2
 
5

DEC vs.VIC

3
 
2

AVS vs.G99

4
 
1

KAC vs.MZA

4
 
1

HCI vs.DEC

0
 
1

VIC vs.AVS

2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
0

MZA vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.VSV

0
 
0

VSV vs.AVS

0
 
0

RBS vs.G99

0
 
0

HCB vs.HCI

0
 
0

DEC vs.BWL

0
 
0

VIC vs.ZNO

© by WU2005

Der steinige Weg zurück: Österreichs Gegner in der B - WM



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Freitag, 13.Mai 2005 - 5:38 - Die Eishockey WM nähert sich langsam dem Finale, das Team Austria hingegen leckt noch immer die Wunden des Abstieges. Die Österreicher sind in den Niederungen des Welteishockeys angekommen und haben am Donnerstag die Gegner für die Division I im kommenden Jahr erfahren.Der Abstieg des Team Austria hat für zahlreiche Reaktionen in der Eishockeyszene gesorgt. So wird es offensichtlich in den nächsten Tagen eine erste Konsequenz nach dem schwachen WM Turnier geben: Herbert Pöck wird nicht mehr Trainer des Nationalteams sein.



"Man braucht nicht diskutieren, es werden neue Wege beschritten. Der Funke zwischen den Trainern und der Mannschaft ist nicht übergesprungen, das hat nicht harmoniert. In der Gesamtheit hat es nicht funktioniert, die Mannschaft ist nicht als Team aufgetreten. Es sind viele Mosaiksteinchen, die nicht gepasst haben, damit es klappt", meinte ÖEHV Präsident Dr. Dieter Kalt. Diese Situation gebe es aber bereits seit zwei Jahren, die guten Leistungen des Teams in den letzten beiden Jahren habe die Probleme einfach nur überdeckt.



Für den ÖEHV bedeutet der Abstieg in die B-Gruppe auch finanziell einen herben Rückschlag. Für den Einzug in die Zwischenrunde kassierte der Eishockeyverband vom IIHF in den letzten Jahren jeweils 113.300 Euro. Heuer hat sich diese Summer mehr als halbiert: der ÖEHV bekommt als Absteiger lediglich 48.500 Euro! Nachdem man den Gewinn der Heim WM zweckgebunden in eine Stiftung zur Förderung des Nachwuchses gesteckt hat, kann man auch auf dieses Geld nicht zugreifen.



Gegner bei der Weltmeisterschaft der Division I
Aus sportlicher und finanzieller Sicht ist daher der direkte Wiederaufstieg fast Pflicht. Der Weg zurück nach oben ist jedoch ein steiniger. Am Donnerstag wurden vom IIHF die Gegner für das Team Austria in der B-Gruppe zugelost.



Die Österreicher werden im kommenden Frühjahr gegen Polen, die Niederlande, Estland, Litauen und Kroatien um den Aufstieg in die Weltgruppe kämpfen. Angeblich haben sich Estland, Litauen und Kroatien um die Ausrichtung der B-WM Gruppe beworben.



Als Absteiger wird Österreich ebenso wie Deutschland in der zeiten Sechsergruppe der B - WM (Gegner: Frankreich, Japan, Großbritannien, Ungarn und Israel) als Favoriten in das Turnier gehen.



Um den möglichst schnellen Wiederaufstieg zu schaffen, wird er ÖEHV nun rasch eine Entscheidung über einen neuen Teamchef fällen müssen. Spekulationen um einen Hauptamtlichen Teamchef wurden von Kalt bereits negiert. Aus dem aktuellen Teamkader werden wohl einige Spieler nicht mehr bei Weltmeisterschaften dabei sein (Viveiros, Schaden, Ressmann, Stewart), es soll eine Verjüngung im Team folgen. Der Großteil des Kaders wird aber auch im kommenden Jahr versuchen müssen, dem Druck stand zu halten und aufzusteigen. Inwieweit man im Frühjahr 2006 auf die internationalen Legionäre aus Nordamerika und Skaninavien zurückgreifen kann, wird davon abhängen, wann das Division I Turnier stattfindet und wie erfolgreich die Spieler mit ihren Teams sind.


Quelle: