2
 
5

DEC vs.VIC

3
 
2

AVS vs.G99

4
 
1

KAC vs.MZA

4
 
1

HCI vs.DEC

0
 
1

VIC vs.AVS

2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
0

MZA vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.VSV

0
 
0

VSV vs.AVS

0
 
0

RBS vs.G99

0
 
0

HCB vs.HCI

0
 
0

DEC vs.BWL

0
 
0

VIC vs.ZNO

photo_320147_20121214.jpg EXPA Oskar Hoeher

Der dritte finnische Teamchef will mit vier Linien zur dritten Medaille



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Donnerstag, 13.April 2017 - 16:45 - Pekka Hämälainen kann man im Fraueneishockey nichts vormachen. Mit Finnland holte er bei Olympia 2010 in Vancouver sowie ein Jahr später in die Top Division jeweils die Bronzemedaille.

Der österreichische Teamchef aus Finnland. Nach Jorma Siitarinen, der 2003 auf Pionier Ken Tyler gefolgt war, dann zum KAC wechselte, mit dem er Meister wurde. Nach ihm hatte Timo Sutinen fünf Jahr lang das sportliche Sagen. Zum Abschied gelang 2008 der Aufstieg in die Division IA, in der Österreich sich bereits neun Jahre hält. Zum ersten Mal in Graz 2009, da coachte der gebürtige Tscheche Miroslav Berek, damals 70, die Österreicherinnen. Er hatte zuvor schon in Österreichs Männereishockey Spuren hinterlassen. Nach Berek kam ab 2011 eine zweijährige schwedische Ära mit Christian Yngve, ehe Hämälainen in der Saison 2013/14 begann.

Bisher gewann der 62-Jährige mit Österreich zwei Medaillen: 2015 im französischen Rouen als Zweiter, 2016 im dänischen Aalborg als Dritter. In Graz soll ab Samstag die dritte folgen. Die Chancen dazu sieht er als „gut“. Ob er nach vier Jahren dann weiter Teamchef bleibt, ist offen. Hämäläinen und Martin Kogler, der Eishockey-Damenchef, vereinbarten, erst nach der WM die Vertragsgespräche zu führen.

Der erste Sieg in Österreichs Damengeschichte über Japan wäre natürlich ein Traum. Aber was er Samstag von den Japanerinnen beim 2:1 im Grazer Test gegen Frankreich sah, war beachtlich. Überraschte ihn aber nach den Erfahrungen von der Olympiaqualifikation im Februar gar nicht. Mit der Vorbereitung ist Hämäläinen zufrieden, die Entwicklung des Spielplans funktionierte. Er will vier Linien aufbieten, weil es bei fünf Spielen in nur sieben Tagen nicht gut sei, schon zu Beginn seine Stützen extrem zu forcieren. Die brauchen die Kraft, um am Ende nochmals zusetzen zu können: „Das Tempo ist auch auf diesem Niveau gestiegen und schon beachtlich.“ An einem guten Tag könne sein Team mit Nationen aus der Top Division wie Deutschland und Tschechien mithalten, sie sogar bezwingen.

Das Council des internationalen Verbands hat die Aufstockung der Top-Divison von acht auf zehn Nationen bereits abgesegnet, offiziell beschlossen wird es erst auf dem Kongress im Mai. Der Aufstockungsfahrplan: Heuer kein Absteiger, nur ein Aufsteiger in die Top-Division. Die im Olympiajahr 2018 nicht ausgetragen wird, sondern nur die Division IA. Der Sieger wäre die zehnte Nation oben. So soll dann ab 2019 mit jeweils zwei Ab-und Aufsteigern gespielt werden: „Wir wollen natürlich so schnell wie möglich rauf, wenn möglich schon in Graz“ sagt Kogler, „aber spätestens 2020 in der Topdivision sein. Hämälainen hält es für möglich, dass es sein Team unter die besten Zehn der Frauenwelt schafft: „Wichtig wird sein, dass wir uns weiter von Saison zu Saison steigern. Anders kann es nicht funktionieren. Denn auch die Konkurrenz wird besser.“


Quelle:red/ÖEHV