2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
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HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

0
 
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RBS vs.VSV

0
 
0

AVS vs.HCB

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DEC vs.VIC

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KAC vs.RBS

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HCI vs.VIC

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BWL vs.MZA

0
 
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DEC vs.VSV

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0

ZNO vs.G99

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Mädchen holen Silber bei Jugendspielen



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Sonntag, 22.Januar 2012 - 13:54 - Bei den 1. Youth Olympic Winter Games in Innsbruck holten die Mädchen des Österreichischen Eishockeyverbandes sensationell die Silbermedaille. Schweden musste beim 3:0 im Finale aber lange und hart für Gold kämpfen.

Schon mit dem Finaleinzug schaffte der 1994er-Jahrgang der Mädchen-Mannschaft des Österreichischen Eishockeyverbandes, die vom Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) unterstützt wurde, ein historisches Ergebnis. Im Endspiel holte die ÖEHV-Auswahl im sechsten Spiel in den letzten zehn Tagen noch einmal alles aus sich heraus.

Schweden, schon vor Turnierbeginn als Goldfavorit gehandelt, hatte erneut keine leichte Partie gegen die Österreicherinnen. Wie bereits in der Vorrunde lautete am Ende das Ergebnis 3:0 (1:0,1:0,1:0) für die Skandinavierinnen. Zwei Weitschüsse im Powerplay fanden den Weg ins österreichische Tor – Emmy Alasalmi (14.) und Lina Backlin (30.). Im Schlussdrittel packte Alasalmi (38.) noch das 3:0 drauf. Die Österreicherinnen ließen sich von diesen Gegentreffern aber nicht beirren.

Gerade in der Schlussphase lag ein Tor der ÖEHV-Mädchen in der Luft, doch wie schon in den Spielen zuvor konnten die Schwedinnen ihren Kasten sauber halten. Schweden hat im Turnier unglaublich gespielt. Das sieht man daran, dass sie eben keinen Gegentreffer hinnehmen mussten“, meinte eine über Silber mehr als glückliche Julia Willenshofer.

Diese Niederlage schmälert in keiner Weise die erfolgreiche Arbeit im österreichischen Dameneishockey. Innerhalb von nur drei Wochen gewann diese Mannschaft zwei Mal Silber. Zuerst bei der IIHF U18 Weltmeisterschaft Division I in Norwegen und jetzt bei den 1. Youth Olympic Winter Games in Innsbruck. „Diese beiden Silbermedaillen sind die beste Werbung für das Dameneishockey“ erklärte ein sehr zufriedener Martin Kogler, Divisionsleiter der Damen. „Mein Dank geht an alle, die diese Medaillen ermöglicht haben, an die Spielerinnen, das Betreuerteam und an die tollen Fans in der Innsbrucker Eishalle.“

Zum Finaltag fanden sich erneut an die 1.500 Besucher – darunter auch das österreichische Burschen-Team – ein, um die österreichischen Mädchen zum Sieg zu treiben. „Wir haben Silber gewonnen und nicht Gold verloren“, erklärte Head Coach Christian Yngve. „Ich bin sehr stolz auf die Mädchen. Wir haben hart gearbeitet und alles versucht. Schweden hat es leider besser gemacht und daher auch gewonnen.“

Diesen Funken, den diese 17 beherzt kämpfenden Mädchen in den ersten Wochen des Neuen Jahres entfacht haben, gilt es in der Zukunft zu einem A-Gruppen-Feuer zu entwickeln. „Das ist ein stolzer Tag für das österreichische Eishockey. Diese Mädchen haben Geschichte geschrieben. Wenn sie weiterhin so arbeiten, dann denke ich, werden weitere Erfolge von selbst kommen“, freute sich Dr. Dieter Kalt, Präsident des Österreichischen Eishockeyverbandes, über die erste Olympiamedaille einer österreichischen Eishockeymannschaft.

Stimmen zum Finale bei den 1. Youth Olympic Winter Games
Paula Marchhart (Torhüterin): „Die Freude über diese Silbermedaille überwiegt natürlich. Wir haben auch heute wieder eine sehr gute Leistung gezeigt. Das Problem mit meiner Ausrüstung, als ich für ein paar Minuten das Spiel verlassen musste, hat mich nicht gestört. Julia hat in dieser Zeit hervorragend gespielt.“

Anna Meixner (Topscorer der Österreicherinnen): „Wir haben bis zum Umfallen gekämpft und alles gegeben. Ich kann es noch gar nicht glauben, dass wir tatsächlich Silber gewonnen haben. Das ist das Beste, was mir in meiner bisherigen Karriere passiert ist.“

Tamara Grascher (Kapitänin): „Es sind gemischte Gefühle. Wir haben bis zum Schluss alles versucht und freuen uns jetzt riesig über Silber. Wir können sehr stolz auf unsere Leistung sein. Das Ziel von allen Spielerinnen ist jetzt, ins A Nationalteam zu kommen, um vielleicht erneut Olympische Spiele erleben zu können. Dass wir in dieser Besetzung nicht mehr zusammenspielen werden, macht mich auch etwas traurig.“

Victoria Hummel: „Ich bin überglücklich. Das ist ein großartiges Gefühl. Das Finale war wieder sehr knapp, Schweden hat aber verdient gewonnen. Wir waren an einem Tor dran. Wenn uns dies gelungen wäre, wären die Schwedinnen vielleicht nervös geworden. Dem Publikum möchte ich auch danke. Es ist ein cooles Gefühl, vor so vielen Leuten zu spielen.“

Julia Willenshofer: „Das ist einfach ein Wahnsinnsgefühl. Ich werde sicher noch einige Tage brauchen, um das zu realisieren. Wir haben uns im Finale sehr gut präsentiert. Wir wollten unbedingt Gold gewinnen, das hat man gesehen. Ich bin so stolz auf diese Mannschaft. Heute werden wir Silber sicher noch feiern.“




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