4
 
2

BWL vs.KAC

2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VSV

0
 
0

BWL vs.MZA

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.G99

0
 
0

KAC vs.RBS

0
 
0

MZA vs.AVS

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Keine "neue" Eishalle in Kapfenberg als INL Hürde?



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Mittwoch, 02.April 2014 - 13:28 - Erst vergangene Woche war der Eishockeystandort Kapfenberg in aller Munde, als man die neu gegründeten Steelers präsentierte und über die INL in die EBEL führen wollte. Das alles mit einer generalsanierten Eishalle, die es nun aber nicht gibt.

Im vergangenen Herbst hatte der ÖEHV noch ein Bundesleistungszentrum für Damen nach Kapfenberg verlegen und den dortigen Standort aufwerten wollen. Große Pläne wurden geschmidet, die Eishalle sollte generalsaniert werden. In dieser wollten auch die Kapfenberg Steelers, gerade erst neu gegründeter Verein, in der INL spielen und die EBEL in ein paar Jahren zurück in die Obersteiermark bringen.

Zumindest das mit der Halle wird nun nichts, denn gestern musste Kapfenbergs Bürgermeister Manfred Wegscheider unverrichteter Dinge von einem Gespräch mit Sportminister Klug abreisen. Eine bereits getätigte Zusage von Stadt Kapfenberg und Land Steiermark reichte nicht aus, die Sanierung um 9 Millionen Euro durchzufürhen. Der Grund dafür liegt beim ÖEHV, der vom Plan abgekommen ist, in Kapfenberg ein Bundesleistungszentrum zu errichten. Der Leiter der Damendivision beim Verband, Martin Kogler, hatte in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber dem ÖEHV mitgeteilt, dass es keine ausreichende Dichte von Mädchen in Österreich gibt, um diese an einem Ort zusammenzuziehen. Das berichtet die heutige Ausgabe der Kleinen Zeitung.

Der ÖEHV will Kapfenberg nun für Trainingslager und Länderspiele forcieren. Die aktuelle Version der Eishalle hat ein Fassungsvermögen von ca. 4.500 Zuschauern, allerdings können nur 250 davon sitzen. Bis zur Saison 2001/02 war dort auch Bundesliga-Eishockey zu sehen, doch nach nur zwei Spielzeiten zogen sich die Böhlerstädter zurück. Hatten die damaligen Kapfenberg Tigers im ersten Bundesligajahr noch das Halbfinale erreicht (3:2 gegen Innsbruck, dann 1:3 gegen KAC), reichte es im zweiten Jahr nur noch zum letzten Platz und mageren 8 Zählern aus 32 Spielen. Danach folgte der Gang in die Nationalliga, zuletzt war man im Amateurhockeybereich (NAHL) tätig.