8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

2
 
3

ZNO vs.AVS

3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

AVS vs.BWL

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.HCB

 Rechte vorbehalten.

„Ich fühle mich fit“ – Interview mit Zells Kapitän Franz Wilfan



Teilen auf facebook


Dienstag, 18.Juli 2017 - 20:15 - Der Kapitän der Zeller Eisbären, Franz Wilfan, stand für im Interview Rede und Antwort und sprach über die vergangenen sechs Jahre in Zell, sportliche Konkurrenz in seiner Familie und über die Höhen und Tiefpunkte seiner Karriere.

Franz, in ein paar Wochen startest Du in deine sechste Saison in Zell am See? Wie laufen die Vorbereitungen und wie fühlst Du dich?
Ja, in ein paar Wochen startet für mich nun schon die 6. Saison in Zell am See. Die Vorbereitung läuft sehr gut und ich fühle mich nach wie vor fit.

Seit deiner zweiten Saison trägst du als Kapitän das „C“ auf deiner Brust. Was sind deine Aufgaben als Kapitän der Zeller Eisbären?
Als Kapitän hat man mehrere Aufgaben. Am wichtigsten ist die Vorbildfunktion auf und neben dem Eis. Ich kann zum Beispiel nicht von jungen Spielern verlangen, dass sie fit zum Saisonstart kommen wenn ich es selbst nicht bin. Für eine Mannschaft ist der Zusammenhalt und ein gutes internes Klima wichtig für den Erfolg. Dafür sind neben mir natürlich auch in erster Linie die älteren gestandenen Spieler verantwortlich- unter anderem was das integrieren neuer Spieler in die Mannschaft betrifft.

Was waren bisher deine schönsten Erlebnisse am Eis?
Ich hatte viele schöne Erlebnisse durch das Eishockey. Eines war bestimmt mein Debüt für den KAC als 16-jähriger für die Kampfmannschaft vor fast ausverkaufter Kulisse. Ich konnte danach gefühlt eine Woche nicht mehr schlafen.

Gab es auch Tiefpunkte?
Leider gab es auch genügend Tiefpunkte. Neben einigen Verletzungen erlebte ich einen in Zell am See. In meiner ersten Saison gewannen wir souverän den Grunddurchgang. Danach schieden wir im Halbfinale in der „best of five“ Serie im entscheidenden letzten 5. Spiel in der Overtime gegen den
späteren Meister Bregenzerwald aus.

Zeitweise war auch dein Bruder Max, der aktuell beim EHC Lustenau unter Vertrag steht, auch an deiner Seite im Kader der Eisbären. Wie war es zusammen mit deinem Bruder auf Torjagd zu gehen?
Ich habe mit meinem Bruder bereits für den ATSE-Graz zusammengespielt. Da waren wir auch einige Spiele zusammen in der selben Linie aufgestellt. Damals war Tobi Dinhopel als 3. Stürmer an unserer Seite. Ich habe diese Zeit wirklich genossen. Für die Eisbären hatten wir leider nur ein paar gemeinsame Spiele. Mein Bruder kam damals erst am Saisonende als Kooperationsspieler von Dornbirn. Danach unterschrieb er bereits in Lustenau.

Jetzt wo Max wieder in Lustenau ist - Wie ist es für dich, deinen Bruder plötzlich als sportlichen Konkurrenten zu sehen?
Ich persönlich bevorzuge es mit ihm zusammen zu spielen als gegen ihn. Aber ihn gefällt es in Lustenau gleich gut wie mir in Zell am See. Da will niemand von uns nachgeben und für eine Wiedervereinigung den eigenen Verein verlassen. Deswegen ist das Szenario, dass wir wieder zusammen spielen in nächster Zeit sehr unrealistisch.

Doch nicht nur dein Bruder ist unter Eishockeyfans ein Begriff. Auch deine Cousins Thomas und Markus Pöck, sowie dein Onkel Herbert Pöck sind im österreichischen Eishockey keine unbeschriebenen Blätter. Wie kommt es, dass es in Eurer Familie so viele Talente gibt?
Das kann ich nicht beantworten. Ich weiß nur, dass wir alle den Sport unheimlich gerne ausüben. Die Tatsache, dass wir oder zumindest zum Teil unser Hobby zum Beruf machen konnten ist natürlich sehr schön. Aber Geheimrezept gibt es dafür keines.

Was ist für dich das Besondere am Eishockey?
Eishockey hat mich schon als Kind wegen der Geschwindigkeit fasziniert. Es ist die schnellste Mannschaftssportart der Welt und es ist sehr actionreich und wird deshalb niemals fad. Des Weiteren könnte ich mir zum Beispiel keinen Einzelsport vorstellen, weil es einfach viel mehr Spaß macht gemeinsam mit anderen auf ein Ziel hinzuarbeiten.

Dein Ziel für die kommende Saison?
Mein Ziel für die kommende Saison mit den Eisbären wäre das erreichen der Playoffs. Es ist ein sehr ambitioniertes Ziel, aber bestimmt möglich.


Quelle:red/PM