4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99

 Reinhard Eisenbauer/eisenbauer.com

Melissa ist immer dabei



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Freitag, 14.April 2017 - 12:57 - Seit dreieinhalb Jahren ist Eva Beiter-Schwärzler stolze Mutter einer Tochter. Mit sechs Monaten war die kleine Melissa erstmals bei einer Weltmeisterschaft mit der Mama dabei. Auf Prerov 2013 in Tschechien folgte Rouen in Frankreich, Aalborg in Dänemark und heuer im Februar auch die Olympiaqualifikation in Japan.

Seit letztem Sonntag ist Melissa auch mit der Mama in Graz, wohnt mit ihr im Hotel. Melissa lässt kein Training aus und wird auch bei den WM-Spielen zuschauen. Obwohl sie zu der Zeit, wenn die Spiele um 20 Uhr beginnen, normal schon im Bett liegt und schläft: „Wir haben den Rhythmus etwas umgestellt“, grinst die Frau Mama. Wenn sie am Eis ist, weiß sie Melissa bei der Teampsychologin Andrea Keplinger sowie den Physiotherapeutinnen Sigrid Rauter und Nina Kloss sehr gut aufgehoben. Auch Teamchef Pekka Hämäläinen gefällt es, dass schon eine Teamspielerin von übermorgen, wie es der Finne ausdrückt, dabei ist: „Das hebt die Stimmung.“ Zur Weltmeisterschaft kommt Vater Michael nach Graz. Früher lässt es sein Job nicht zu. Michael Beiter ist ebenfalls ein Eishockeyspieler. In der Saison 2008/09 in Salzburg. Da spielte Eva nach zwei Saisonen an der amerikanischen Bemidji State University in Minnesota bei den EHC Ravens in Salzburg. Danach zogen sie nach Vorarlberg, wo sie derzeit in Rankweil wohnen. Der Hausbau in Dornbirn ist in Planung.

Bewundernswert, wie die 28 Jährige Privatleben, den Job als Volkschullehrerin und Eishockey unter einen Hut bringt. In dieser Saison reduzierte sie den Stress, in dem sie die Spiele mit den ZSC Lions entscheidend reduzierte.

Die Autofahrten vom Ländle in die Schweiz und zurück kosteten zu viel Zeit und Substanz. Stattdessen trainierte sie vermehrt mit dem Nachwuchs von Dornbirn.

Und fühlt sich vor der WM ausgezeichnet. Von fehlender Spielpraxis will sie nichts hören: „Ich hab Routine genug - jetzt brenn´ ich schon wirklich darauf, wieder zu spielen und am Samstag die französische Torfrau zu bezwingen.“ Das ist ihr mit Österreichs Team schon zweimal gelungen. Eva Beiter kennt die Französin sehr gut. Kein Wunder, denn auch Caroline Baldin spielt bei den ZSC Lions.


Quelle:red/ÖEHV