg für Gherdeina im shoot-out.

S.G. Cortina Hafro - EC Bregenzerwald 3:2 O.T. (0:0, 0:2, 2:0, 1:0)
Das Spiel war von beiden Teams hart umkämpft. Der erste Abschnitt war größtenteils von Strafen geprägt, unter anderem fasste Marcel Wolf vier Minuten in der Kühlbox aus. Dennoch leuchtete auch nach der Pausensirene ein 0:0 auf der Anzeigentafel. Es dauerte bis zur 27. Spielminute und da machten die Gäste den Anfang. Maximilian Hohenegg war für das 1:0 in Überzahlt zuständig. Wenige Augenglicke später legte Verteidiger Panu Hyyppä für die Wälder nach. Cortina steckte nicht auf, im dritten Abschnitt vergingen gerade einmal 92 Sekunden bis Torquato den 1:2 Anschlusstreffer im Powerplay erzielte. In der 52. Minute zogen die Gastgeber mit dem Tor von Zanatta gleich. Trotz weiterer Strafen änderte sich am ausgeglichenen Zwischenstand nichts mehr. Das bedeutete Überstunden für Christian Ban und sein Team, aber auch einen fixen Punkt im engen Kampf um die Play Offs. Im drei gegen drei holte sich Cortina bereits nach 44 Sekunden mit einem zugesprochenen Strafschuss die erste Möglichkeit, um den Sack zuzumachen. Misa Pietilä aber erhöhte seine Zahl an gefangenen Schüssen in diesem Spiel auf insgesamt 51. Der Sieg ging schließlich doch noch an die Hausherren, Topscorer Riley Brace erzielte Saisontor Nummer 19.


Quelle:red/Erste Bank Eishockey Liga