4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99

Goaliehelm von hinten Eisenbauer.com

Deutsche Damen weiter nicht überzeugend



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Montag, 06.April 2009 - 19:03 - Zweites Spiel für den Top-Divisions-Absteiger Deutschland und wieder müssen die Mitfavoritinnen auf den Turniersieg bis zur letzten Sekunde zittern. Dabei haben die Deutschen Gegner Norwegen selbst zum Leben wieder erweckt...

Nach 40 Minuten sieht das DEB-Team wie der sichere Sieger aus, dominiert das Startdrittel ganz klar, begünstigt auch durch die schnelle Führung (nach 34 Sekunden durch Topscorerin Maritta Becker). Zweimal trifft dann Sara Seiler, zudem vergeben die deutschen Damen mehrere tolle Einschussmöglichkeiten, getrübt wird dieses erste Drittel aus deutscher Sicht nur durch den Treffer der Norwegerinnen zum 1:3 in der 19.Minute durch Line Oien.

Im zweiten Drittel baut Deutschland durch Evers (29.Minute) die Führung aus, die Norwegerinnen machen zu diesem Zeitpunkt einen harmlosen Eindruck.

Im Schlussdrittel ein völlig anderes Bild, die Norwegerinnen übernehmen das Kommando, die Deutschen fallen unerklärlich zurück. „Wir haben aufgehört Eishockey zu spielen!“ Meint die DEB-Rekordnationalspielerin Christina Fellner ( 284 Länderspiele sind sogar inoffizieller Weltrekord), man sei sich zu sicher gewesen: „Wir habend as Spiel auf die leichte Schulter genommen!“ Und die Norwegerinnen plötzlich stark gemacht. Dazu kommen sehr viele Strafen der Deutschen, im Powerplay gelingt Norwegen die beiden Anschlusstreffer (Carlsson 44. Minute, Oien 42.Minute) zum 3:4. Die letzten 8 Minuten verlaufen nur Richtung deutsches Tor, allein der Ausgleich will nicht fallen. Die deutschen Damen werden auch durch zwei verletzungsbedingte Ausfälle geschwächt: Claudia Weltermann erleidet eine Schulterluxation, Michaela Lanzl eine Halswirbelprellung, beide müssen ins Krankenhaus gebracht werden.

Norwegens Coach ist die Trainerlegende George Kingston (mit Kanadas Männer WM 1994) stellt sich bereits auf den Kampf gegen den Abstieg ein: „ Wird sehr schwer, oben zu bleiben. Auch, weil die Österreicherinnen überraschend stark sind!“ Kingston (inzwischen bald 70 Jahre alt) hat für die Damen-WM in Graz nur Lob übrig: „Die Organisation ist besser als bei so mancher Männer-WM!“

DEUTSCHLAND – NORWEGEN 4:3 ( 3:1, 1:0, 0:2)