8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

2
 
3

ZNO vs.AVS

3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

AVS vs.BWL

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.HCB

 Reinhard Eisenbauer/eisenbauer.com

Finale! YOG Mädchen schlagen Deutschland



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Freitag, 20.Januar 2012 - 20:35 - Finale! Die Mädchen des Österreichischen Eishockeyverbandes zog in das Endspiel bei den 1. Youth Olympic Winter Games in Innsbruck ein. Die Mannschaft kämpfte beim 2:0 gegen Deutschland bis zum Umfallen.

Es ist ein historischer Moment, den die Mädchen des Österreichischen Eishockeyverbandes bei den 1. Youth Olympic Winter Games in Innsbruck erleben. Im Halbfinale setzte sich die ÖEHV-Auswahl, die vom Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) unterstützt wird, gegen Deutschland mit 2:0 (0:0,2:0,0:0) durch. Wie schon vor vier Tagen in der Vorrunde waren die Deutschen eine Spur spielbestimmender, den Willen und den Kampfgeist zum Sieg hatten aber die Österreicherinnen. Die österreichischen Mädchen hatten an diesem Freitagnachmittag aber auch Paula Marchhart und Anna Meixner.

Mit 22 gehaltenen Schüssen entnervte Torhüterin Marchhart den Gegner, mit einem Doppelpack im Mitteldrittel sorgte Meixner (19., 28./Powerplay) für die entscheidenden Akzente in der Offensive. „Finale, das ist voll geil“, brachte es die Doppeltorschützin, die insgesamt schon auf zehn Scorerpunkte kommt, ganz einfach auf den Punkt. Die Deutschen sollten am Ende zehn Torschüsse mehr auf dem Konto haben. Genutzt hat das nur wenig.

“Es gab schon ein paar schwierige Situation für mich. Die Breakaways konnte ich aber auch alle entschärfen“, versuchte Marchhart ein sehr anstrengendes Spiel zusammenzufassen. Wie erwartet stand die gesamte Innsbrucker Eishalle hinter den österreichischen Mädchen und peitschte die Truppe von Head Coach Christian Yngve immer nach vorne. Unter den 1.400 Zuschauern war auch das österreichische Burschen-Team für die Youth Olympic Games, das in den letzten zwei Minuten mit Standing Ovations seine Olympia-Kolleginnen anfeuerte.

„Den Unterschied in dieser Partie machte eindeutig das Goaltending aus. Die Spielerinnen können sehr stolz auf ihre Leistung sein. Gerade vor diesem Heimpublikum ist es nicht einfach, die Ruhe zu bewahren“, fand Yngve lobende Worte. „Diesen Moment sollten die Mädchen jetzt auf alle Fälle voll auskosten.“

Die Silbermedaille, das erste olympische Edelmetall für das österreichische Eishockey, ist nun einmal fix, egal wie das Endspiel gegen die bisher noch ungeschlagenen Schwedinnen am Sonntag (10:00 Uhr) ausgeht. „Es ist ein Wahnsinnsgefühl, das man eigentlich nicht beschreiben kann. Für uns war das Ziel immer das Finale“, meinte eine strahlende Julia Willenshofer.

Nach einem „Wöhlfühlprogramm“ (Marchhart) am Samstagvormittag startet dann am Nachmittag mit dem Training die Vorbereitung auf das Endspiel. „Wir sind sehr stolz auf diese Mannschaft. Mit dem Finaleinzug ist ein stiller Traum in Erfüllung gegangen“, fand sich auch Dr. Dieter Kalt, Präsident des Österreichischen Eishockeyverbandes, unter den Gratulanten ein.