8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

2
 
3

ZNO vs.AVS

3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

AVS vs.BWL

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.HCB

Red Angels Innsbruck, Inguna

Damen schaffen den Klassenerhalt



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Sonntag, 17.April 2011 - 19:13 - Das österreichische Dameneishockey Nationalteam gewann zum Abschluss der WM Division I in Ravensburg gegen Lettland (2:1) und bleibt somit unter den Top 14 der Welt.

Ein Tor mehr und die Mannschaft hätte die Bronzemedaille bekommen - trotzdem war es mit Platz 12 in der Gesamtwertung das beste Abschneiden dieses Teams in der Geschichte des österreichischen Dameneishockeys bei einer WM . Und das Ziel Klassenerhalt wurde damit erreicht.

Am Samstag drückte das rot-weiß-rote Team den Norwegerinnen beim 2:0 gegen Lettland die Daumen - ein Punktgewinn für Latvia und alles wäre schon vorbei gewesen. Doch durch den Sieg der Skandinavierinnen hatte es Österreich wieder selbst in der Hand. Ein Sieg mit einem Tor Differenz sicherte Platz 4 und den Klassenerhalt, zwei Tore Differenz hätten die Bronzemedaille zur Folge gehabt. 14:3 Torschüsse in Abschnitt 1 und eine 1:0 Führung zeigen die klare Überlegenheit der Österreicherinnen. Die im zweiten Drittel auf 2:0 erhöhten. Auch im letzten Abschnitt hatten die Lettinnen nicht viel zu melden - 15:5 lautete das Torschussverhältnis zugunsten des Team Austria, doch mit einem unerklärlichen Blackout in Überzahl (!!!!) schenkte man Lettland im wahrsten Sinn des Wortes noch Platz 3.

Trotzdem ist die Bilanz bei diesem WM -Turnier mit der besten Platzierung des "A-Teams" durchaus positiv, zumal heuer wirklich alles schiefzulaufen schien. Vor allem Verletzungen gab es wie noch nie - Belinda Strer fiel die gesamte Saison aus, Lydia Dolecek die halbe, dazu war Janine Weber heuer vom Pech verfolgt - sie war von Oktober bis Mitte Februar außer Gefecht und fiel während der WM erneut mit einer Knieverletzung aus. Abwehrchefin Kerstin Oberhuber wurde erst kurz vor der WM wieder fit, Topscorerin Denise Altmann erwischte es gegen Deutschland (Fuß), sie konnte aber später im Turnierverlauf wieder teilnehmen. Und Eva Schwärzler spielte fast das ganze Turnier mit einer starken Verkühlung. Und auch sonst lief die Scheibe nicht immer für Österreich. Doch das Team ließ sich nicht unterkriegen, kämpfte bis zum Schluss und konnte so am Ende das wichtige Ziel "Klassenerhalt" vierdient erreichen.