3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

4
 
3

VSV vs.VIC

5
 
8

HCI vs.RBS

1
 
4

G99 vs.KAC

0
 
4

AVS vs.BWL

0
 
0

DEC vs.AVS

0
 
0

MZA vs.HCI

0
 
0

HCB vs.KAC

0
 
0

MZA vs.VIC

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

BWL vs.G99

Red Angels Innsbruck, Inguna

Sabres - Aus im EWCC-Bewerb



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Mittwoch, 08.Dezember 2010 - 14:00 - Beim Halbfinalturnier des EWCC in Slany war für den EHV Sabres Wien Endstation im diesjährigen Europacup.

Zahlreiche Ausfälle kombiniert mit einer zu dünnen Personaldecke waren letztendlich einer der Hauptgründe dafür, dass die Wienerinnen mit drei Niederlagen aus drei Spielen die Heimreise antreten mussten...

Neben den beiden Langzeitverletzten Belinda Strer und Janine Weber fiel noch Anna Meixner (schulische Gründe) aus, dazu gingen mit Leanne Kisil und Samantha Hunt die beiden Kanadierinnen im Sturm angeschlagen ins Turnier, wobei Hunt trotz starker Verkühlung zwar die 3 Spiele durchhielt, allerdings weit weg von ihrer gewohnten Leistung agierte. Gegen den späteren Turniersieger Lugano gab es im ersten Spiel ein 3:8, im Duell gegen Slavia kam es zu einer gewohnt spannenden Partie, welche am Ende mit 3:6 an Prag ging, obwohl Wien bis zur 50. Minute noch mit 3:2 in Führung lag. Und gegen SKIF Nizhni Novgorod gab es am Ende ein klares 1:8, weil einerseits die Kräfte des kleinen Kaders (in diesem Spiel war auch noch die italienische Nationalteamverteidigerin Valentina Bettarini aufgrund einer Matchstrafe am Vortag gesperrt) immer mehr zur Neige gingen, andererseits weil einige Spielerinnen das Turnier bereits abgehakt hatten.

Unrühmlicher Höhepunkt an diesem Wochenende waren 292 Strafminuten im Spiel Slavia Prag - Sabres Wien. Im Vergleich dazu beträgt der Rekord der letzten 5 Jahre in der EBEL bei den Herren 252 Minuten. Einzigartig (wenn auch nicht wirklich positiv) war eine Massenschlägerei 73 Sekunden vor dem Spielende, wo sich die Emotionen beider Teams entluden. Einen nicht unwesentlichen Anteil an der Eskalation hatte leider auch die Schiedsrichterin, die an diesem Tag nicht wirklich zu einer Linie fand.

Sabres-Coach Christian Klepp: "Es war ein tolles Turnier auf sehr hohem spielerischen Niveau. Schade, dass wir nicht komplett antreten konnten - die Ausfälle haben sich mit Fortdauer des Turniers dann immer mehr bemerkbar gemacht. Für uns war es trotzdem aufschlussreich - wir haben gesehen, woran wir arbeiten müssen, um besser zu werden!"

Vereinsboss Philipp Fuchs: "Schade, dass es nach der 2. Runde schon vorbei ist. Leider hat man gemerkt, dass gegen die sehr starken Mannschaften aus Russland, Tschechien und der Schweiz 2 Linien einfach nicht ausreichend sind. Wir sind aber sehr stolz auf die Leistung unserer Spielerinnen und wissen, dass wir gut auf das Saisonfinale in der EWHL und der österreichischen Staatsmeisterschaft vorbereitet sind. Darauf werden wir uns jetzt konzentrieren und hoffen, beim nächsten Mal mit vollem Kader im EWCC antreten zu können."

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hockeyfans.ch