4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99

Red Angels Innsbruck, Inguna

Schweden-Power für die Heim-WM, IIHF ändert Regulativ



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Donnerstag, 19.März 2009 - 8:48 - Laut einer Aussendung des Internationalen Eishockeyverbandes gibt es 2009 bei der kommenden Heim-WM zwei Absteiger - eine zusätzliche unerwartete Hürde somit für Österreich in der WM Division I. Bei der im heimischen Aufgebot nicht weniger als 4 Spielerinnen stehen, die derzeit in Schweden spielen...

Ca. 3 Wochen vor dem WM-Start gab der Internationale Eishockeyverband (IIHF) ein Schreiben heraus, wonach es sowohl in der Top Division (derzeit 9 Teams), als auch in der Division I zwei Absteiger gibt, aufsteigen wird so wie bisher nur eine Mannschaft. Grund dafür ist, dass die Top Division wieder auf 8 Teams reduziert werden soll, die Division I bleibt bei 6 Mannschaften. Für Österreich, das erst in die Division I aufgestiegen ist, und in der Heim-WM um den Klassenerhalt kämpft, ist das natürlich eine unerwartete weitere große Hürde.

Teamchef Miro Berek ist natürlich alles andere als erfreut darüber: "Ich bin sehr überrascht, dass 3 Wochen vor einer WM Entscheidungen einer solchen Tragweite getroffen werden. Denn ein Abstieg würde bedeuten, dass man frühestens in drei Jahren wieder in der gleichen Gruppe spielen kann, nachdem es im nächsten Jahr wegen Olympia keine WM gibt. Die Art und Weise ist sehr verwunderlich und es ist meiner Meinung nach auch ein Schlag ins Gesicht für aufstrebende Nationen wie uns. Aber wie dem auch sei - wir werden die Herausforderung annehmen. Und ich denke, dass die Mannschaft jetzt einen noch größeren Ansporn hat und auf dem Eis mit einer entsprechenden Leistung antworten wird! Jetzt erst recht!"

Mit Schweden-Power zur Heim-WM und der Traum, als Eishockey-Profi zu leben.
Diesem Traum kommen die vier österreichischen Legionärinnen im Eishockey-Fünf-Sterne-Land Schweden sehr nahe. Auch wenn Denise Altmann scherzhaft davon spricht, dass das Entgelt mehr zum „Überleben“ als zum Leben reicht. Die 21-Jährige Wienerin ist die einzige der vier in Schweden engagierten österreichischen Nationalspielerinnen, die auch in der höchsten Liga spielt, in der so genannten „Rik-Serie“ bei Linköping. Seit dem letzten Wochenende ist ihre Saison beendet, nach dem Ausscheiden im Play-Off-Viertelfinale gegen Brynäs. Jetzt gilt natürlich die vollste Konzentration dem eigentlichen Höhepunkt von 2009, der Heim-WM in Graz. Seit August 2007 spielt Denise, die Schwester des Vienna Capitals-Abwehrtalents, Mario Altmann, in Schweden. Über Vermittlung einer Slowakischen Eishockeyspielerin und Freundin ist sie dort hingekommen. „Den Schritt habe ich nie bereut!“ In Europa kann man Damen-Eishockey auf keinen besseren Niveau spielen als in Schweden.

Auch im Sommer 2007 hat Eva Verworner den Schritt nach Schweden gewagt. Sie ist Kapitän des Zweitligisten Västerhaninge IF. Die Abwehrspielerin aus Salzburg (Karrierestart beim aktuellen Meister Ravens) spricht fließend schwedisch, nach einem einjährigen Studium. Auch jetzt ist die 20jährige die einzige der Schweden-Legionärinnen, die neben dem Sport studiert, und zwar Pädagogik auf der Universität Stockholm. Daher kann sie auch den Unterschied der Akzeptanz, den Damen-Eishockeysport betreffend, klar festmachen: In den Medien wird viel mehr berichtet, die Finalserien der obersten Liga werden sogar live im Fernsehen übertragen. Doch Zuschauermassen kommen auch (noch) nicht in die Hallen. Eva Verworner will unbedingt in Schweden bleiben, falls ihr Klub nicht auf Grund einer Liga-Aufstockung aufsteigt, kann sie sich auch einen Wechsel zu einem „Rik serie“- Klub vorstellen.

Eishockey rund um die Uhr! Das ist das Leben der beiden Österreicherinnen beim aktuellen Oberhaus-Aufsteiger VIK Hockey, Sandra Borschke und Virginia Ernst. Täglich zwei Eis-Trainingseinheiten und dazu einmal pro Tag in der Kraftkammer, das sind die Tagesabläufe der beiden, die sich als „Dreamteam“ bezeichnen. Die Torfrau Sandra Borschke ( 21) und die Top-Scorerin der zweiten Division, Virgina Ernst (18) leben praktisch des Leben eines Eishockeyprofis. Beide sind gemeinsam im letzen Sommer nach Schweden gegangen, beide haben jetzt den Aufstieg mit ihrem Klub in die höchste Liga geschafft. Während der eine Teil des „Erfolgsduos“, Virginia Ernst, auch nächste Saison in Schweden bleiben will, ist das Traumziel der Torfrau Sandra Borschke Nordamerika: Schweden soll das Sprungbrett für Kanada oder USA sein!“ Eine Tante, die ihr eine Wohnnung in Manhattan zur Verfügung stellen kann, ist in die Karriereplanung eingeschlossen. „Ideal wäre, würde auch Virginia mit- oder nachkommen!“ Im letzen Jahr haben die beiden gemeinsam mit der tschechischen Legionärin bei VIK Hockey, Petra Zibarova, ein Apartment geteilt, in Västeras, ein Stunde nördlich von Stockholm. Ihre Wohngenossin wird übrigens eine Gegnerin bei der WM in Graz sein, als Topspielerin der tschechischen Nationalmannschaft.

Am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr rücken die rot-weiß-roten Mädchen zum ersten Vorbereitungs-Trainingslager nach "St. Liebenau" ein, die nächste Aussendung folgt am kommenden Montag mit ersten Impressionen vom Camp.

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