3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

4
 
3

VSV vs.VIC

5
 
8

HCI vs.RBS

1
 
4

G99 vs.KAC

0
 
4

AVS vs.BWL

0
 
0

DEC vs.AVS

0
 
0

MZA vs.HCI

0
 
0

HCB vs.KAC

0
 
0

MZA vs.VIC

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

BWL vs.G99

Red Angels Innsbruck, Inguna

Damen: Bronze für Flyers



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Sonntag, 13.März 2011 - 17:56 - Die österreichische Staatsmeisterschaft ist beendet, nun sind auch die Bronzemedaillen vergeben - die Vienna Flyers sichern sich mit einem 3:0-Auswärtserfolg gegen die Neuberg Highlanders Platz 3. Und Villach gewinnt das Hinspiel im Finale um den DEBL-Cup klar mit 6:2 und verschafft sich damit eine optimale Ausgangsposition...

Denn mit einem 4-Tore-Vorsprung ins Rückspiel gehen zu können, ist sicherlich beruhigend. Auch wenn die Gipsy Girls dann nicht mehr so komplett sein können, wie sie es diesmal waren. Der genaue Termin steht noch nicht fest, voraussichtlich wird das 2. Finalspiel am letzten März-Wochenende stattfinden. Apropos: dort gibt es dann auch die beiden Spiele um den dritten Platz zwischen Celje und Klagenfurt - am 26.3. wird in Celje gespielt, am 27.3. in Klagenfurt.

Doch nun zum letzten Spiel in der Staatsmeisterschaft: Überraschungen gab es gleich in der Aufstellung: Bei den Neuberg Highlanders hatte Elyse Cole bereits aus familiären Gründen vorzeitig die Heimreise angetreten, somit war die Bilanz der Nordamerikanerinnen nun mit den beiden Verteidigerinnen Kendal Tremblay (Highlanders) und Jaqueline Thode (Flyers) mit 1:1 ausgeglichen. Apropos: letztere wurde von Neo-Coach Nieminen im Sturm aufgeboten, der damit 3 Angriffslinien komplett machte.

Doch wer von Anfang an einen Sturmlauf der Wienerinnen und den Versuch einer frühzeitigen Entscheidung erwartete, hatte sich stark getäuscht. Die Flyers "glänzten" im Startdrittel mit grenzenloser Passivität und so waren es Highlanders, die zu guten Chancen kamen - die zahlreichen Geschenke der Gäste wurden allerdings nicht angenommen, weil auch an diesem Abend die Torhüterinnen der Flyers (Nicole Arnberger und Paula Marchhart) wieder eine überragende Leistung boten.

Ein ganz anderes Spiel bot sich den Zuschauern dann im Mitteldrittel: die Wienerinnen erhöhten von Minute zu Minute den Druck, spielten sich sehr gute Chancen heraus und ließen hinten gerade mal 2 Torschüsse in 20 Minuten zu. Logische Konsequenz war dann dann die 2:0-Führung nach dem zweiten Abschnitt, beide Tore wurden von der Achse Thode - Vlcek erzielt.

Im letzten Drittel kam dann wieder ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten zustande. Denn während die Gäste wieder zwei Gänge zurück geschaltet hatten, offensiv nur noch gelegentlich Nadelstiche setzten und sich wie im ersten Abschnitt wieder auf den eigenen Goalie verließen, zeigten die Highlanders, dass sie das Spiel und die Serie noch nicht abgehakt haben und versuchten nochmals alles. Coach Werner Kerth nahm etwas mehr als zwei Minuten vor dem Ende auch noch Torfrau Feeberger zugunsten einer zusätzlichen Feldspielerin vom Eis, doch ein Weitschuss von Thode (Empty Net Goal) bedeutete das 3:0 und damit die endgültige Entscheidung. Für die Vienna Flyers war es die vierte Medaille in der Geschichte der österreichischen Staatsmeisterschaft nach Silber (2001/02) und zweimal Bronze (2006/07 und 2007/08) und sie war über die Saison gesehen auf jeden Fall verdient.