1
 
0

HCB vs.HCI

3
 
2

DEC vs.BWL

3
 
1

ZNO vs.VSV

6
 
3

MZA vs.RBS

3
 
2

G99 vs.VIC

6
 
2

BWL vs.HCI

4
 
1

DEC vs.HCB

1
 
7

AVS vs.KAC

0
 
0

KAC vs.HCB

0
 
0

MZA vs.BWL

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

HCI vs.KAC

0
 
0

HCB vs.G99

0
 
0

AVS vs.MZA

0
 
0

RBS vs.ZNO

0
 
0

BWL vs.VIC

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Bad Tölz mit neuem Geschäftsführer



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Freitag, 28.Mai 2010 - 17:00 - Zwei Monate nach der Trennung von Hans Stürzer haben die Tölzer Löwen den Posten des Geschäftsführers wieder besetzt - mit einem alten Bekannten: Ab sofort lenkt die Geschicke des Oberligisten wieder Manfred Gröger (61), der dieses Amt bereits von Mai 2005 bis September 2006 innehatte.

Franz Fritzmeier, Sportlicher Leiter, dessen Name in diesem Zusammenhang ebenfalls genannt worden war, bleibt den Löwen als Sportlicher Berater erhalten. Josef Hintermaier, Beiratssprecher der Tölzer Eissport-GmbH (TEG), freut sich über die personelle Weichenstellung: "Fritzmeier hat sich für die Zusammenstellung der Mannschaft ein großes Dankeschön verdient. Und Manfred Gröger war und ist ein verlässlicher Partner. Er ist genau der richtige Mann für diese Aufgabe."

Dass sich der seit Wochen von der TEG umworbene Gröger mit seinem Jawort Zeit ließ, hatte ein paar gute Gründe. Der gewichtigste: Die von seinem Vorgänger Hans Stürzer beauftragte Münchner Steuerkanzlei hat erstmals vor einer Woche eine so genannte betriebswirtschaftliche Auswertung vorgelegt, in der das vorläufige finanzielle Ergebnis der Saison 2009/2010 ersichtlich war.

Nun also liegen die Fakten auf dem Tisch. Unter neuer Führung wollen sie an einer besseren Zukunft arbeiten. Josef Hintermaier gibt sich hoffnungsvoll: "Die neue Struktur der TEG und das gemeinsame Verständnis, überwiegend auf selbst ausgebildete Nachwuchsspieler zu setzen, schafft für die neue Saison und darüber hinaus die Basis, einen ausgeglichenen Haushalt und sportlichen Erfolg mit der Identifikation mit dem Tölzer Eishockey zu verknüpfen."

17 Spieler, allesamt selbst ausgebildet, haben bei den Tölzer Löwen für die kommende Saison bereits unterschrieben. Die Ausgaben für Torwart Andreas Jenike, der noch mit Zweitligist Crimmitschau um die Auflösung seines Vertrages ringt, sind in dem bewusst sehr vorsichtig kalkulierten Etat für die kommenden Saison ebenfalls berücksichtigt. Mit weiteren Verpflichtungen sei nun "erst einmal nicht zu rechnen", sagt Josef Hintermaier, "es sei denn, im Bereich Sponsoring tut sich Entscheidendes."

Worauf er sich einlässt, weiß Manfred Gröger genau. Der Unternehmensberater beklagt etwa steigende Kosten an allen Ecken und Enden. Beispielsweise für die Berufsgenossenschaft. Diese habe den Gefahrentarif erneut um zehn Prozent angehoben. Statt 15.000 Euro wie vor zwei Jahren müssen die Löwen für die kommende Saison nun sage und schreibe 37.000 Euro aufbringen. "Für diesen Betrag könnten wir drei weitere Nachwuchsspieler verpflichten", sagt Gröger. Noch stehen weder die genaue Zusammensetzung der Oberliga noch die Zahl der Heimspiele fest. Von großer Bedeutung für die Kassenlage der Löwen ist etwa, ob der Deutsche Eishockey Bund dem Wunsch des Tölzer Lieblingsgegners SC Riessersee nach einer Rückstufung in die Oberliga stattgibt. Manfred Gröger allerdings stimmt die LöwenFans schon jetzt auf eine vermutlich unumgängliche Maßnahme ein: "Wir werden wohl die Eintrittspreise etwas anpassen müssen". Endgültig entschieden werde diese Frage am 18. Juni, wenn Ligenzusammensetzung und Spielmodus verbindlich sind.


Quelle: Pressemeldung